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Flashcards

Lernkartei Glaser

Sebastian Heed Glaser Gesellenprüfung German 58 cards 1,654 views

Lernkartei Glaser

Cards in this deck (58)

  1. 1Wärmebrücke AuswirkungenSchimmelpilzbildung, Zugluft, Wasserdampfkondensation, Feuchtebildung, Verfärbungen, Fogging, Bauschäden, Zersetzung
  2. 2IsothermeIsothermen sind Linien mit gleicher Temperatur. Mit einer Isothermendarstellung lassen sich Termperaturverläufe innerhalb von Bauteilen anschaulich darstellen
    Buch: Fenster-, Türen- und Fassadentechnik ( Seite 38, 88 und 286)
    Isotherme
  3. 3Definition WärmebrückenWärmebrücken sind wärmetechnische Schwachstellen in der Gebäudehülle. Diese entstehen durch den Anschluss unterschiedlicher Bauteile oder den Einsatz von Baustoffen mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit.
  4. 4Kennzeichnung von Wärmebrücken• Erhöhte Wärmeströme
    • Niedrigere, raumseitige Oberflächentemperatur
  5. 5Kämpfer/ RiegelHat man 2 Fenster untereinander oder übereinander und will sie unterschiedlich voneinander gestalten z.B. unten ein Drehkippfenster und oben z.B. eine Festverglasung dann wird es durch den Kämpfer oder Riegel getrennt.
  6. 6KapillarzugKapillarzug ist das Eindringen von Wasser in die Konstruktion ohne äußere Einwirkung bei schmalen Fugen (= Kapillarfuge).
    Kapillarfugen entstehen z.B. bei stumpfen Stößen zweier Bauteile.
  7. 7Wasserdampfdiffusion… ist das Hindurchwandern von Wasserteilchen durch ein Bauteil.
    Grund: Wandern von Wasserteilchen (= Diffusion) aufgrund unterschiedlicher Wasserdampfmengen auf den beiden Seiten eines Bauteils (=Wasserdampfteildruckunterschied).
    … ist abhängig
    • Von der Durchlässigkeit des Werkstoffes (Wasserdampfdiffusionswiderstand)
    • Der Dicke des Werkstoffes
    • Vom der Größe des Wasserdampfteildruckunterschieds
  8. 8Einstände (EV 36/ EV 44)Einstand vom EV 36 = 26 mm
    Einstand vom EV 44 = 26 mm
    Einstände (EV 36/ EV 44)
  9. 9EinfachfalzSinn und Zweck von Fälzen ist
    • ein geringerer Luftaustausch, sowie
    • erhöhte Schlagregensicherheit und Verhinderung des Eindringens von Regen und Wind.
    Einfachfalz
  10. 10StulpEin Stulpfenster ist ein zweiflügliges Fenster ohne Pfosten.
  11. 11DoppelfalzSinn und Zweck von Fälzen --> siehe EinfachfalzDoppelfalz
  12. 12Zeichnerisches ReißenZeichnerisches Reißen sind Hilfslinien (8 Stück) die einem helfen, z.B. ein Fenster zu zeichnen (hier EV 36).
    WICHTIG: Den Einstand und Maße der Falzgeometrie muss man wissen.
    Zeichnerisches Reißen
  13. 13Schnitte/AnsichtGrundlage: Ansicht und Schnittführung:
    Im Gegensatz zu Außentüren werden Fenster in der Ansicht von innen betrachtet. Zeichnet man nun einen Querschnitt/Horizontalschnitt wird das Fenster gedanklich horizontal durchgeschnitten und dann aus der Vogelperspektive betrachtet.
    Fenster: innen = unten + rechts
    Tür: innen = außen + links
  14. 14Technisches Zeichnen (Glas, Metall, Kunststoffe, Vollholz)• Holz im Querschnitt = Freihandlinien 45°
    • Nebeneinander liegende Rahmen/Leisten werden in entgegen gesetzte Richtung schraffiert
    • So wenig wie möglich so viel wie nötig.
    • Kontrolle: für Produktion wichtige Maße
    müssen vorhanden sein
    • Auch bei Kunststoffen, Glas und Metalle benötigt.
  15. 15GefährdungsklassenJe nachdem, wie die Umgebungsbedingungen eines Bauteils sind, muss es chemisch geschützt werden oder nicht.
    Gefährdungsklassen geben in Abhängigkeit von der Einbausituation und der Beanspruchung des Bauteils, darüber Auskunft, ob ein chemischer Schutz erforderlich ist. (auch von der Holzart abgängig --> Dauerhaftigkeitsklassen)
  16. 16Dauerhaftigkeitsklassen (Resistenzklassen)Dauerhaftigkeitsklassen (1 bis 5) geben an wie dauerhaft (wiedestandfähig) eine Holzart von Natur aus gegen holzzerstörende Pilze ist
    1. sehr dauerhaft: Taek, Afzelia
    2. dauerhaft: Eiche, Sipo Mahagoni, Robinie, Wenge
    3. mäßig dauerhaft: Kiefer, Lärche, Douglasie
    4. wenig dauerhaft: Fichte, Hemlock, Robinie, Tanne
    5. nicht dauerhaft: Fichte, Pappel
    siehe auch  Gefährdungsklassen
  17. 17Leinölkittbestehet aus
    • Bergkreide
    • Leinöl oder Leinölfirnes (= Leinöl, welches mit Trockenstoffen versehen ist)
    • Kittbinder
    • Leinöl-Miniumkitt (enthält Blei)
    • Reagiert er mit der Luft erhärtet er durch Reaktion (Oxidation) mit Sauerstoff (02)
    • Hautbiludng nach ~ 8 Tagen
    • Aushärtung nach ~ 1 – 6 Wochen
    • Schutzanstrich erforderlich
    • ist absolut umweltfreundlich
  18. 18Fenstermaße AbkürzungenFLM - Flügellichtmaß
    GM - Glasmaß
    GFM - Glasfalzmaß
    FFM - Flügelfalzmaß
    FAM - Flügelaußenmaß
    Fenstermaße Abkürzungen
  19. 19WasserdampfkonvektionLuftströmung von Warm nach Kalt mit Tauwasserbildung an kühleren Oberflächen über nicht abgedichtete oder undichte Fugen.
    Über diese Luftströmung können größere Mengen an Wasser in die Konstruktion eingetragen werden.
  20. 20Holzschutz (Unterteilung)Konstruktiver Holzschutz
    Beispiel: Wasserabreißnut, Wetterschenkel
    Chemischer Holzschutz
    Beispiel: Lacke, Öle, Lasierungen
  21. 21Konstruktiver HolzschutzWird erreicht durch
    o Fachlich richtige Konstruktion
    o Richtige Holzauswahl
    (--> Dauerhaftigkeitsklassen)
    o Vermeidung von:
    - Kapillarzug
    - stehendem Wasser
  22. 22Chemischer HolzschutzChemischer Holzschutz ist zur Vorbeugung von Pilzen und Schimmelbefall durch holzschutzmittel
    Chemischerholzschutz ist aber auch sehr giftig für Mensch, Tier und die Umwelt.
    Bekämpfung ohne Giftstoffe durch erhitzen des Materials
    Oder bei Hausbefall das Gebäude auf hundert grad erhitzen .
  23. 23WetterschenkelWetterschenkel
  24. 24Kennzeichnung durch HolzschutzmittelP = gegen Pilze wirksam
    Iv = gegen Insekten vorbeugend
    Ib = gegen Insekten bekämpfend
    (P) = gegen Pilzen vorbeugend wirksames Sonderpräparat
    W = für Holz wegen der Witterung.
    E = für Holz das extremer Beanspruchung ausgesetzt ist.
  25. 25WasserdampfdiffusionWasserdampfgehalt der Luft und Temperatur der Luft bewirken einen bestimmten Dampfdruck. Der Dampfdruck ist im Freien und in bewohnten Räumen meist unterschiedlich groß. Deshalb hat der Dampfdruck das bestreben, sich zwischen innen und außen auszugleichen. Dabei entsteht eine Wanderung vom Wasserdampf durch die Bauteile hindurch, meist von innen nach außen. Man nennt diese Wanderung des Wasserdampfes durch Bauteile Wasserdampfdiffusion.
  26. 26Relative LuftfeuchtigkeitLuft wird als Verhältnis der absoluten Luftfeuchtigkeit zur maximalen luftfeuchte in % ausgedrückt und die relative Luftfeuchte genannt.
  27. 27Feuchteschutz: Folgen bei nicht befolgenIst das Bauteil nicht richtig geschützt kann sich im- und auf dem Bauteil Tauwasser bilden.
    Folgen:
    Holzteile faulen, Tapeten lösen sich, Absprengungen von Putz durch gefrieren von Wasser ab.
  28. 28Feuchteschutz DefinitionAls Feuchteschutz bezeichnet man alle Maßnahmen die das Bauwerk vor dem Eindringen von Wasser und Feuchte schützen.
  29. 29TauwasserÜbersteigen der Wasserdampfsättigung der Luft mit Abgabe von Wasser (>100%) durch sinken der Temperatur.
  30. 30KondenswasserÜbersteigen der Wasserdampfsättigung der Luft (>100%) durch Zugabe von Wasserdampf (Kochen, Schwitzen…)
  31. 31Formeln UmstellenFormeln Umstellen
  32. 32Dreisatz mit geradem VerhältnisDreisatz mit geradem Verhältnis
  33. 33Preisumrechnen m² in m³Preisumrechnen m² in m³
  34. 34Preisumrechnen m³ in m²Preisumrechnen m³ in m²
  35. 35Dreisatz umgekehrtem VerhältnisDreisatz umgekehrtem Verhältnis
  36. 36FensterartenEs gibt Drehfenster, Kippfenster, Drehkippfenster links, Drehkippfenster rechts, Kippfenster, Schrägfenster, Dreieckfenster, Vieleckfenster, Segmentbogenfenster, Rundbogenfenster, Korbbogenfenster, Kreisrundes Fenster, Einflügeliges-, Zweiflügeliges-. Dreiflügeliges Fenster, Festverglasungen.
  37. 37EinfachfensterEin Einfachfenster kann man mit einem Einscheibenglas (EV) oder Mehrscheibenisolierglas (IV) einbauen. Es ist das weitest verbreitete Fenster und kann die wesentlichen Anforderungen wie Wärmeschutz, Schallschutz, Einbruchschutz, Denkmalschutz und Konstruktionsvarianten erfüllen.Einfachfenster
  38. 38DoppelfensterDies ist z.B. ein Kasten- oder Verbundfenster mit zwei hintereinander liegenden Glasebenen, also mit Innen- und Außenflügel. Sie schlagen entgegengesetzt auf.Doppelfenster
  39. 39VerbundfensterDas Verbundfenster unterscheidet sich zum Einfachfenster dadurch, dass der Flügel aus zwei fest miteinander verbunden hintereinander liegenden Einzelflügeln mit gemeinsamer Drehachse zusammen gesetzt sind.Verbundfenster
  40. 40KastenfensterDas Kastenfenster besteht aus Stock und Futter und Verkleidung und erhält zwei getrennt angeschlagene einfache Flügelrahmen mit einfacher Verglasung. Teilweise wird dieses Fenster für Extremanforderungen eingesetzt wie, Schallschutz, Explosionsschutz und bauphysikalische Spezialanwendungen konstruiert.Kastenfenster
  41. 41Sd-WertDer Wasserdampfdiffusionswiderstand (auch Dampfsperrwert) drückt aus, wie stark ein Baustoff die Diffusion (Ausbreitung) von Wasserdampf verhindert […]
    Die Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl (Symbol µ) eines Baustoffs ist ein dimensionsloser Materialkennwert. Sie gibt an, um welchen Faktor das betreffende Material gegenüber Wasserdampf dichter ist als eine gleich dicke, ruhende Luftschicht. Je größer die µ-Zahl, desto dampfdichter ist ein Baustoff. Die µ-Zahlen für die gebräuchlichsten Baustoffe sind in DIN EN ISO 12542 angegeben.
  42. 42Euronut/EurofalzEuronut/Eurofalz
  43. 43Bauanschlussfuge (Holzfenster)Abstand Blendrahmen Mauerwerk
    Spritzbares Dichtstoffe: ≥ 10 mm (10 -15 mm)
    Kompribänder bis 1,5 m ≥ 6 mm darüber ≥ 8 mm
    Prinzipiell gilt: ≥ 10 mm (10 mm – 15 mm)
    Angaben im Leitfaden zur Montage… zu Kunststofffenstern weichen von denen für Holzfenster ab!
  44. 44Q-Wert (Fugendurchlasskoeffizient)Q-Wert = Fugendurchlasskoeffizient; früher a-Wert
    Gibt die zu erwartenden Lüftungsverluste zwischen Flügel- u. Blendrahmen in der Einheit m³/hm an (Kubikmeter pro Zeit und Meter)
    Er verrät, wie viel Kubikmeter Luft pro Meter Fugenlänge bei einem definierten Druckgefälle ein Fenster in einer Stunde zwischen Flügel und Blendrahmen entweichen lässt.
    Je kleiner der q-Wert, desto dichter das Fenster.
    Entsprechend wird in Klassen von 0 bis 4 eingeteilt; in Gebäuden mit bis zu zwei Vollgeschossen wird Klasse 2 verlangt (Q-Wert nicht über 6,75 m³/hm), darüber Klasse 3.
  45. 45BeanspruchungsgruppenDefinition für Anforderungen für ein Fenster oder für Verglasungssysteme (z.B. Beanspruchungsgruppe (BG) zur Verglasung von Fenstern“ des Instituts für Fenstertechnik e.V. Rosenheim, nach der unter anderem die erforderliche Dichtstoffgruppe […] zugeordnet werden kann, oder Fugendurchlässigkeit, Schlagregendichtheit […]
  46. 46Bauanschlussfuge (Varianten)Bauanschlussfuge (Varianten)
  47. 47Kopplung (1)Kopplung (1)
  48. 48Kopplung (2)Kopplung (2)
  49. 49hydrophobMit diesem Fachausdruck aus der Chemie werden Substanzen/ Stoffe charakterisiert, die sich nicht mit Wasser mischen und es (das Wasser) auf Oberflächen meist „abperlen“ lassen.
  50. 50Verglasungssysteme (1)Im der technischen Richtlinie Nr. 17 heiß es auf S. 39f:
    „Grundsätzlich wird zwischen Verglasungssystemen unterschieden, bei denen der Falzraum mit Dichtstoff ausgefüllt wird und solchen mit dichtstofffreiem Falzraum.“
    Weiter wird er Begriff Verglasungssystem konkretisiert:
    „Verglasungssystem ist der Oberbegriff für die verschiedenen Ausführungen der Glasfalze, des Einbaues der Verglasungseinheiten und der Abdichtung zwischen Verglasungseinheiten und Rahmen.
    Es werden unterschieden:
    Verglasungssystem mit freier Dichtstofffase (Va1)
    Verglasungssystem mit Glashalteleisten und ausgefülltem Falzraum (Va2 bis Va5)
    Verglasungssystem mit Glashalteleisten und dichtstofffreiem Falzraum (Vf1 bis Vf5)“  (Hart- / Weichverglasung)
  51. 51Verglasungssysteme (2)Es werden verschiedene Verglasungssysteme unterschieden:
    Verglasung im Kittbett = ausgefüllter Glasfalz
    Hartverglasung = dichtstofffreier Glasfalz
    Weichverglasung = dichtstofffreier Glasfalz
  52. 52Hartverglasung (1)Hartverglasung (1)
  53. 53Weichverglasung (1)Weichverglasung (1)
  54. 54Regensperre / WindsperreRegensperre / Windsperre
  55. 55Hartverglasung (2) zeichnenHartverglasung (2) zeichnen
  56. 56Weichverglasung (2) zeichnenWeichverglasung (2) zeichnen
  57. 57Weichverglasung (2) zeichnenWeichverglasung (2) zeichnen
  58. 58—

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Lernkarten für Auszubildende im Beruf Glaser und Fensterbauer. Vile Karten sind auch für TIschler geeignet
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Sebastian Heed
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