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Kapitel 2: Internationales Unternehmen und Internationales Management

Alexander Schwarz TEST Master German 26 cards

Kapitel 2: Internationales Unternehmen und Internationales Management

Cards in this deck (26)

  1. 1Ziele und Motive der Internationalisierung persönliches MotivPersönliche Motiv ist ein innerer Spannungszustand, der ein zielgerichtetes Verhalten eines Individuums
    auslöst. Einfluss persönlicher Motive auf die Internationalisierung eines Unternehmens ist bislang kaum
    empirisch erforscht, da sie schwer zu erheben sind.
  2. 2Ziele und Motive der Internationalisierung Unternehmensbezogene ZieleUnternehmensbezogene Ziele lassen sich einfach erheben (Befragung) daher gibt es viele
    Untersuchungen. Es gibt Abweichungen zwischen den tatsächlichen und den geäußerten Zielen.
    Unternehmensbezogene Ziele lassen sich in absatzmarktorientierte, kosten- und ertragsorientierte und
    beschaffungsorientierte Ziele einteilen.
  3. 3Durch was werden Ziele beeinflusstZiele werden beeinflusst durch Unternehmenscharakteristika (Rechtsform, Kapitalstruktur,
    Eigentumsverhältnisse, Produktionsprogramm, Personalausstattung und Branche), Einflussfaktoren des
    Gastlandes und durch den Inlandsmarkt.
  4. 4Unternehmensziele der InternationalisierungUnternehmensziele der Internationalisierung
  5. 5Was versteht man unter InternationalisierungAuf- oder Zunahme grenzüberschreitender Unternehmenstätigkeit
  6. 6Was versteht man unter InternationalisierungsgradAusmaß der wirtschaftlichen Verbundenheit eines Unternehmens (einer
    Branche oder einer Volkswirtschaft) mit dem Ausland.
  7. 7Welche Indikatoren gibt es um den Internationalisierungsgrad zu messen?- Bestandsgrößen (Zahl ausländischer Unternehmen/Mitarbeiter, Aktionäre, Höhe des investierten
    Kapitals)
     - Bewegungsgrößen (Löhne/Gehälter, Umsatz/Gewinn, Produktion oder gezahlte Steuern im
    Ausland)Die Darstellung erfolgt anhand von Quoten
  8. 8Welche Indikatoren gibt es um den Internationalisierungsgrad zu messen nach Aharoni?nach Aharoni
     Strukturelle Merkmale (Anzahl bearbeiteter Auslandsmärkte, dortige Eigentumsverhältnisse,
    Organisationsformen, Nationalität der Führungskräfte)
     Leistungsmerkmale (Umsatz/Gewinn, , Produktion, Anzahl Mitarbeiter im Ausland).
     Kombinationen daraus
  9. 9Def. das KennzahlenproblemEs gibt keine allgemein gültigen Merkmale/Kennzahlen/Schwellenwerte für die Messung des
    Internationalisierungsgrades (quantitative Messung), wodurch seine Messung anhand der verfolgten Ziele
    erfolgt und hierfür passende Merkmale ausgewählt werden müssen.
    Kennzahlenprobleme:
     Branchenunterschieden
     Steuersystemunterschiede
     Rechnungslegung
  10. 10Was wird aufg. des Kennzahlenproblems stattdessen verwendet?Daher verwendet man qualitative Konzepte zur Erfassung der Internationalität. (3 Gruppen von Kriterien)
     die Einstellung des (Top-)Managements
     strategische Ausrichtung des internationalen Unternehmens
     organisatorische Charakteristika
  11. 11Beispiele für qualitative Konzepte EPRG-Konzept von Perlmutter (1969)
     Typologie von Bartlett/Ghoshal (1986)
  12. 12Definiere EPRG-Konzept (Perlmutters):Bei dem Werte, Einstellungen, Erfahrungen und Erlebnisse von Individuen die
    Art der Internationalisierung beeinflussen. Vorstellungen bzgl. des „richtigen“ Verhältnisses zw. Mutter und
    Tochtergesellschaft(en) zentral.
  13. 13Nenne die 4 Kategorien Perlmutters1. ethnozentrisch
    2. polyzentrisch
    3. regiozentrisch
    4. geozentrisch
  14. 14Was versteht man unter 1. ethnozentrisch 2. polyzentrisch 3. regiozentrisch 4. geozentrischWas versteht man unter 1. ethnozentrisch 2. polyzentrisch 3. regiozentrisch 4. geozentrisch
  15. 15Nenne die alternative Typisierung (Typologie) (Bartlett/Ghosdal) vier Unternehmenstypen:Nenne die alternative Typisierung (Typologie) (Bartlett/Ghosdal) vier Unternehmenstypen:
  16. 16Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es bei Perlmutter vs. Bartlett/GhosdalGemeinsamkeiten:
    •Qualitative Konzepte zur Typologisierung von grenzüberschreitend tätigen Unternehmen
    •Idealtypische Spielarten von international tätigen Unternehmen werden unterschieden
    •Keine statischen Modelle oder Entwicklungsstufenmodelle
    Unterschiede:
    Perlmutter stellt die Einstellung/Orientierung der Unternehmensleitung als zentrales Kriterium dar
    Bartlett/Ghosdal stellt die Strategie/(Entscheidung Lokalisierung/Globalisierung) als Auslöser für
    Organisation und Einstellungen.
  17. 17Definition internationales Unternehmen „internationalen Unternehmen“, sind Unternehmen gemeint, die dauerhaft
    grenzüberschreitend über die nationalen Grenzen des Stammlandes hinaus) tätig sind.
  18. 18Unternehmen sind umso internationaler jeGrößer Anzahl und geographisch-kulturelle Distanz der Länder. Jede Strategie die auf einen
    neuen ausländischen Markt zielt erhöht den Internationalisierungsgrad.
     variantenreicher Art und Umfang der Wertschöpfung in den verschiedenen Ländern – Export,
    Kooperation, Unternehmensgründung.
     zunehmender Ausmaß der Integration der Unternehmensaktivitäten. Integration steigt mit
    zunehmenden Abstimmungspartnern und Intensität der Abstimmungsaktivitäten.
  19. 19Was versteht man unter Internationalisierungsgebirge von UnternehmenDurch Kombination der drei Dimensionen entsteht „Fingerabdruck“ des Unternehmens
     Interdependenz der drei Dimensionen
     Mögliche vierte Dimension: Geschwindigkeit, mit der sich die Internationalität eines Unternehmens
    ändert
  20. 20Kritik InternationalisierungsgebirgeAnschauliches Konzept
     Trägt Variantenreichtum internationaler Unternehmenstätigkeit Rechnung
     Operationalisierung der Dimensionen und ihre Gewichtung fehlen
  21. 21Def. Rollen von Tochtergesellschaften in internationalen Unternehmen-Zunehmende Bedeutung der Tochtergesellschaften, da ihr Anteil an Umsatz und Gewinn steigt
    - Ist Ressourcenausstattung mit der der Muttergesellschaft vergleichbar, spricht man von
    „Internationalisierung zweiten Grades“
    - Während bei Internationalisierung ersten Grades durch quantifizierbare Kennzahlen aus Perspektive
    des Mutterunternehmens gemessen wird
     - Allgemein muss man von Rollenvielfalt der Tochtergesellschaften ausgehen (von einfachen
    Vertriebsgesellschaften bis hin zur vollen Wertschöpfung)
     - Oft als eigenständige Unternehmen wahrgenommen (z.B. Opel und Ford als Teil von GM)
  22. 22Die Rollentypologie von Tochtergesellschafte n in einer zweidimensionalen Matrix (Bartlett/Ghosdal)Die Rollentypologie von Tochtergesellschafte n in einer zweidimensionalen Matrix (Bartlett/Ghosdal)
  23. 23Nennen sie die bekannte RollentypologienNennen sie die bekannte Rollentypologien
  24. 24Management lässt sich aus verschiedenen Perspektiven betrachtenManagement lässt sich aus verschiedenen Perspektiven betrachten
  25. 25Nenne Besonderheiten und Problemfelder des internationalen Managements- Größere Komplexität und zunehmende Dynamik des Managements (geographisch, integrativ, etc.)
    - Kulturelle Unterschiede
     - Veränderte Wettbewerbssituation
    - Relevanz internationaler Organisationen (staatlicher und nicht-staatlicher)
    - Höhere interne Komplexität
  26. 26—

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