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Flashcards

Evaluation I - Einführung

Johanna Brinkmann Psychologie Master German 5.0Average rating 5.0 out of 5 (1 rating) 11 cards

Cards in this deck (11)

  1. 1Als Psychologe an der HHU: Warum Evaluationsforuschung?Domäne der Psychologen durch:
    - Umfassende Methodenkenntnisse (Statistik & Versuchsplanung; Diagnostik)
    - Pflichtvorlesung Evaluation
  2. 2Was sind Anwendungsgebiete der Evaluationsforschung?Schulen
    Unterrichtsprogramme
    Psychotherapeutische/-soziale Versorgungsprogramme
    Gesundheitsprogramme
    Betriebskonzepte (Ausbildung/Training)
  3. 3Welche Bausteine / Partizipierende umfasst ein Programm? Was macht eine ProgrammevaluationProgrammträger/Personal - Handlungen - Klientel - Hilfsmittel - Ziele - Annahmen/Theorien - Unterstützungsfunktionen
    Sie untersucht und bewertet alle / einige o.g. Komponenten und deren Beziehungen
  4. 4Hinsichtlich welcher Kriterien wird ein Programm evaluativ beurteilt? Auf Grundlage von?Aufwand
    Effektivität
    Wirksamkeit und Angemessenheit
    Systematischer Datenanlyse
  5. 5Ein spezielles Augenmerk der Programmevaluation liegt auch auf...Zugänglichkeit - Annehmbarkeit - Reichhaltigkeit/Generalisierbarkeit - Integration der Dienstleistungen - Wissenstand - Kontinuität - Kosten
  6. 6Was ist summative Evaluation? Was formative Evaluation?Summativ: Evaluation anhand des Ergebnisses ohne Bewertung oder Erfassung der Zwischenschritte. ("Erfolgsforschung")
    Formativ: Evaluation schließt die Schritte des Programms mit ein ("Prozessforschung")
  7. 7Was sind die entscheidenden Auswahlkriterien für Art und Umfang der Evaluationsmethoden? Welche Ansprüche sollten an die Maße gestellt sein?Art der Fragestellung - Ethische Probleme - Verfügbare Zeit - Kosten
    Mehrere Maße zu den Faktoren mit erwarteter Änderung - min. ein Zufriedenheitsmaß - möglichst objektive Maße - Breitere Effekte in Gemeinde messen (weniger Antwortverfälschung)
  8. 8Welche vier Versuchspläne sind gemeinhin möglich? Wie sind sie zu werten?1. Randomisierter Kontrollgruppenplan (+)exzellente Kontrolle; (-) praktisch kaum machbar
    2. Nichtäquivalenter Kontrollgruppenplan
    (besser als keine Kontrolle)
    3. Eingruppen-Zeitreihenplan (falls Kontrollgruppe nicht möglich)
    4. Vortest-Nachtest (Schwach!)
  9. 9Was lässt sich zu experimentellen Methoden im Kontext der Evaluation sagen?Es sind "harte" Methoden
    (+) höchster Erkenntnisgewinn
    -> (+) kausale Wirkfaktoren!
    (-) hoher Aufwand
    (-) Innovationen so nicht testbar
    (-) Ethisches Problem: Programm einer Kontrollgruppe vorenthalten?
  10. 10Nochmal zu den ethischen Problemen: Was wären die?- Teilnehmer einer Programmevaluation haben sich nicht freiwillig gemeldet
    - Nichtbehandlungskontrollgruppe in Medikamentenstudien
    - Programmpersonal könnte sich bedroht fühlen / Ärger über Mehrbelastung
  11. 11Wo können Reibungspunkte zwischen Politik und Forschung entstehen?Politiker: - will einen "Eindruck" von Verbesserung erzeugen - überinterpretiert wissenschaftliche Erkenntnisse - setzt Plausibilität mit Wirkung gleich
    Forscher: Will "wahre" Effektivität ermitteln
    Politiker: Muss Gruppenbedürfnisse erfüllen
    Fazit: Politiker hat keinen Dunst, Forscher darf aber nicht entscheiden

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Einführung in die Evaluation (ohne den historischen Teil...so sorry Kennedy...)
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