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Flashcards

LEK 1-1

tobifant German 5.0Average rating 5.0 out of 5 (1 rating) 89 cards 1,059 views

LEK 1-1

Cards in this deck (89)

  1. 1Definieren Sie den Unternehmer- „Im selbstständigen Sinne handelnd
    - Freie Einteilung von Kapazitäten (Geld, Zeit, Ressourcen)
  2. 2Können Unternehmer bzw. Arbeitgeber und Vorgesetzte bei Pflichtenverletzungen haftbar gemacht werden?- JA
    - Vorsätzliches Handeln
    - grobe Fahrlässigkeit § 110 Haftung ggü. UVT
    § 104 Beschränkung der Haftung der Unternehmer
  3. 3Erläutern Sie die Garantenstellung des Unternehmers- UN muss, das Leben und die körperliche Unversehrtheit der MA während der beruflichen Tätigkeit sicherstellen bzw. garantieren
    - Muss tätig werden zu Unfallverhütung
    - aktives aber auch Nicht-Handeln kann Rechtsfolgen bedeuten
  4. 4Was ist eine Berufskrankheit- Eine Berufskrankheit ist eine Krankheit, die durch die berufliche (versicherte) Tätigkeit verursacht worden ist und nach dem jeweils geltenden Recht auch formal als Berufskrankheit anerkannt ist
    - Aufnahme in Berufskrankheiten-Liste
  5. 5Was ist ein Arbeitsunfall- Ein Unfallereignis ist ein zeitlich begrenztes, von außen auf den Körper
    einwirkendes Ereignis, das zu einem Gesundheitsschaden führt
    - Arbeitsunfälle sind die Unfälle, die versicherte Personen infolge der versicherten Tätigkeit erleiden.
  6. 6Betriebliche Beauftragte, nennen Sie hier die Grundlagenschriftliche Beauftragung in Form von:
    - Arbeitsvertrag
    - Funktionsbeschreibung
    - Pflichtenübertragung
    Regelt:
    -Verantwortung
    - Befugnisse
    - Tätigkeit
  7. 7Nennen Sie die Ziele der GDAArbSchg: §20a /2
    - Entwickelt Arbeitsschutzziele
    - Festlegung einheitlicher Grundsätze
    - Evaluierung von Zielen und Kennzahlen
    - Festlegung des abgestimmten Vorgehens
    - Herstellen von Regeln und Vorschriften
  8. 8Definieren Sie SMARTS: Spezifisch
    M: Messbar
    A: Attraktiv
    R: Realistisch
    T: Terminier bar
  9. 9Was sind BMAS und BVABMAS: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
    Kontrolliert die UVT´s
    BVA: Bundesversicherungsamt
    genehmigt Satzung
  10. 10Nennen Sie die aktuellen Arbeitsprogramme der GDA- Muskel Skelett: MSE
    - Organisation des AS: ORGA
    - Psychische Belastungen: PSYCHE
  11. 11Was ist der ORGA Check- Selbstbewertung der Unternehmen
    - Betrachtet Stand der Organisation
    - Bietet Benchmark für Organisation
  12. 12Was ist eine Ablauforganisation (AMS) ( Prozessorientierung)- Zeitlich und logische Abfolge von Aufgabenwahrnehmungen
  13. 13Erläutern sie die Abkürzung PDCA- Plan
    - Do
    - Check
    - Act
  14. 14Was zeichnet ein AMS aus-Politik
    -Ziel
    -Organisation
    -Recht
    -Wirksamkeitskontrolle
  15. 15Woran erkennt man ein funktionierendes AMS System- Zertifizierung / Begutachtung
    - PDCA Zyklus  KVP
  16. 16Welche Bedeutung hat die Frage der Zuständigkeit für ein Unternehmen für den Unternehmer?Die Zugehörigkeit hat entscheidenden Einfluss auf ein Unternehmen, da hier die geltende Satzung (Versicherungsbedingungen) inkl. des geltenden Gefahrentarif abgebildet sind.
  17. 17Ist ein Deutscher bei einer Tätigkeit im Ausland versichert? Ggfs. wann besteht Versicherungsschutz?Ja er ist Versichert. Versicherungsschutz besteht wenn ein Beschäftigungsverhältnis besteht und die Entsendung aufgrund der Eigenart der Beschäftigung oder vertraglich im Voraus zeitlich begrenzt ist (SGB 4 §4 Ausstrahlung).
  18. 18Nach welchem System finanzieren die gewerblichen Berufsgenossenschaften ihre Aufwendungen?Im Kalenderjahr entstandenen Aufwendungen, werden nachträglich auf Unternehmer umgelegt.  Umlageverfahren der nachträglichen Bedarfsdeckung --> Beitragsdeckung
    Inkl. quartalweiser Vorausabschlagszahlungen
  19. 19Welche Arten von Unternehmen gibt es? Nennen Sie drei verschiedene UnternehmensformenPersonengesellschaften (GbR,OHG,KG) Kapitalgesellschaften (AG,GmbH) Einzelunternehmen
  20. 20Welche Aufgabe hat der Gefahrtarif?Bewirkt Abstufung der Beiträge nach dem Grad der Unfallgefahr in den Gewerbezweigen. Dieser ist in Tarifstellen gegliedert in denen Gefahrengemeinschaften unter Berücksichtigung eines versicherungsmäßigen Risikoausgleiches gebildet werden.
  21. 21Mit welchen Mitteln wird Unfallverhütung betrieben?mit allen geeigneten Mitteln wird die Unfallverhütung betrieben.
    Beratung und Überwachung SGB VII § 17
    Aus – und Weiterbildung SGB VII § 23
    Entwickeln, Bearbeiten
    Dienstleistungen für die Verwaltung (Unfalluntersuchung)
  22. 22Wodurch kann der Beitrag des Unternehmens beeinflusst werden?- Gefahrklasse
    - Lohnsumme
    - Beitragszuschläge bei überdurchschnittlich hohem Unfallaufkommen
  23. 23Das SGB VII überträgt der gesetzlichen Unfallversicherung den „erweiterten Präventionsauftrag“. Worin besteht die „Erweiterung“ gegenüber der vorherigen Regelung?UVT hat den Auftrag für die Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren zu sorgen. UVT ist für die Vorsorge aller Gesundheitsgefahren im Betrieb zuständig , also auch bspw. für Stress und psychische Belastungen.
  24. 24Nennen Sie mindestens drei Befugnisse der Aufsichtspersonen. SGB II § 19- erforderlichen Auskünfte zu verlangen,
    - den Betriebs- und Geschäftszeiten Grundstücke und Betriebsstätten zu betreten, zu besichtigen und zu prüfen
    - Unterlagen des Unternehmers einzusehen
    - Arbeitsmittel und persönliche Schutzausrüstungen sowie ihre bestimmungsgemäße Verwendung zu prüfen,
    - Arbeitsverfahren und Arbeitsabläufe zu untersuchen
    - Proben Kosten des Unternehmers ermitteln zu lassen,
    - Proben nach ihrer Wahl zu fordern oder zu entnehmen
    - untersuchen, ob und auf welche betriebliche Ursachen ein Unfall, eine Erkrankung oder ein Schadensfall zurückzuführen ist,
    - Begleitung zu verlangen.
    - Anordnungen Treffen
  25. 25Nennen sie die Varianten Versicherungsfälle- Arbeitsunfall § 8
    - Berufskrankheit
  26. 26Was setzt einen Versicherungsschutz voraus?- ernstliche, in einem Fremden Unternehmen zu dienende Tätigkeit
    - entspricht ausdrücklich oder mutmaßlichen dem Willen des Unternehmers
    - können in Ihrer Art nach, von Personen in einem Beschäftigungsverhältnis verrichtet werden
    - ist nach Umständen des Einzelfalls Arbeitnehmer ähnlich
    Besteht nicht bei Gefälligkeitsleistung (Familie, Freunde)
    Mitgliedschaftliche Pflichten (Arbeitseinsatz laut Satzung)
  27. 27Grenzen des Versicherungsschutzes- Unterbrechung
    - Allgemeinfahrten
    - verbotswidriges Handeln
    - Alkohol, Drogen
    - innere Ursache (Herz)
    - Selbst geschaffene Gefahren
  28. 28Begriff Berufserkrankung- Sie nach Erkenntnissen der mediz. Wissenschaft durch besondere Einwirkungen verursacht sind (med. Begründung)
    - denen bestimmte Personengruppen durch ihrer versicherte Tätigkeit
    - in erheblich höherem Grade als die übliche Bevölkerung ausgesetzt sind
  29. 29ArbeitsunfallEin plötzlich, aber zeitlich begrenztes Ereignis, welches einen Gesundheitsschaden oder Tod herbei führt
  30. 30In welche zwei Gruppen wird der versicherte Personenkreis Kraft Gesetzt unterschieden?- Versicherte Kraft Gesetz oder Satzung
    - Freiwillig Versicherte
  31. 31Welche Rechtsform haben die UVT?Körperschaften des öffentlichen Rechts
  32. 32Was verstehen Sie unter Wirtschaftlichkeit?Mit einem gegebenen Aufwand einen möglichst großen Ertrag erreichen.
    Wirtschaftlichkeit = Ertrag/Aufwand
  33. 33Worin besteht der erweiterte Präventionsauftrag?Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vermeiden
  34. 34Aufgaben des GefahrtarifesGefahrtarif dient der Berechnung der Beiträge eines Unt. an seinen UVT unter Berücksichtigung der Unfallgefahr des jeweiligen Gewerbezweiges
  35. 35Nennen Sie 6 Elemente eines Arbeitssystems- Eingabe
    - Ausgabe
    -Arbeitsaufgabe
    - Arbeitsablauf
    - Arbeitsmittel
    - Mensch
    - Arbeitsplatz
    - Arbeitsumgebung
  36. 36Welche Rechte haben AP'en nach SGB IV?- Anordnungen zur Einhaltung von UVV treffen
    - Überwachung der Maßnahmen
    - Betriebsstätten betreten
    - Auskünfte einholen
    - Unterlagen einsehen
    - Unterstützung durch UN verlangen
  37. 37Was führt zu einer Explosion?- Entzündlicher Stoff +
    - Sauerstoff (= Ex-fähige Atmosphäre)
    - Zündquelle
  38. 38Ist eine arbeitsbedingte Erkrankungen eine BK?Nein, da eine BK als solche durch Rechtsverordnung definiert sein muss (BK-Liste)
  39. 39Was bedeutet Zertifizierung?Zertifizierung ist ein Verfahren, das den Nachweis der Einhaltung bestimmter Anforderungen dient (Qualität, Arbeitssicherheit)
  40. 40Nennen Sie drei Leistungen bei Berufskrankheiten- Behandlungskosten
    - Umschulungsmaßnahmen
    - Rente
  41. 41Wie sorgen die UVT für eine wirksame Erste Hilfe?- Überwachung der UN und Kontrolle der Zahl der Ersthelfer
    - Finanzierung der Ersthelfer-Ausbildung
  42. 42Was bedeutet CE-Kennzeichen?Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller, Inverkehrbringer, dass das Produkt den geltenden Anforderungen genügt, die in den Harmonisierungsrechtsvorschriften der EU über ihre Anbringung festgelegt sind.
    - Konformitätserklärung -
  43. 43Erklären sie die haftungsbegründende KausalitätDie Verletzungshandlung muss zur Rechtsgutverletzung geführt haben.
    Handlung des Schädigers und Schaden = Zusammenhang/ Kausalität
  44. 44Erklären sie die haftungsausfüllende KausalitätUrsachenzusammenhang zwischen Rechtsgutsverletzung und Schaden
  45. 45Nennen Sie 3 Aufgaben der UVTPrävention, Rehabilitation, Entschädigung
    Die Aufgabe der gesetzlichen Unfallversicherung ist es: - mit allen geeigneten Mitteln AU u. BK sowie arbeitsb. Gesundheitsgefahren zu verhüten
    - nach Eintritt von AU o. BK die Gesundheit u. Leistungsfähigk. der Versicherten mit allen geeigneten Mitteln wiederherst. u. sie o. Hinterbliebene durch Geldleistung zu entschädig.
  46. 46Worin unterscheidet sich im Leistungsfall die KV von den UVTKV: setzen alle notwendigen Mittel ein
    UVT: mit allen geeigneten Mitteln
  47. 47Von welchem Organ werden UVV erlassenVertreterversammlung (auf Vorschlag des Vorstandes)
  48. 48Definieren sie UnfallrisikoUnfallrisiko ist die Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensschwere für ein Unfallereignis
  49. 49Nennen Sie 3 Rechtsakte eines UVTUVV, Satzung, Gefahrtarif
  50. 50Ist ein Deutscher bei einer Tätigkeit im Ausland versichert?Ja, wenn er als Beschäftigter eines UN mit Sitz in DE zeitlich befristet ins Ausland entsendet wird (Ausstrahlung)
  51. 51Definieren Sie Belastung und Beanspruchung!Belastung: Darunter versteht man objektive, von außen auf den Menschen einwirkende Faktoren wie z.B. Lärm, Zeitdruck)
    Beanspruchung: innere Reaktion auf die Belastung, hängt von individuellen Leistungsvoraussetzungen ab. D.h. Bei gleicher Belastung kann die Beanspruchung indiv. sehr unterschiedlich sein
  52. 52Grundpflichten des UN- Gesundh.schutz u. Arb.Sich. für MA gewährleisten u. verbessern
    - Für geeignete Organisatzion d. Arb.Schu. sorgen
    - Gefährdungsbeurteilung
    - Unterweisung/ Anweisungen
    - Auswahlpflicht
    - Kontrollpflicht
    - Anpassungspflicht
  53. 53In welchen Gesetzen wird die Gefährdungsbeurteilung gefordert?- ArbSchG
    - BGV A1
    - GefStoffV
    - BetrSichV
    - BioStoffV
    - ArbStättV
    - Mutterschutzgesetz
    - JuArbSchG
  54. 54Was ist mit der Ewigkeitsgarantie in Bezug auf die Staatsstruktur gemeint?Art. 79 Abs. 3 GG:
    Die Änderung der Art. 1 u 20 des GG ist unzulässig
  55. 55Definiere AblauforganisationZeitlich, logische Reihenfolge der Aufgaben eines Prozess
  56. 56Wie sollten Arbeitsschutzziele definiert sein?- Organisationsspezifisch
    - im Einklang mit relevanten Vorschriften
    - Kontinuierliche Verbesserung der Sicherheit
    - realistisch u. erreichbar
    - regelmäßig bewertet u. aktualisiert
  57. 57Wie erfolgt die Zuordnung eines Betriebes nach DGUV V 2?- Zuordnung zu den Betreuungsgruppen laut WZ-Schlüssel
    - Größe des Betriebes (Anzahl MA)
    - Regelbetreuung od. alternative Betreuung
  58. 58Nennen Sie 4 Methoden zur Risikobeurteilung von Gefährdungen- Nohl
    - Risikomatrix
    - Zürich Methode
    - Leitmerkmalmethode
  59. 59Wann schließt Alkohol/Drogen eine Versicherungsleistung aus?Wenn er rechtlich die alleinige Ursache für den Unfall ist.
  60. 60Wer kann sich freiwillig versichern?- UN
    - UN ähnliche tätige (z.B. Gesch.führer)
    - Ehrenamtsträger (z.B.Vorstand)
  61. 61Wie erfolgt Auszahlung von Leistungen an Versicherte?Durch die KK im Auftrag der BG
  62. 62Nennen Sie 4 Leistungen des UVT- Verletztengeld
    - Rente
    - Übergangsgeld
    - Hinterbliebenenrente
  63. 63Welche Ableitungen aus dem Rechtsstaatsprinzip gibt es?- Gewaltenteilung
    - Grundrechte
    - Normenhierarchie
    - Gesetzmäßigkeit der Verwaltung ( Kein Handeln ohne Gesetz)
    - Verhältnismäßigkeitsgrundsatz
  64. 64Nennen Sie 3 Beispiele für UVT, die keine gewerbliche BG sind.- Unfallkasse des Bundes
    - SVLFG
    - Gemeinde Unfallversicherung
  65. 65Nennen Sie 2 Ausschüsse eines UVT- Rentenausschuss
    - Widerspruchsausschüsse
    - Einspruchsausschüsse (Bußgeld)
  66. 66Welches ist die Aufsichtsbehörde der UVT'en?§ 90 SGB IV
    Bereich Prävention: BMAS Bundesminist. für Arbeit u. Soziales
    Bereich Versicherungsträger: BVA Bundesversicherungsamt
  67. 67Wie nennt sich das Finanzierungssystem der gewerblichen BG'en?Umlageverfahren der nachträglichen Bedarfsdeckung
  68. 68Nennen Sie 3 Grundprinzipien , die seit dem 19. JH für UVT'en gültig sind- Prinzip der Versicherungspflicht
    - Prinzip der Beitragsfinanzierung
    - Prinzip der Solidarität
    - Prinzip der Selbstverwaltung
    - Prinzip der Äquivalenz
    - Prinzip der Freizügigkeit
  69. 69Welche Versicherungsfälle gibt es bei den UVT'en?- Arbeitsunfall
    - Wegeunfall
    - Berufskrankheit
  70. 70Definiere Friedensargument (Betriebsfrieden)Die Haftung der MA untereinander soll vermindert oder ausgeschlossen sein, damit der Betriebsfrieden nicht gestört wird.
    § 107 SGB VII
  71. 71Was sagt das Finanzierungsargument aus?Die Haftung des UN gegenüber ihren MA soll vermindert werden od. ausgeschlossen sein, weil diese Beiträge an den UVT leisten.
    Haftungsablösung § 104 SGB VII
  72. 72Wo werden neue UVV veröffentlicht?DGUV: - grundsätzlich in Rundschreiben
    - besondere Mitteilungen im Bundesanzeiger
    BG: regelt jede BG nach Satzung (BG BAU Hompage)
  73. 73Wodurch kann der Beitrag des UN beeinflusst werden?- Gefahrklasse
    - Lohnsumme
    - Beitragsfuß
    - Beitragszuschläge
  74. 74Nennen Sie die 5 Schritte bei der Ermittlung von GefährdungenSchritt 1: Ermittlung der relevanten Gefährdungsfaktoren
    Schritt 2: Identifikation der Gefahrenquelle
    Schritt 3: Identifikation der gefahrbringenden Bedingung
    Schritt 4: Zusammentreffen von Mensch und gefahrbringenden Bedingung
    Schritt 5: Feststellen und Beschreiben der konkreten Gefährdung
  75. 75Nennen Sie die Aufgaben der SIFAUnterstützung des Unternehmers beim Arbeitsschutz und der Unfallverhütung, in allen Fragen der Arbeitssicherheit und bei der menschengerechten Gestaltung der Arbeit
  76. 76Erklären Sie, unter welchen Voraussetzungen ein UVT eine Ausnahmegenehmigung von einer UVV machen kann!BG Vorschrift 1 § 14
    Ausnahmen
    (1) Einzelfall Ausnahm. schriftlich beantragen.
    (2) Die BG kann dem Antrag nach Absatz 1 entsprechen, wenn
    1. der UN eine andere, ebenso wirksame Maßnahme trifft
    2. die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall zu einer unverhältnismäßigen
    Härte führen würde und die Abweichung mit dem Schutz der Versicherten vereinbar ist.
  77. 77Nennen Sie die 4 logischen Schritte in der richtigen Reihenfolge, die bei der Einrichtung eines AMS berücksichtigt werden.PDCA
    - P=plan Organisation
    - D=do  Planung und Umsetzung
    - C=check Messung und Bewertung
    - A=act Verbesserungsmaßnahmen
  78. 78Welche zwei Kriterien werden zur Risikoabschätzung verwendet?- Schadensschwere
    - Eintrittswahrscheinlichkeit
  79. 79Erklärungsmodell von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen: Ordnern Sie die nachfolgende Begriffe den einzelnen Feldern zu! - Gefahrenquelle - Gefährdungsfaktor - Gefahrbringende BedingungErklärungsmodell von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen: Ordnern Sie die nachfolgende Begriffe den einzelnen Feldern zu! - Gefahr...
  80. 80Was sagt das Belastungs- Beanspruchungsmodell aus?Das Belastungs-Beanspruchungs-Modell geht davon aus, dass zahlreiche Einflüsse (Belastungen) von außen auf den Menschen einwirken und je nach individuellen Voraussetzungen zu kurz- und langfristigen Beanspruchungsfolgen führen.
  81. 81Nennen Sie Belastungsfaktoren-Arbeitsverdichtung
    -Anforderungsverdichtung
    -Zeitdruck
    -Unplanbare Arbeitszeiten
    -Fehlende Kommunikation
    -Stetige Reorganisationsprozesse
    -Fehlende Anerkennung
    -Arbeitsplatzunsicherheit
  82. 82Nennen Sie die rechtliche Grundlage für die Aufnahme der psychischen Belastungen in die GefährdungsbeurteilungArbeitsschutzgesetz § 5 / Absatz 3
  83. 83Definieren sie den Begriff RessourceVorhandener Bestand von etwas, was für einen bestimmten Zweck, besonders zur Leistungsfähigkeit [ständig] benötigt wird
  84. 84Nennen sie Ressourcen zur Pufferung des StressesArbeitsschutz
    - Arbeitsplatzsicherheit
    - Betriebsklima
    - Persönliche Faktoren
  85. 85Definieren Sie den Begriff GesundheitZustand vollkommendes körperliches, geistiges, seelisches Wohlbefindens
  86. 86Definieren Sie den Begriff Psychische StörungSind Beeinträchtigungen der normalen Funktionsfähigkeit des menschlichen Erlebens und Verhaltens, die sich
    - emotional
    - Verhaltensbeding
    - kognitiv
    - körperlich
    auswirken können
  87. 87Was ist Stress?Emotionale und psychologische Reaktion auf ungünstige und schädliche Aspekte der Arbeit, des Arbeitsumfeldes und der Arbeitsorganisation.
  88. 88Wie entsteht Stress•äußere Umstände (Lärm)
    •Ereignisse von außen (Verletzung)
    •negative Gefühle (Anspannung, Angst)
    •Worte eines anderen (Vorwurf, Kritik)
    •Wahrnehmungen (Unfall im Fernsehen)
    •aktuelle Gedanken (Sorgen)
    •Erinnerungen (an negative Erlebnisse)
    Wie entsteht Stress
  89. 89Was benötige ich für die Zubereitung einer Dresdner Eierschecke?Jetzt haben wir zwar Eier, Mehl, Butter und Zucker.
    Und was kommt jetzt?
    Des geht dich 'en Scheißdreck an!!!!!

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Flashcards on LEK 1-1, created by tobifant on 13/10/2014.
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