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Flashcards

Biomechanik

patricia haider Biomechanik Sportwissenschaften German 64 cards

Cards in this deck (64)

  1. 1Definition BiomechanikBiomechanik ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die die menschilche Bewegung beschreibt, analysiert und einschätzt. Leistungsb., Präventiv, Anthropometrisch
  2. 2Biomechanische PrinzipienSind mechanische Sachverhalte, die das biologische System betreffen. Besitzen keine allgemeine Gültigkeit, weil es sportartspezifische Bedingungen gibt
  3. 3Bewegungsgesetzte / Bewegungsarten- geradlinig gleichförmige Bewegung
    - gleichmäßig beschleunigte Bewegung
    - ungleichmäßig beschleunigte Bewegung
  4. 4TranslationAlle Punkte eines Körpers durchlaufen zueinander parallele Bahnen und werden in derselben Richtung um gleich lange Strecken verschoben
  5. 5RotationDie Bahnkure der Punkte einer Körpers verlaufen in jeweils gleichbleibenden Abstand um eine feste, inner- oder außerhalb einer Körpers liegende Achse
  6. 6Radialbeschleunigung (Zentripedalbeschleunigung)Verursacht die Auslenkung des Körpers aus der geradlinigen Bewegung. Es ändert sich die Richtung. Die Zentripedalbeschleunigung ist auf den Mittelpunkt des Kreises gerichtet und steht senkrecht zur Bewegungsbahn
  7. 7Tangentialbeschleunigung (Bahnbeschleunigung)Beschleunigung entlang der Kreisbahn
  8. 8Arten von KräftenGewichtskraft
    Reibungskraft (Roll, Haft, Gleit)
    Luft- u. Widerstandskraft
  9. 9Newtonsche Gesetze (Axiome)1. Trägheitsgesetz
    2. Grundgesetze der Mechanik
    3. Wechselwirkungsgesetz
  10. 10Schwerpunkt=elementare, mechanische Größe
    Ist als der Punkt definiert, der sich nach den Gesetzen der Mechanik so bewegt, als ob die gesamte Masse des Körpers in ihm vereingt wäre und alle auf den Körper wirkenden äußeren Kräfte an ihm anreifen würden
  11. 11Skifahrer Kräfte ymay=Hangabtriebskraft - Reibungskraft - Luftwiderstandskraft
  12. 12Skifahrer Kräfte xmax= N + Luftauftriebskraft - Normalkraft
  13. 13Def. KraftstoßUnter Kraftstoß wird die Änderung des Impulses in einer bestimmten Zeit verstanden
  14. 14ImpulserhaltungssatzWenn zwischen zwei oder mehrere Körper nur innere Kräfte wirken, bleibt der Gesamtimpuls konstant. Impuls p ist das Produkt aus derMasse und seiner Translationsgeschwindigkeit
  15. 15Def. ArbeitArbeit ist das Produkt aus der Kraft und des zurückgelegten Weges, wenn Kraft und Weg die gleiche Richtung haben und die Kraft während des Vorgang konstant bleibt
  16. 16Def. EnergieEnergie ist die Fähigkeit des physikalischen Systems Arbeit verrichten zu können. Setzt sich aus Epot und Ekin zusammen
  17. 17Def. LeistungDie Leistung ergibt sich aus der Arbeit, die man in einer bestimmten Zeit verrichtet hat
    (Bsp. Veränderungen von Herz- und Kreislauffkt.)
  18. 18DrehmomentDer Drehmoment ist die Wirkung auf einen Körper, der zu einer Drehbeschleunigung um eine Achse führt und bewirkt eine rotatorische Bewegung
  19. 19TrägheitsmomentIst eine physikalische Größe, die den den Widerstand eines starren Körpers gegenüber der Änderung seiner Rotationsbewegung angibt
  20. 20Satz von SteinerDer Trägheitsmoment eines Körpers setzt sich additiv zusammen aus dem Trägheitsmoment J bzw. der Schwerpunktachse und dem Trägheitsmoment m*r² der im Schwerpunkt vereinigt gedachten Gesamtmasse
  21. 21DrehimpulsBei Bewegungen einer Körpers ohne Einfluss äußerer Momente geht die Drehachse des Gesamtkörpers durch den Körperschwerpunkt
  22. 22DrehimpulserhaltungssatzWirken keine äußeren Momente auf den Körper, dann bleibt der Drehimpuls konstant
  23. 23TiefentlastungPlötzliches Beugen der Gelenke für dazu dass az negativ läuft. Abbremsen den Teifentlastung führt zur Verzögerung in z-Richtung. N wird größer, es entsteht eine Belastungsphase
  24. 24HochentlastungZuerst eine Belastungsphase, aufgrund der Beschleunigung des Körperschwerpunktes. Dann kommt eine Entlastungsphase. Dadurch wird az negativ und N wird reduziert
  25. 25OberkörpergegendrehungEs dürfen keine externen Momente auftreten. Hoch- bzw. Tiefentlastung sorgt für Widerstandsreduzierung. Die äußeren Kräfte an den Schiern werden gering. Dadurch kann der Drehimpulserhaltungssatz angewendet werden I0*w0+Iu*wu=0. Oberkörper dreht sich anders als Unterkörper
  26. 26Pirouette beim EislaufenArme anlegen: Rotationsgeschwindigkeit steigt, weil Trägheitsmoment kleiner wird. Winkelgeschwindkeit wird größer
    Arme ausstrecken: Rotationsg. kleiner, Winkelgeschw. kleiner
    Drehimpuls bleibt immer erhalten
  27. 27KatzeKatze nutzt die Drehachsen, die sich während der Rotation verändern. Sie kann dir vorderen Körperteilen gegen die Hinteren verdrehen. Außerdem kann sie die Trägheitsmomente der Segmente verändern
  28. 28Schraubendrehung ohne Drehimpuls um die LongitudinalachseNach dem Absprung ist der Drehimpuls um LA 0. Durch die Armdrehung entsteht eine reaktive Gegendrehung. Der Drehimpuls um die Transversalachse besteht aus einer Komponente normal zur Körperlängsachse und einer Komponente parallel dazu.
  29. 29Reaktive RotationGegeneinanderdrehen von Körperteilen. Summe der Drehimpulse der Körperteile ist gleich 0
  30. 30Wovon hängt die Standfestigkeit ab?- Höhe des KSP von der Unterstützungsfläche
    - Große der Unterstützungsfläche
    - Körpergewicht
    - Abstand des KSP vom Rand der Unterstützungsfläche
  31. 31Statischer DruckDruck in ruhenden Flüssigkeiten
    (Kolben- und Schweredruck)
  32. 32Statischer Auftrieb -Archidmedisches PrinzipDie Auftriebskraft.
    Sie greift im SP der verdrängten Flüssigkeitsmenge an. Auftriebskraft ist gleich dem Gewicht der verdrängten Flüssigkeit
  33. 33Mechanische Fkt. Knochen-Stützfunktion bzgl. äußerer Kräfte
    - Übertragung von Kräften
    -Schutzfunktion für innere Organe
  34. 34RöhrenknochenInnen hohl, besonders hohe Festigkeit. Zugfestigkeit 10 kg/mm², Druckfestigkeit 15 kg/mm²
    Zwei Knochenenden und ein Knochenschaft
  35. 35Mechanische Fkt. BänderPassive Gelenksführung, Bewegungshemmung, Weiterleitung von neurosensorischen Reizen ans Rückenmark
  36. 36GelenksartenKugelgelenk (3)
    Flächengelenk (3)
    Sattelgelenk (2)
    Eigelenk (2)
    Schaniergelenk (1)
    Zapfengelenk (1)
  37. 37Relative PhaseDifferenzwinkel zweier Gelenke, die gleichzeitig betrachtet werden
  38. 38EinteilungsgrößenBewegungsamplitude
    Freiheitsgrade (Punktmasse 3, starrer Körper 6)
  39. 39Kinematische KetteÜber Gelenke verbundenes System aus einzelnen Gliedern, die beweglich sind
    Geschlossene KK und offene KK
  40. 40Mechanische Fkt. SehneÜbertragung von Kraftimpulse der Muskeln auf die Knochen. Speicherung von elastischer Energie
  41. 41Kraftabhängigkeiten des MuskelsAbhängig von der Länge und Geschwindigkeit (bei Dehnung und Verkürzung)
  42. 42Hillsche GleichungBeschreibt die Kraft- und Geschwindigkeitszusammenhänge bei konzentrischen bzw. isometrischen Kontraktionen. Je höher die Kraft, desto geringer die Geschwindigkeit.
    Die max.Muskelleistung kann abgeleitet werden, indem die Ableitung von P(V) gleich 0 gesetzt wird um so die optimale Geschwindigkeit zu bestimmen
  43. 43AnthropometrieLängenmaße
    Geometrische Verteilung von Massen
    Innere Geometrie des Bewegungsapprates
    Festigkeitseigenschaften
  44. 44KSP bestimmenGesamtkörperschwerpunkt entweder mathematisch mit einer Formel oder eperimentell, wo alle äußeren Kräfte/Momente in der Summe 0 ergeben sollten
  45. 45Def. ModellEin Modell ist eine abstrakte Darstellung ausgewählter Attribute aus einem realen System. Es werden nur wesentliche Teile behandelt
  46. 46Modellarten-physische Modell (Physische Schifahrermodell, mechanische Modelle d. Körpers)
    - Theoretische Modell (Physikalische Modell eines Kugestoßes)
    - Antropometrisches Modell (mathematisch mechanische Modelle des Bewegungsapparates Hominoid)
    - Dynamische Modelle (invers, direkt)
  47. 47KinematrieMessung von kinematischen größen (Länge und Zeit)
  48. 48KinematografieSpeicherung und Wiedergabe von Bewegungen mittels Filmaufnahmetechnik.
    Einzelbilder, Reihenbilder, Fotomontagen
  49. 49Biomechanische KennlinieCharakteristischer Kurvenverlauf eines bestimmten Merkmals in Form einer definierten Größe, in Abhängigkeit von einer oder mehreren anderen mechanischen Größen. Es gibt dynamische, kinematische und elektromyografrische Kennlinien
  50. 50Biomechanischer KennwertCharakteristischer Wert einer mechanischen Größe
  51. 51MessmethodenDirekt (Am Körper bsp. Seilzugaufnehmer, Beschleunigungsaufnehmer, zeitmessung)
    Indirekt (optisch bsp. Filmtechni, Bildserienfotografie)
  52. 52DynamometrieMessung von Kräften
  53. 53Dynamometrische Messmethdoen- Spannungs-Dehnungsmesstreifen
    -piezoelektrische Sensoren
    - Kapazitiven Sensoren
  54. 54Elektromyografie, für was?- Aktivität der Muskeln indirekt bestimmen
    - Beteilung/nichtbeteilung von Muskeln an Bewegungen
    - Antagonistsiche Muskelaktionen
    -Intermuskuläre Koordination (zeitliche Abfolge)
  55. 55Beachten bei EMG?- Widerstand minimieren (Haare)
    - Abtastraten doppelt so hoch wie die höchste erwartete Signalfrequenz
    - Höchste Signalstärke am Muskelbauch anbringen
    - Elektroden in Richtung der Muskelfasern
  56. 56Drei typische Fragestellungen bei EMGIst der Muskel aktiv?
    Ist er mehr oder weniger Aktiv?
    Wie hoch ist die Beanspruchung des Muskels?
    Wie ist das koordinative Zusammenspiel?
    Wie reagiert der Muskel auf Ermüdung?
  57. 57Arten d. biomechanischen PrinzipienPrinzip der Anfangskraft
    Prinzip der Gegenwirkung
    Prinzip der (Dreh-)Impulserhaltung
    Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges
    Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf
    Prinzip der zeitlichen Koordination von Einzelimpulsen
  58. 58Prinzip der AnfangskraftUm einen möglichst hohen Kraftstoß zu erreichen, muss eine Körperbewegung durch eine entgegengesetzt gerichtete Bewegung eingeleitet werden. Dadurch ensteht zu Beginn der Zielbewegung eine postivie Kraft (Anfangskraft) und ein vergrößerter Kraftstoß
  59. 59Prinzip der GegenwirkungZu einer Wirkung besteht immer eine entgegengesetzt gerichtete und gleich große Gegenwirkung (Bsp. Hürdenlauf, Weitsprung)
    m1*a1=m2*a2 (3. NG)
  60. 60Prinzip der (Dreh-)ImpulserhaltungWirken keine äußeren Momente auf den Körper, bleibt der Gesamtimpuls konstant
    (Bsp. Bewegung mit Drehung im freien Flug)
  61. 61Prinzip des optimalen BeschleunigungswegesUm eine möglichst hohe Endgeschwindigkeit zu erreichen, muss der Beschleunigsweg eine optimale Länge haben und geradlinig bzw. stetig gekrümmt verlaufen.
    Ekin=Arbeit=F*s
  62. 62Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf...beschreibt die verschiedenen Beschleunigungs-Zeit-Verläufe je nach sportlicher Zielsetzung.
    Bsp. schnellstmöglich hohe Kraft -> höchste Beschl. am Anfang der Beschl.Phase
    Höchstmögliche Endgesch.-> Am Ende es Beschleunigungsweges
  63. 63Prinzip der zeitlichen Koordination von EinzelimpulsenEin Gesamtimpuls kann durch hintereinander geschalteten Einzelimpulsen erhöht werden. Der Impuls wird durch zeitliche Abbremsung von einem Körperteil zum anderen übertragen. Das Beschleunigungsmaxima der Körerteile sollten nacheinander auftreten und distal orientiert zunehmen. Die Beschleunigungskraftstöße sollten optimal zeitlich zueinander abgestimmt werden
  64. 64—

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Sportwissenschaften Biomechanik Flashcards on Biomechanik, created by patricia haider on 14/11/2015.
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patricia haider
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