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Hammerexamen Übungsaufgaben II

anna.grillborzer0656 6 questions 5.0 (1 rating)

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Questions in this quiz (6)

  1. 1Ein verheiratetes Paar − sie 32, er 35 Jahre alt − kommt wegen unerfüllten Kinderwunsches zur Behandlung. Trotz regelmäßigen Geschlechtsverkehrs hat sich in den vergangenen 4 Jahren keine Schwangerschaft eingestellt. Nach Abschluss der Diagnostik wird als Ursache der Kinderlosigkeit eine Azoospermie aufgrund eines beidseitigen Verschlusses der Samenwege erkannt. Dieser Verschluss erweist sich als therapeutisch nicht beeinflussbar.
    Welche der Maßnahmen ist dem Paar am ehesten anzuraten?
    1. Aintratubarer Gametentransfer
    2. Bintrauterine homologe Insemination
    3. CIn-vitro-Fertilisation mit intrazytoplasmatischer Spermieninjektion
    4. DIn-vitro-Fertilisation unter Verwendung anonymen heterologen Spenderspermas
    5. Eintrafollikuläre Insemination
  2. 2Ein 69-jähriger Patient wird wegen gehäufter nächtlicher Miktionsbedürfnisse beim niedergelassenen Urologen in der Sprechstunde vorstellig. Auf Nachfragen gibt der Patient keine Schmerzen und einen normalen Harnstrahl tags wie nachts an. Er müsse aber nachts mehr Wasser lassen als am Tage. Die Uroflowmetrie zeigt einen insgesamt unauffälligen Kurvenverlauf. Sonographisch erweist sich die Miktion als restharnfrei. Bei der körperlichen Untersuchung finden sich bis auf beidseitige prätibiale Ödeme keine pathologischen Befunde.
    Was kommt als Ursache der vom Patienten geäußerten Beschwerden vorrangig in Betracht?
    1. Abenigne Prostatahyperplasie
    2. BHarnwegsinfekt
    3. CHerzinsuffizienz
    4. DReizblase
    5. EReflexinkontinenz
  3. 3Ein 55-jähriger Patient bemerkt eine zunehmende Vergrößerung sowie ein Tiefertreten seines Skrotums. Schmerzen bestehen nicht. Beunruhigt sucht er einen niedergelassenen Urologen auf. Palpatorisch finden sich weiche, gut verschiebliche Stränge im rechten Skrotalfach. Sonographisch stellen sich diese als multiple kleine flüssigkeitsgefüllte Hohlräume dar. Es zeigt sich, dass die Vergrößerung im rechten Skrotalfach im Liegen und Stehen gleichermaßen ausgeprägt ist.
    Welche der Verdachtsdiagnosen ist bei dieser Konstellation vorrangig in Betracht zu ziehen?
    1. Aprimäre (idiopathische) Varikozele
    2. Bsekundäre (symptomatische) Varikozele
    3. CHodenkarzinom
    4. DNebenhoden-Tuberkulose
    5. EHydrozele
  4. 4Bei einem 85-jährigen, bettlägerigen Mann aus dem Pflegeheim liegt seit längerer Zeit ein transurethraler Dauerkatheter. Zur besseren Handhabbarkeit bittet das Pflegepersonal einen niedergelassenen Urologen, den transurethralen Dauerkatheter in einen suprapubischen Fistelkatheter (SPF) umzuwandeln.
    Welche der genannten Erkrankungen ist vorrangig als Kontraindikation für diese Maßnahme anzusehen?
    1. ASchrumpfblase
    2. BBlasensteine
    3. CUrethritis
    4. DProstatahyperplasie
    5. EProstatakarzinom
  5. 5Ein 60-jähriger Patient hat nach der Ruptur eines Aortenaneurysmas eine massive intraabdominelle Blutung. Bei noch unbekannter Blutgruppe müssen, im Rahmen der Notfall-Operation, neben künstlichen Kolloiden auch Erythrozytenkonzentrate und Gefrierplasmen appliziert werden.

    Welches der folgenden Erythrozytenpräparate kann in dieser lebensbedrohlichen
    Situation am ehesten ABO-unabhängig transfundiert werden?
    1. AErythrozytenkonzentrat der Blutgruppe AB Rhesus-negativ
    2. BErythrozytenkonzentrat der Blutgruppe A Rhesus-positiv
    3. CErythrozytenkonzentrat der Blutgruppe O Rhesus-negativ
    4. DErythrozytenkonzentrat der Blutgruppe B Rhesus-negativ
    5. EErythrozytenkonzentrat der Blutgruppe AB Rhesus-positiv
  6. 6Bei einem 63-jährigen Mann wurde ein Aderhautmelanom des rechten Auges diagnostiziert. Die Tumorprominenz beträgt 4 mm. Es wird die Möglichkeit einer Brachytherapie mit einem Ruthenium-Applikator erörtert.

    Welche der folgenden Angaben zu Therapie und Prognose trifft für diesen Fall am ehesten zu?
    1. ADie Rutheniumkalotte ist prinzipiell für zwei Wochen zu belassen, innerhalb derer der Tumor typischerweise vollständig wegschmilzt; dies ist ein üblicher Verlauf, der das spätere Auftreten von Fernmetastasen ausschließt.
    2. BDie festgestellte Tumordicke macht eine Bestrahlung unmöglich, sodass eine operative Tumorresektion erfolgen muss.
    3. CDie Prognose für das Überleben hängt u.a. vom Zelltyp ab: Ein vorwiegend epitheloider Zelltyp geht mit einem höheren Metastasierungsrisiko einher als der Spindelzelltyp (A).
    4. DAußer beim Augenarzt muss der Patient sich jährlich beim Hausarzt zur Abtastung der Lymphknoten vorstellen, denn das Aderhautmelanom metastasiert bevorzugt lymphogen.
    5. EDie zunächst engmaschigen Kontrolluntersuchungen müssen über drei Jahre aufrechterhalten werden; danach sind bei Aderhautmelanomen keine lokalen Tumorrezidive oder Fernmetastasen mehr zu erwarten.

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