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Flashcards

Anatomie Innere, Atmungssystem allgemein

Celine Gnädinger German 5.0Average rating 5.0 out of 5 (1 rating) 67 cards

Anatomie Innere, Atmungssystem allgemein

Cards in this deck (67)

  1. 1Obere Atemwege (o. Respirationstrakt)Nase / Nasennebenhöhlen
    Mund / Mundhöhle
    Rachen (Pharynx)
  2. 2Untere Atemwege (u. Respirationstrakt):Kehlkopf (Larynx)
    Luftröhre (Trachea)
    Bronchien
    Bronchiolen
    Alveolen (Bronchioli respiratorii, Ductuli alveolares, Sacculi alveolares)
  3. 3Trennung d. o. zum u. Respirationstrakts durchKehldeckel (Epiglottis)
  4. 4Atmung - Definition= Austausch der Atemgase zwischen Körper und äußerer Umgebung
  5. 5Einteilung der Atmung inäußere u. Innere Atmung
  6. 6äußere AtmungGasaustausch mit der äußeren Umgebung und die ihn unterstützenden Transportprozesse
    -> d.h. Transport von O₂ aus der Atmosphäre bis zu den Alveolen, bzw. Rücktransport von CO₂ → Medium Luft
    -> Übergang von O₂ aus Alveolen ins Blut bzw. von CO₂ aus Blut in Alveolen → Diffusion
  7. 7innere Atmungbiochemischer Prozess der Zellatmung
    -> d.h. innerhalb der Körperzellen ablaufende oxidative Stoffwechselprozesse, die einer Zelle Energie in Form von ATP bereitstellen
    -> Atmungskette, die an der inneren Membran von Mitochondrien eukaryoter Zellen stattfinde
  8. 8Aufbau NasenskelettAufbau aus Knorpel und Knochen
    (Os nasale)
    Knorpel vermindert Bruchgefahr der Nase
    Aufbau Nasenskelett
  9. 9Aufbau Nasenhöhle, wichtige anatomische StrukturenVestibulum nasi(Nasenvorhof) und Cavum nasi(Nasenhöhle)
    Choanae nasi (Nasentrichter)
    Conchae nasales (Nasenmuschel)
    Meatus nasi(Nasengang)
  10. 10Vestibulum nasi(Nasenvorhof) und Cavum nasi(Nasenhöhle)wird durch Septum nasi in rechte und linke Hälfte aufgeteilt
  11. 11Conchae nasales (Nasenmuschel)obere, mittlere und untere Nasenmuschel
    Oberflächenvergrößerung der Seitenwände der Nasenhöhle
  12. 12Meatus nasi (Nasengang)oberer, mittlerer und unterer Nasengang
    unter dem bogenartigen Rand der Conchae nasales
  13. 13Funktionen der NaseErwärmung, Vorreinigung und Anfeuchtung d. Atemluft
    Lokalisation Riechorgan
    Bildung der Nasallaute
  14. 14Erwärmung der Atemluft- durch den Kontakt der eingeamteten Luft mit der durch ein weitlumiges Venengeflecht „wohl temperierten“ Nasenschleimhaut
    -Regulation der Durchblutung durch V. (N. trigeminus) und VII. (N. facialis) Hirnnerven
    - kalte eingeatmete Luft → Durchblutung ↑
    - zu kalte Luft würde Blut der Lungen kühlen → allgemeine Auskühlung des Körpers und Schädigung der Enzyme
  15. 15Vorreinigung der Atemluftdurch Haare im Nasenvorhof und
    Kinozilien (Flimmerhärchen) des respiratorischen Epithels wird eingeatmete Luft von Staubteilchen und kleineren Insekten gereinigt
  16. 16RiechfunktionUnter dem v.d. Siebbeinplatte (Lamina cribrosa) gebildeten N.höhlendach liegt die Riechschleimhaut
    - Die dort enthaltenden Riechzellen sind die Zellkörper des Riechnerven (N. olfactorius= 1.Hirnnerv), der mit vielen feinen Fasern (Riechfäden, Fila olfactoria) durch die Siebbeinplatte i.d. vordere Schädelgrube aufsteigt
    -Riechnerv meldet Geruchsänderungen d. Einatemluft an das Riechhirn
    -> Übler Geruch kann vor schädl. Stoffen warnen u. Anhalten d. Atmens bewirken
  17. 17Respiratorisches Epithel= Flimmerepithel mit Becherzellen
  18. 18Epithelzellen-spezialisierte, mehrreihige Zellen, welche den größten Teil der Atemwege auskleiden
    -zeichnen sich durch Kinozilien aus (Flimmerhärchen-ca. 200 / Zelle!)
    -Epithelzellen sezernieren dünnflüssige Flüssigkeitsschicht in der sich Kinozilien bewegen
    -koordinierte Bewegung der Zilien → Pharynx
    -Transportgeschwindigkeit der Flimmerhärchen 3-10 mm / min
  19. 19Becherzellen-produzieren viskösen Schleim, der das Epithel bedeckt und Luft anfeuchtet
    -Partikel (Mikroorganismen und Schmutz) bleiben an Schleim hängen -> immunologische Funktion
  20. 20Vorkommen d. respiratorischen Epithelsobere und
    untere Atemwege (bis Bronchiolen)
  21. 21Funktion d. r. E.dient der Reinigung der Atemwege → Selbstreinigungsmechanismus
  22. 22Bewegung der Zilienkoordiniert, (11-16 Schläge / sec)
    → Pharynx
  23. 23mukoziliäre ClearanceBronchialschleim (aus Becherzellen, zwischen Flimmerepithel eingelagert),
    kleine Fremdkörper, Mikroorganismen werden aus Atemwegen transportiert und verschluckt bzw. ausgeworfen
  24. 24Reinigung einer gesunden erwachsenen Lungeinnerhalb von 20 min
  25. 25Störung der mukoziliären Clearance durch-Störung der Schleimkonsistenz
    Schleimkonsistenz abhängig von
    Flüssigkeitsgehalt (trockene Luft, Flüssigkeitszufuhr ↓)
    Elektrolythaushalt
    pH -Wert → Sekretstau→ Krankheitserreger und Schadstoffe erreichen Bronchialepithel
    Störung der Zilienaktivität durch
    Zigaretten
    Beatmung
    Medikamente
    Stress
    Kälte….
  26. 26Anfeuchtung der Atemluft-durch Drüsen der Nasenschleimhaut durch Abgabe von Schleim und dünnflüssigem Sekret auf die Oberfläche der Schleimhaut
    Grund: Alveolen der Lunge sind mit Flüssigkeitsfilm ausgekleidet → dürfen nicht austrocknen!
    CAVE: Alveolen kollabieren während Ausatmung ohne Flüssigkeitsfilm (Surfactant)
  27. 27Riechen-Lokalisation Riechorgan(siehe Geruchs-und Geschmackssinn)
    • obere Nasenmuscheln
    • Nasendach
    • oberer Teil des Nasenseptums
    -> bilden zusammen die Regio olfactoria (Riechzone) ,jeweils ca. 1 cm² große Areale, wird aus Zellkörpern des Riechnerven → N. olfactorius(I. Hirnnerv) gebildet
  28. 28SpracheBildung der Nasallaute
    im Deutschen wenig Nasallaute, -französisch!
  29. 29Nasennebenhöhlen Aufbau= luftgefüllte Hohlräume
    -bilden sich in den der Nasenhöhle benachbarten Knochen aus und stehen über Öffnungen mit der Nasenhöhle in Verbindung
    -beim Neugeborenen schon angelegt, bilden sich aber erst nach Geburt aus
    -Keilbeinhöhle zwischen 3. –20. LJ!
    -Kieferhöhle zwischen 6. –18. LJ!
  30. 30Nasennebenhöhlen BezeichnungenSinus frontales (Stirnhöhlen)
    Sinus maxillares (Kieferhöhlen)
    Cellulae ethmoidales(Siebbeinhöhlen)
    Sinus sphenoidales (Keilbeinhöhlen
  31. 31Mündungen-Meatus nasi (Nasengang) superior→ unterhalb der oberen Nasenmuschel
    -(Concha nasi superior)
    → hintere Siebbeinzellen (Cellulae ethmoidales posteriores)
    - Meatus nasi medius→ unterhalb der mittleren Nasenmuschel
    → vordere Siebbeinzellen (Cellulae ethmoidales anteriores)
    → Stirnhöhle (Sinus frontales)
    → Kieferhöhle (Sinus maxillares)
    - Meatus nasi inferior → unterhalb der unteren Nasenmuschel
    → Tränennasengang (Ductus nasolacrimalis)
    -Recessus(Nische) sphenoethmoidales→ oberhalb des dorsalen Endes der oberen Nasenmuschel
    → Keilbeinhöhle (Sinus sphenoidales)
  32. 32Funktion-Vergrößerung der Nasenhöhlen
    -mehr Befeuchtung
    -mehr Erwärmung
    -mehr Resonanzraum
    -siehe Funktion d. Nase
    -Gewichtsersparnis des knöchernen Schädels
  33. 33Sinusitis – „Sekretfalle“-Entzündete Schleimhaut schwillt an, verlegt die Verbindung zur N.höhle
    -Sekret kann nicht ablaufen
    -Mattigkeit, Kopf-u. Kieferschmerzen möglich
    -Abschwellende Nasentropfen, Rotlicht, Inhalation v. Wasserdampf, evt. Antibiotika, im Extremfall
    -operative Öffnung d. N.nebenhöhlen notwendig
  34. 34Tränennasengang-Mündet i.d. unteren Nasengang
    -Ein von Schleimhaut ausgekleidetes Röhrchen, über das Tränenflüssigkeit aus dem inneren Augenwinkel in den u. Nasengang der N.höhle abgeleitet wird
    -Nase putzen beim Weinen (d.h. übermäßige Sekretion v. Tränenfl.)
  35. 35Gliederung Rachen-Nasopharynx
    -> liegt oberhalb des weichen Gaumen
    -Oropharynx
    -> liegt zwischen Gaumen und dem Kehlkopfeingang
    -Laryngopharynx
    -> liegt hinter dem Kehlkopf
  36. 36Nasopharynx-> liegt oberhalb des weichen Gaumen
  37. 37Oropharynx-> liegt zwischen Gaumen und dem Kehlkopfeingang
  38. 38Laryngopharynx-> liegt hinter dem Kehlkopf
  39. 39Rachen Allgemeines= Raum der hinter dem Mund und der Nase liegt
    -gemeinsamer Abschnitt des Speise-und Luftweges
    → teilen sich am unteren Ende des Rachens wieder auf
    -Muskelschlauch, der sich von Schädelbasis bis zur Speiseröhre erstreckt
    -insgesamt ca. 12-14 cm lang
    Rachen Allgemeines
  40. 40Rachen Aufbau-Trennung von Nasenhöhlen
    -Choanen (posteriore Öffnung der Nasenhöhle)
    -Trennung von Mundhöhle
    -Isthmus faucium(posteriore Begrenzung der Mundhöhle)
    -Trennung Kehlkopf
    -Aditus laryngis(Eingang zum Kehlkopf)
    -Ende
    -Ösophagus
  41. 41NasenrachenNasopharynx
    = oberer Abschnitt des Rachenraums → Schädelbasis bis Gaumensegel
    -Mündung der Ohrtrompete(Tuba auditiva, Eustachische Röhre)
    -Belüftung Mittelohr
    -Druckausgleich
    -Beherbergung der Rachenmandeln(Tonsillae pharyngea), sog. Polypen
    -Teil des lymphatischen Rachenrings
    -CAVE: unterscheide Polypen der Nasennebenhöhlen oder Nase
    -CAVE: Rachenmandelhyperplasie(Kinder!)
  42. 42MundrachenOropharynx
    = mittlerer Abschnitt des Rachenraums → Gaumenzäpfchen (Uvula) bis Kehlkopfdeckel (Epiglottis)
    -Beherbergung der Gaumenmadeln (Tonsillae palatinae)
    -Teil des lymphatischen Rachenrings
    -CAVE: Streptokokkeninfektion
  43. 43Aufbau Kehlkopfskelett-fünf größere und einige kleinere Knorpel
    -Schildknorpel (Cartilago thyroidea)
    → Adamsapfel (Vorsprung des Schildknorpels), vor allem bei Männern palpierbar
    -Ringknorpel (Cartilago cricoidea)
    -Stellknorpel (Cartilago arytenoidea), paarig
    → für Stellung und Spannung der Stimmbänder verantwortlich •sitzen Ringknorpel auf
    -Kehldeckel(Epiglottis)
    → Schutzfunktion beim Schluckakt, Epiglottis kann nach dorsal geklappt werden
    → sitzt auf dem Oberrand des Schildknorpels
  44. 44Kehlkopf –Aufbau= Knorpelgerüst, welches sich vom Zungengrund bis zur Trachea erstreckt
    -komplizierter Aufbau!
    -Verbindung der Knorpel durch Gelenke
    -Stabilität durch Bänder und Muskulatur
    -Einteilung der Muskulatur nach
    -Lage
    • äußere Kehlkopfmuskeln
    • innere Kehlkopfmuskeln
    -Funktion
    • Stellmuskeln –verändern Weite der Stimmritze
    • Spannmuskeln –verändern Spannung der Stimmbänder
    - Schleimhaut
    • Flimmerepithel mit Becherzellen → Erwärmung, Anfeuchtung, Reinigung
    • Ausnahme : Epiglottis u.Stimmbänder
  45. 45Kehlkopf –Funktion, Zusammenfassung-Schutzfunktion
    -Epiglottis als Schaltstelle
    • Schluss der Epiglottis beim Schlucken → Speisebrei Richtung Ösophagus
    • Öffnen der Epiglottis beim Ein-und Ausatmen → Luftstrom Richtung Trachea
    -Stimmbildung (Phonation)
  46. 46Funktion, Exkurs Hustenreflex-Hustenreflex
    -Schutzreflex
    -dient der Reinigung der Luftwege
    -Husten –Clearance
    -ist von Trachea bis 7. Bronchiengeneration effektiv (welcher Clearance -Mechanismus greift tiefer?)
    -zunächst: Irritation → Tiefe Inspiraton → kompletter Schluss der Glottis → Druckaufbau durch Kontraktion der Expirationsmuskeln→ Ausstoßen der Luft mit erhöhter Geschwindigkeit beim Öffnen der Glottis
  47. 47Funktion: Stimmbildung-Stimmbildung (Phonation) = Erzeugung von Schall
    -Regulation des Stroms der Atemluft durch Stimmlippen
    -Erzeugung von Tönen durch Schwingungen
    -Kehlkopfmuskeln regulieren Weite der Stimmritze (entsprechend den zu bildenden Lauten) und Spannung der Stimmbänder
    -bei Frauen : Stimmbänder kürzer und dünner → höhere Stimmlage
  48. 48Funktion, Exkurs: Stimmritze (Glottis)-Stimmlippen oder Stimmbänder
    -gebildet durch Schleimhautfalten
    -ziehen von Innenfläche Schildknorpel → Stellknorpel
    -von Plattenepithel überzogen
    -Stellknorpel werden über Stellknorpelmuskulatur bewegt (Drehung)
    -Entstehung der Stimmritze zwischen den Stimmbändern, welche geöffnet und geschlossen werden kann
  49. 49Funktion, Exkurs: Stimm-und Lautbildung-Lautstärke
    wird durch Schwingungsamplitude der Stimmbänder bestimmt bzw. durch Stärke des Luftstroms, welcher Stimmbänder zum Schwingen bringt
    Tonhöhe
    wird durch Schwingungsfrequenz der Stimmbänder bestimmt bzw. durch Spannung der Stimmbänder
    Klang
    wird durch Resonanzraumbestimmt (Rachen, Mund, Nase)
    Lautbildung bzw. Artikulation
    Veränderung des Resonanzraumes durch Hals-und Kopfmuskulatur → formveränderlicher Schwingungsraum
  50. 50Trachea – Aufbau-Verbindet Kehlkopf mit den Hauptbronchien, endet an Bifurcatio trachea (Luftröhrengabelung)
    -ca. 11 cm langer elastischer, muskulöser Schlauch mit C-förmigen Knorpelspangen(16-20)
    -Knorpelspangen: Schutz vor Kollabieren bei Inspiration (Unterdruck)
    -Knorpelspangen sind nach dorsal geöffnet, knorpelfreie Hinterwand (M. trachealis)
    -Elastizität der Trachea
    -Längselastizität-durch elastisches Bindegewebe zwischen den Knorpelspangen → wichtig bei Schlucken (Kehlkopf wandert nach kranial)
    -Querelastizität –durch Muskelschicht → wichtig beim Husten
    -ausgekleidet durch Schleimhaut (respiratorisches Epithel)
    -Palpation
    -kaudal der Schilddrüse in der Drosselgrube
  51. 51Bündel aus glatten Muskelzellen in der dorsalen Wand der TracheaMusculus trachealis
  52. 52dorsale Wand der TracheaParies membranaceus
  53. 53Lunge - Allgemeines AufgabePulmo
    -über Alveolen O₂ aus der Atemluft aufzunehmen und CO₂ abzugeben
    -Gesamtoberfläche
    -beim Erwachsenen: 60 bis 100m²!!
    -Gewicht
    -ca. 400 g schwer
    -Gesamtvolumen
    -Gesamtvolumen der linken Lunge ist ca. 10% kleiner als Volumen der rechten Lunge
    -Erscheinung
    -beim Kind: blassrot
    -beim alten Menschen: fleckig und mittelgrau durch abgelagerte Staubpartikel
  54. 54Lunge - Lage-im Thorax (Brusthöhle)
    -füllen Raum in Brustkorb, der nicht von anderen Organen eingenommen wird
    -beide Lungen liegen jeweils in einer Pleurahöhle–die beiden Pleurahöhlen sind durch Mediastinum voneinander getrennt
  55. 55MediastinumDas Mediastinum ist der median in der Brusthöhle liegende Raum. Es wird ventral vom Sternum und dorsal von der Wirbelsäule begrenzt. Die seitlichen Begrenzungen des Mediastinums bilden die Pleurae.Mediastinum
  56. 56Lage, Pleura und Pleurahöhle-Aufbau Pleura (Brustfell)
    • Pleura parietalis(Lungenfell)
    • Pleura viszeralis(Rippenfell)
    • dazwischen Pleuraspalt oder Interpleuralraum, flüssigkeitsgefüllter geschlossener Spaltraum
    • -> Pleurae sind gegeneinander verschieblich
    • -> zugleich wirken Adhäsionskräfte zwischen den Flüssigkeitsmolekülen
    • am Lungenhilus schlägt Pleura viszeralis in Pleura parietalis um
    Lage, Pleura und Pleurahöhle
  57. 57Lunge- Lage und Gestaltdrei Außenflächen:
    • Facies diaphragmatica (Zwerchfellseite) –auf Zwerchfell liegt Lungenbasis auf
    • trennt linke Lunge vom Magen und Milz
    • trennt rechte Lunge von Leber
    • Facies costalis (Rippenseite)
    • Facies medialis (Medialseite) –zwischen linkem und rechtem Lungenflügel liegt das Herz
    • grenzt dorsal an Wirbelsäule
    • grenzt medial an Mediastinum
  58. 58ZwerchfellseiteFacies diaphragmatica
    –auf Zwerchfell liegt Lungenbasis auf
    •trennt linke Lunge vom Magen und Milz •trennt rechte Lunge von Leber
  59. 59RippenseiteFacies costalis
  60. 60Medialseite• Facies medialis
    –zwischen linkem und rechtem Lungenflügel liegt das Herz
    • grenzt dorsal an Wirbelsäule
    • grenzt medial an Mediastinum
  61. 61Lunge - anatomische Strukturen Lungenbasis
    • liegt Zwerchfell auf
     Lungenspitze (Apex pulmonis)
    • ragt über obere Thoraxaperatur, geringfügig über Clavicula hinaus
    • Lungenspitze folgt nicht den Atembewegungen, liegt unverschieblich in Pleurakuppel
     Lungenhilus
    • Ein-und Austrittspforte für
    • Blutgefäße
    • Hauptbronchien
    • Lymphgefäßen
    • Nerven
    -> Gefäß- und Nervenstrang bilden Lungenwurzel
    • NUR im Bereich des Hilum treten Gefäße und Nerven in Lunge ein bzw. aus!!
  62. 62Lungenhilus Eintrittsstelle für
    • rechten und linken Hauptbronchus
    • A. pulmonalis dexter bzw. sinister(→ vom rechten Herz, sauerstoffarmes Blut!)
    • Bronchialarterien (Rami bronchiales) (→ aus Aorta thoracalisbzw. Zwischenrippenarterien, Eigenversorgung Lunge)
    • Nerven
     Austrittsstelle für
    • V. pulmonalis dexter bzw. sinister(→ zum linken Herz, sauerstoffreiches Blut!)
    • Vv. bronchiales (→ zur V. hemiazygosbzw. V. azygos, Eigenversorgung Lunge)
    • Lymphgefäße (→ zu den Hiluslymphknoten)
  63. 63Weg der Vv. bronchiales→ zur V. hemiazygos bzw. V. azygos, Eigenversorgung Lunge
  64. 64Weg der Lymphgefäße→ zu den Hiluslymphknoten
  65. 65Aufbau, Gliederung des Lungengewebes linke Lunge
    • 2 Lappen → 9Lungensegmente (das 7. Lungensegment fehlt) → Subsegmente (Lungenläppchen)→ Azinus
     rechte Lunge
    • 3 Lappen → 10 Lungensegmente → Subsegmente (Lungenläppchen) → Azinus
    • Lappengrenzen sind äußerlich sichtbar, Segmentgrenzen nicht
    • Lappen sind durch Spalten (Fissuren) voneinander getrennt → Verschiebe-und Gleitschicht
    • Unterlappen von rechter und linker Lunge
    → liegen vorwiegend der hinteren Brustwand an
    Oberlappen von rechter und linker Lunge sowie Mittellappen von rechter Lunge
    → liegen vorwiegend der ventralen Brustwand an
  66. 66Aufbau, Gliederung des Lungengewebes; Lungensegmet Lungensegment
    • selbständige funktionstüchtige Atmungseinheit
    • wird von jeweils von einem Segmentbronchus (siehe Bronchialbaum) und einem Ast der A. pulmonalis versorgt (= bronchoarterielle Einheit)
    • Äste der Vv. pulmonales verlaufen zwischen den Segmenten –intersegmental
    → kennzeichnen Grenzen der Lungensegmente
  67. 67Aufbau, Gliederung des Lungengewebes; AzinusAzinus
    =funktioneller Endabschnitt der Lunge
     alle Lufträume, die von einem Bronchiolusterminalis(siehe Bronchialbaum) abhängig sind
     ca. 12 Lungenazini formen jeweils ein Lungenläppchen (Lobulus, Lungensubsegment)
     d.h. er besteht aus
    -Bronchioli respiratorii
    -Ductus alveolares (das an die Bronchioli respiratorii anschließende Gangsystem), deren Endstücke die Sacculi alveolares (Gruppen von Alveolen) oder die Alveolen selbst bilden
    -Alveolen(mehrere tausend), gruppieren sich in Gruppen (Sacculi alveolares) oder einzeln um Ductus

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Atmungssystem allgemein
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