Flashcards
3428 PL (11) Bildungspsyche.
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- 1formale Ebene Def. BildungBildung als Produkt --> Überdauernde Ausprägung der Persönlichkeit
Bildung als Prozess --> Aufbau + Art & Weise gewünschten Persönlichkeitsausprägungen - 2inhaltliche Ebene Def. BildungWelche Persönlichkeitseigenschaften sind gesellschaftlich wünschenswert?
Früher: Reduktion Faktenwissen --> instrumenteller Bildungsbegriff
Heute: beruflich-fachliche Qualifikation + Sozio-kulturelle Kompetenzen --> allg. Bildungsbegriff - 3Bildungspsychologie allgemeino gesellschaftlich-normativ wünschenswerten Persönlichkeitsausprägungen
o Struktur dieser Persönlichkeitsmerkmale
o Verhaltenskonsequenzen
o Aufbau
o Modifikation durch Bildungsinstanzen - 4Aufgabe Bildungspsyche.- Erforschung Bildungsprozesse + Produkte
- Aktiver Eingriff in Bildungsgeschehen zum Zweck seiner Weiterentwicklung u. Optimierung
Ebenen
o Mikroebene: individuellen Lernbedingungen
o Messoebene:
Institutionen + Rahmenbedingungen
o Makroebene: Gesamtsysteme + Rahmenbedingungen - 5Strukturierungsdimensionen des Strukturmodell der Bildungspsyche.- Chronologischer Einfluss von Bildungsinstanzen
- Handlungsebene
- Aufgabenbereiche der Bildungspsychologie - 6Bildungskarriere FamiliePrimäre Bildungsfunktion:
Soziale Basiskompetenzen, Selbstständigkeit, Ethische Grundhaltungen, Kommunikative Kompetenzen, Intellektuelle Fähigkeiten
sekundäre Bildungsfunktion:
Vorbildfunktion: Eltern sind Modelle - 7Bildungskarriere VorschulbereichFunktionsansatz (bis in die 70er Jahre):
Förderung Wahrnehmungs-, Intelligenz-und Sprachfunktion der Kinder
Überbetonung sprachlich-kognitive Dimension
Situationsansatz (ab Ende der 70er Jahre):
Kinder sollten lernen, soziale Situationen möglichst autonom zu gestalten
Bildungsziele (heute):
Entwicklung positives Selbstbild, Regelbewusstsein, Explorationslust, Selbstwirksamkeitsempfinden - 8Primärbereich, Sekundärbereich, TertiärbereichPrimärbereich: Grund-/Volksschule
Sekundärbereich: Weiterführende Schule bis Abschluss
Tertiärbereich: Ausbildungsschritte im Anschluss an den Sekundärbereich - 9Mittleres Erwachsenen Alter 30-60 JahreErwerbssystem: Veränderung beruflicher Anforderungen erfordern Anpassungsnotwendigkeiten...
innerbetriebliche Weiterbildung: Qualifikation, effizienterer Einsatz vorhandender human resources
Außenbetriebliche Weiterb.: Neu- und Weiterqualifikation für neue Chancen auf Arbeitsmarkt
Privatbereich: v.a. Angebote der VHS
Weiterbildungsmotive + intrinsische Motive - 10Merkmale von erwachsenen Lernendeno Komplexe Lerngeschichte
o Nutzungsorientierung
o Verhaltenserwartungen an (Lern-)Umwelt - 11Höheres Erwachsenenalter --> SeniorInnenbildung ab 60/65 Jahren- v.a. in Privatsphäre
- Kompetenzerhaltende und -fördernde Funktionen
Teilnahmemotive:
o Informationsgewinn
o Kommunikation und sozialer Kontakt
o Kompensation
o Identifikation - 12Beratung Bildungspsych.Ziel: Klärung problematisch erlebten Zustandes und Reduktion der bestehenden Entscheidungsunsicherheit (passiv,
gibt nur Handlungsmöglichkeiten vor)
Arten der Beratung:
o Individualberatung
o Organisationsberatung
o Systemberatung - 13BildungscontrollingEvaluation: untersucht Effektivität + Effizienz von durchgeführten/aktuell laufenden Maßnahmen
Controlling: auch Evaluationsprozesse, die Bildungsgeschehen permanent kontrollieren + beurteilen - 14Selbstreguliertes LernenEbene 1: Kognitive Strategien:
Regulation Verarbeitungsmodus
Prozesse der Infoaufnahme/-verarbeitung
Ebene 2: Megakognitive Strategien: Steuerung Lernverhaltens
Ebene 3: Ziel- & Ressourcenmanagement: Motivatonale Komponente - 15Idealprozess selbstreguliertem Lernens1. Warum? --> Zielsetzung mit Handlungsplänen
2. Wie? --> Wissen über Anwendungsbedingungen von Lernstrategien = Konditionales Wissen
--> fortlaufende Überwachung Lernprozess
(metakognitiv)
--> Konditionales Wissen zur Korrektur- bzw. Steuerung
3. Evaluation --> Vergleich Erfolg mit Ziel - 16Instruktionsprinzipien für schulische Unterrichtsgestaltungo Vermittlung der relevanten Strategie
o Vermittlung konditionalen Wissens
o Einübung von Strategien
o Pädagogische Anleitung
o Arbeiten in kooperativen Kleingruppen
o Verwendung verschiedener Anforderungen und Handlungskontexte - 17Leistungsbeurteilung Diagnostische Qualität von Zensureno Mangelnde Vergleichbarkeit der Noten über Schulklassen, -fächer, Schulen --> Bewertungsmaßstab variiert beträchtlich
o Verzerrung Notengebung durch:
Halo-Effekt, Geschlecht Lernenden und Lehrkräfte, Tatsächliche/vermutete soziale Schichtzugehörigkeit Lernender,
Sympathie/Antipathie-Gefühle
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- Flashcards on 3428 PL (11) Bildungspsyche., created by Caroline Gerhard on 21/01/2016.
- Created by
- Caroline Gerhard
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