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Flashcards

1. Allgemeine Pathologie Lernziele

Andreas Loibl German 4.0Average rating 4.0 out of 5 (1 rating) 34 cards

Cards in this deck (34)

  1. 1Wie entstehen Krankheiten?Äußere Einflüsse
    Innere Einflüsse
  2. 2Welche Äußeren Einflüsse gibt es?• Mechanische Einflüsse: Traumen
    • Physikalische Einwirkung: Strom, UVA Strahlen
    • Thermische Einwirkungen: Hitze, Kälte
    • Chemische Einwirkungen, Säuren, Laugen
    • Mikrobiologische Einwirkungen; Viren, Bakterien, Pilze
    • Soziale Einwirkungen: Kriege, Kummer. Not
  3. 3Welche Inneren Einflüsse gibt es?• Genetische Disposition zu Krankheiten: Diabetes mellitus
    • Erbkrankheiten: Trisomie 21, Mukoviszidose
    • Alter: Abnahme Immunabwehr und Zellteilung
  4. 4Welche sicheren Todeszeichen gibt es?Totenflecke
    Totenstarre
    Autolyse
    Verletzungen die mit den Leben nicht vereinbar sind
  5. 5Beschreibung bakterielle EntzündungsreaktionEindringen Bakterien in Körper
    Aktivierung Unspezifische Immunreaktion = Reduktion der eingedrungenen Bakterien
    Aktivierung spezifische Immunaktivität = Komplette Elimination der Keime und Gedächtnisausbildung
    Während Vermehrung werden durch Chemotaxis Granulozyten u. Makrophagen angelockt = Phagozytose + Präsentation Antigenpräsentation
  6. 6Begriffsdefinition VirämieViren die im Blut zirkulieren
  7. 7Begriffsdefinition BakteriämieBakterien die im Blut zirkulieren
  8. 8Beschreibung virale EntzündungsreaktionEintritt von Viren, Gelangen in Zellen, produziert fortan Viren
    T-Lymphozyten erkennen winzige virale Bestandteile die von infizierten Zellen freigesetzt werden und freigesetzte Interferon
    Makrophagen kommen zum Entzündungsgeschehen, stimulieren T-Helferzellen
    T-Helferzellen stimulieren B-Lymphozyten
    B-Lymphozyten werden zu Plasmazellen = Antigenkörperbildung
    Bindung von freien Viren durch Antikörper, neutralisiert
    T-Helferzellen stimulieren ebenfalls zytotoxische T-Zellen diese zerstören die virusproduzierenden Zellen und führen aber auch so zu Organschäden
  9. 9Lokale Entzündungszeichen• Rötung – Rubor
    • Ödem – Tumor
    • Schmerz – Dolor
    • Überwärmung - Calor
    • Eingeschränkte Funktion = Functio laesa
  10. 10Systemische EntzündungszeichenVerstärkter Durst, Schweißneigung
    Erhöhung der Körpertemperatur
    Vermehrte Produktion Akute-Phase-Protein CRP
    (Laborentzündungsmarker)
    Leukozytose mit Neutrophilie und Linksverschiebung
    Beschleunigte BSG-Blutsenkungsgeschwindigkeit
    Müdigkeit,Kopf-Gelenk-Muskelschmerzen
    Gebildetes TNFa (von Makrophagen) – anorektischen Effekt – Appetitlosigkeit während fiebrigen Infektion
    Eosinophilie am Ende einer Entzündung - Morgenröte der Genesung
    Aktiven Zellen werden von T-Suppressorzellen inhibiert
    Zerstörtes Gewebe durch Narbengewebe ersetzt
  11. 11EntzündungsformenExsudative Entzündung
    Granulomatöse Entzündung
  12. 12Granulomatöse Entzündung• Granulom
    Mikrobiellen Ursachen
    Nicht mikrobiellen Ursachen
  13. 13Exsudative Entzündung• Seröse Entzündung
    • Serös-schleimige Entzündung
    • Eitrige Entzündung
    o Abszess
    o Empyem
    o Phlegmon
    • Hämorrhagische Entzündung
    • Nekrotische Entzündung
  14. 14Was ist ein Ödem?Ödeme sind Flüssigkeitsansammlungen in interstitiellen Gewebe oder in kleinen Hohlräumen
  15. 15Durch welche Ursachen kann ein Ödem entstehen?Entzündungsreaktion, erhöhte Gefäßpermeabilität
    Reduktion kolloidosmotischer Druck, Mangel an Albumin
    (Leberzirrhose, Hunger, Fehlernährung, Verlust über die Nieren)
    Erhöhung hydrostatischer Druck als Stauungsödeme
    (Thrombosen, Rechtsherzinsuffizienz, tumorbedinge Kompression)
  16. 16Was ist der Unterschied zum Erguss?In größeren Räumen werden Sie als Ergüsse bezeichnet. Ansammlung von Flüssigkeit in serösen Körperhöhlen, Gelenken
  17. 17Transsudat:Ergüsse die klar, eiweißarm, zellarm sind
  18. 18ExsudatErgüsse die durch entzündliche Vorgänge entstehen, eiweißreich, enthalten oft Fibrinflocken, Leukozyten
  19. 19Definition ArterioskleroseWichtigste und häufigste krankhafte Veränderung der Arterien mit Verhärtung, Verdickung, Elastizitätsverlust und Lumeneinengung
  20. 20Welche Risikofaktoren für die Arteriosklerose kennen Sie? 1. Ordnung• Arterielle Hypertonie
    • Niedriger HDL-Cholesterin-Spiegel, hoher LDL-Spiegel, hoher Cholesterinspiegel
    • Diabetes mellitus
    • Nikotinabusus
    • Alter
    • Familiäre Häufung
  21. 21Welche Risikofaktoren für die Arteriosklerose kennen Sie? 2. Ordnung• Adipositas vom Apfel-Typ
    • Lipidstoffwechselstörung, hohe Triglyzeride (Blutfettwerte)
    • Hohe Homocysteinspiegel
    • Bewegungsmangel
    • Fettreiche, fleischreiche, gemüsearme, vitaminarme Kost (anabole Diät, artherogene Diät)
    • Entzündungen
    • Koagulopathien
  22. 22Wie entwickelt sich eine Arteriosklerose?Endotheldysfunktion:
    • funktionsmindernde (degenerative) Veränderungen der Arterien, Wandverhärtungen,
    • verdickte und eingeengte Gefäße mit fehlender Elastizität,
    • Durchblutungsstörungen,
    • Störungen des Gefäßstoffwechsels mit Lockerung der Intima und Intimarissen (Endothelschäden),
    • Ablagerungen von Blutblättchen, Cholesterin, Makrophagen, Kalziumsalze
  23. 23Folgeerkrankungen der Arteriosklerose?KHK mit Manifestationen wie Angina pectoris, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Herzrythmusstörungen, plötzlicher Herztod
    Periphere arterielle Verschlusskrankheit
    Akuter arterieller Verschluss
    Aneurysmen (Bauch,Gehirn)
    Zerebrovaskuläre Insuffizienz mit klinischen Bild des Apoplex
    Insuffizienz der Eingeweidearterien
  24. 24Therapie von Arteriosklerose?Behandlung der Risikofaktoren:
    Gewichtsreduktion
    Regelmäßig körperlich Bewegung
    Fleischarme, gemüsereiche, vitaminreiche Kost, tierische Fette zugunsten pflanzlichen Fette ersetzen
    Moderater Alkoholkonsum
    Nikotinverzicht
    Medikamentöse Behandlung von hohen Fettspiegeln (Triglyzeride), Hypertonie, Diabetes, pathologischer Glukosetoleranz
  25. 25Definition TumorAls Tumor bezeichnet man die Volumenzunahme eines Gewebes unabhängig davon, wie sie entstanden ist
  26. 26TumorartenBenigne Tumoren: Gutartige Tumoren
    Maligne Tumoren: Bösartige Tumoren
  27. 27In welcher Position sind Tumore bei den Todesursachen in Deutschland?Nach Herz-Kreislauf-Erkr. An 2. Stelle der Todesursachen
  28. 28Klassische B-Sympthomatik einer KrebserkrankungNachtschweiß
    Subfebrile Temperatur
    Ungewollter Gewichtsverlust über 10% des Körpergewichts in den letzten 6 Monaten
  29. 29Semimaligne TumorenWachsen destruktiv und metastasieren aber nicht, Bsp. Basaliom
  30. 30PräkanzeroseGewebsveränderungen, die mit dem erhöhten Risiko einer malignen Entartung einhergeht
  31. 31Obligate PräkanzeroseGewebeveränderung, die immer maligne entartet
  32. 32Fakultative PräkanzeroseGewebeveränderung, die mit einem höheren Risiko der Entartung einhergeht
  33. 33Carcinoma in situBeginnender bösartiger Tumor, der noch nicht die Basal-membran durchbrochen hat
  34. 34TumorentstehungVererbung, z.B. familiäre Polyposis coli mit 100% Entartung
    Lebensstil, va. Alkohol, Nikotin, Über-Fehlernährung
    Strahlenbelastung
    Chemische Karzinogene z.B. Cadmium, Chrom, Nitrit, Asbest
    Onkogene Viren, z.B. Papilloma-Viren (Zervixkarzinom/Gebärmutterhalskrebs), Ebstein-Barr-Virus (Lymphome, chron. Hepatitis B/C (hepatozelluläres Karzinom)
    Hormone, z.B. Östrogene (Mamma-Endometriumkarzinom)
    Rezidivierende Entzündungen (Herpes zoster)

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Lernziele Allgemeine Pathologie
Created by
Andreas Loibl · Sep 2017
Updated
Sep 21, 2017
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Average rating 4.0 out of 5 (1 rating)

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