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Created by Mitra Shadloo
over 9 years ago
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| Question | Answer |
| Was ist ein Notfall? | 1) Akut 2) Manifeste oder drohende Beeinträchtigung von Vitalfunktionen 3) Lebensbedrohlich |
| Was gehört zur ABCDE - Diagnostik? | - Inspektion - Auskultation - Perkussion - Palpation - Notfall-Monitoring (EKG, SpO2, NIBP, BZ) |
| Was macht man bei A? | A = Airway (Freimachen und Freihalten: a) Sauerstoffgabe b) Intubation bewusstloser Personen (GCS< 9) c) + cervical spine: Stabilisierung der Halswirbelsäule) |
| Welche Möglichkeiten gibt es zur Stabilisierung der Atemwege? | Von wenig bis stark invasiv: Sauerstoffgabe, Nasopharyngealer Tubus, Oropharyngealer Tubus, Intubation, Koniotomie. Bei der Art der Atemwegssicherung kommt es darauf an ob der Patent spontan atmet, (leicht) somnolent oder komatös ist. |
| Was macht man bei B? | B = Breathing (O2, Beatmen, Entlastung Spannungspneu) => 1. Inspektion Hals auf Wunden, Füllung der Halsvenen, Position der Trachea 2. Inspektion Thorax auf Atemfrequenz, Symmetrie, Verletzung 3. Palpation 4. Auskultation 5. Perkussion |
| Wo sollte man eine Thoraxdrainage durchführen? | 5. oder 6. ICR vordere Axillarlinie (immer oberhalb der Mammille) mit einer 2-3 cm lange Hautinzision. |
| Was für Drainage-Arten gibt es? | 1) Bülau-Drainage: Insbesondere bei traumatischem (Hämato‑)Pneumothorax. 2) Monaldi-Drainage meist dünner (kleinlumiger): Nur zur Entlastung eines Pneumothoraxes (nicht eines Hämatothoraxes) geeignet |
| Wo führt man die Bülau-Drainage ein? | 4. ICR (Höhe der Mamille) zwischen vorderer und mittlerer Axillarlinie |
| Wo führt man die Monaldi-Drainage ein? | 2. ICR Medioklavikularlinie |
| Was gehört zum Notfall-Monitoring? | 1) Pulsoxymetrie 2) Nicht-invasive Blutdruckmessung (NiBD) 3) Elektrokardiogramm (EKG) 4) Kapnometrie (Beatmung) 5) BZ-Bestimmung bei jedem (neurologisch auffälligen) Patienten |
| Was macht man bei C? | C = Circulation (Puls, Blutung?) => Inspektion => Palpation => Messwerte (Monitoring) => Erweiterte Diagnostik: Sonographie & CT |
| Was für Maßnahmen sollte man bei Blutungen ergreifen? | a) Kreislaufstabilisierung: Kompression von Blutungen = Druckverband, Becken-schlinge. b) zwei großlumige periphere Zugänge: 1) ggf. Vasoaktiva (z.B. NA) 2) Volumentherapie: kolloidale Lösungen c) Ruhigstellung von Frakturen Vakuummatratze, Vakuumschienen |
| Was schaut man sich bei D an? | D isability (GCS, Pupillen, Blutzucker?) => 1. GCS: a) Augenöffnen b) Sprachliche Reaktion c) beste motorische Antwort => Gesamtpunktzahl: 3-15. 2. Pupillen: Weit? Eng? Anisokor? (ungleich weit) Deformiert? Lichtreagibel? 3. Blutzucker messen!!! |
| Wie sollte man Schmerzen und Angst/Panik behandeln? | Analgetika, Sedativa: Hypnotikum und Analgesie (Opioid) - ggf. Ketamin bei eingeklemmten Personen |
| Was macht man bei E? | E = Exploration: Kranio-Kaudaler Check! Was ist noch nicht untersucht? Einschließlich Untersuchung der Wirbelsäule! Als zweites: Anamnese = SAMPLE „Guten Tag, mein Name ist XX. Ich bin der Notarzt. Was ist passiert?“ |
| Was fragt man bei SAMPLE? | 1) Symptome 2) Allergien 3) Medikamente 4) Pre-existing medical conditions (Vorerkrankungen) 5) Letzte Mahlzeit 6) Ereignis => inklusive Fremdanamnese wenn möglich |
| Was für Fragen sollte man stellen? | Was ist passiert? Seit wann Beschwerden? Bekanntes Problem? Schmerzen: Lokalisation, Charakter, Dauer, Intensität Orientierung: Person/ Ort/Zeit |
| Welche drei Fragen sollte man anschließend klären? | Welche Befunde haben wir? Welche (vorläufige) Diagnose? Welches Zielkrankenhaus? |
| Was sollte immer passieren, wenn der Patient im Krankenhaus angekommen ist? | Reevaluation des Patienten! Sein Zustand kann sich auf dem Weg ins Krankenhaus verändert haben. |
| Was wären unaufschiebbare Probleme in den einzelnen Schritten des ABCDE? | Erster Blick / 5s-Runde: z.B. Reanimation, Akute Blutung. A: z.B. Atemwegsverlegung, HWS-Instabilität. B: z.B. Spannungspneumothorax C: z.B. Schock. D: z.B. Hypoglykämie, Intoxikation. |
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