¡GoConqr estrena diseño! Cuéntanos qué te parece.

Fichas

Verkehrsplanung 5 (VL1-VL5)

Eva Brünn Alemán 106 fichas

Verkehrsplanung 5 (VL1-VL5)

Fichas del conjunto (106)

  1. 1Neuer Skript!! VL1 Mobilität, Nachhaltigkeit, RaumentwicklungXX
  2. 2Was bedeutet Verkehr?Ortsveränderung von Personen, Gütern und Nachrichten
    Infrastrukturbezogen:
    Verkehrsaufkommen, Fahrzeugaufkommen, Verkehrsleistung
  3. 3Was bedeutet Mobilität?Fähigkeit zur Ortsveränderung, zunächst einmal verkehrsmittelunabhängig.
    Personenbezogen
    Mobilitätsrate (Weghäufigkeit), Personenbezogene Mobilitätsstreckenbudget (je Person und Tag, Personenbezogenes Mobilitätszeitbudget
  4. 4Was ist das Problem der Suburbanisierung?-Wege werden nicht häufiger, aber viel längere Distanzen für Arbeit, Ausbildung, Versorgung und Freizeit
    - Gründe: zunehmende Flächenansprüche für alle Nutzungsarten + Verfügbarkeit privater Automobile
  5. 5Welche wichtigen Ursachen/Trends stehen einer nachhaltigen Stadtentwicklung (auch verkerhssparsamen Stadtstruktur entgegen?-Siedlungsdispersion -Entmischungsprozesse
    -Dominanz des motorisierten Individualverkehrs
  6. 6Erläutere den Zusammenhang Mobilität und Siedlungsstruktur?Dichte + gemischte Stadtquartiere viele Wege zu Fuss, mit Velo oder ÖV
  7. 7Erläutere den Zusammenhang Raumstrukturkosten/Mobilitätskosten der Desurbanisierung?Weniger Mobilitätskosten entstehen bei kompakt gebauten, zentrumsnahen und mit ÖV erschlossenen Gebieten, ländlich hohe Erschliessungskosten (weniger Personen bezahlen pro qm2)
  8. 8Indikatoren - Welche Dimensionen der Nachhaltigkeit gibt es?-Soziale Dimension der Nachhaltigkeit
    -Wirtschaftliche Dimension
    -Ökologische Dimension
  9. 9Kriterien zur Sozialen Dimension:-landesweite Grundversorgung -Zugänglichkeit Mobilitätsbehinderte, -Erreichbarkeit -Schutz von Gesundheit + Wohlbefinden Menschen -Reduktion Unfälle -sozialverträgliches Verhalten der Verkehrsunternehmen -wohnliche Siedlungen
  10. 10Kriterien zur Wirtschaftliche Dimension:-Bereitstellung leistungsfähiger Verkehrsinfrastruktur -effiziente Leistungserbringung + Förderung des Wettbewerbs -Erhöhung Eigenwirtschaftlichkeit -optimale Nutzung vorhandene Infrastruktur -Kostenwahrheit -Leistungsfähigkeit -Effizienz
  11. 11Kriterien zur Ökologische Dimension:-Senkung Umweltbelastungen wie Lärm, Luftschadstoffe, Bodenverbrauch- Versiegelung, Belastung Landschaften und Lebensräume -Umgang mit Ressourcen -Klimabeeinträchtigung
  12. 12Welches sind die drei Hauptzielrichtungen einer integrierten Verkehrsplanung?3V Strategie: Vermeiden, Verlagern, Verträglicher machen
    Integrierte VP -> aufeinander abgestimmte Planung von Siedlungs- und Verkehrsstrukturen
  13. 13Was sind Ansatzpunkte für eine nachhaltige Mobilität?-Polyzentrische Siedlungsstruktur -Umlagerung auf umweltverträgliche Verkehrsmittel -Bedeutung des nichtmotorisierten Verkehrs -Mobilitätsvermindernde Siedlungsstrukturen
  14. 14Wie kann Verkehr durch Abstimmung von Siedlungs- und Verkehrsentwicklung reduziert werden?-Bevölkerungswachstum Orten mit guten ÖV Verbindungen -ÖV in dicht besiedelten Gebieten fördern -dichte Wohnüberbauungen und Betriebe in Fussdistanz zu ÖV Haltestellen -Versorgungseinrichtungen auch in ländlichen Gebieten aufrecht halten -Wohnquartiere vom MIV entlasten (Verkehrsberuhigung) -attraktive + sichere Verbindungen für LV
  15. 15Was ist Nachhaltigkeit?Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.
  16. 16Zusammenhang Raumstruktur und Mobilität – Personen verursachen geringe km-Leistung, wenn ihre Wohnung:-In Gemeinden mit hoher Siedlungsdichte -in Quartieren mit hoher Siedlungsdichte -in Mehrfamilienhäusern -in guten Nahversorgungsstrukturen liegt. (Innenentwicklung, Nutzungsmischung)
  17. 17Die Verfügbarkeit eines Autos wird umso wahrscheinlicher:-Je kleiner die Wohngemeinde ist -je geringer die Siedlungsdichte -je geringer die Siedlungsdichte des Wohnquartiers ist -je grösser die Distanz zwischen Wohnung und Nahversorgung ist.
  18. 18Zusammenhang Einkaufswege/Benutzung MIV:-Zunehmender erreichbarer Verkaufsfläche reduziert sich die mittlere Distanz von Einkaufswegen -Wer in Wohngebieten ohne Verkaufsflächen wohnt, benutzt in hohem Masse das Auto zum Einkaufen
  19. 19Ergebnisse der Nachhaltigen Mobilität:-heutiges Verkehrssystem nicht umweltverträglich -> auch nicht nachhaltig -Belastungen liegen weit über dem Niveau, welches Mensch + Umwelt langfristig verkraften können
    -Probleme lösen sich in von alleine
    -Vielmehr weisen die meisten Trends auf Verschärfung hin
  20. 20Neuer Skript!! VL2 Verkehrsplanung CHXX
  21. 21Beschreibe die Raum- und Mobilitätsstruktur der Schweiz in ihren Grundzügen:-Verstärkung der sozialen + räumlichen Segregation -Wohnen und Arbeiten fallen auseinander (Binnenpendler 30% , 70% Aus- und Einpendler) -tägliche Gesamtdistanzen pro Person konstant -Verkehr hat zugenommen (Bevölkerungswachstum, gesunkenen Besetzungsgrad Autos) -74% MIV, 20% ÖV, 6% LV -Linien- und Charterverkehr 50 % gestiegen -MIV und Bahnverkehr Entfernungen schrumpfen
  22. 22Beschreibe die Grundzüge der Organisation der Verkehrsplanung auf Bundesebene:UVEK = Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
    besteht aus: ARE (Raumentwicklung), ASTRA (Nationalstrassen), BAV (öffentlicher Verkehr), BAFU (Umwelt), BAZL (Zivilluftfahrt), BFE (Energie), BAKOM (Kommunikation)
  23. 23Aufgaben des UVEK:Aufgaben: -Realisierung Bahn 2000 -NEAT -Verlagerung Güterverkehr auf Schiene -LV, Verkehrssicherheit -Flughafensystem
  24. 24Was ist KKV und welche Aufgabe hat sie?Koordinationskonferenz Verkehr, oberste interne Koordinationsgremium UVEK, besteht aus Amtsleitern
    Aufgabe: -strategische Bearbeitung verkehrspolitisch wichtiger Geschäfte -Sicherstellung koordinierter Verkehrspolitik innerhalb UVEK -Einbezug Querschnittsbereiche Umwelt, Raum, Energie
  25. 25Was ist KOMO und welche Aufgabe hat sie?Koordinationsstelle nachhaltige Mobilität (von Bundesämter Energie, Umwelt, Raumentwicklung): -neue Mobilitätsprojekte in Ergänzung zur Verkehrsinfrastrukturpolitik des Bundes -vielversprechende Projekte zukunftsweisende Ideen mit Marktchancen werden finanzielle unterstützt, aber zeitlich limitiert
  26. 26Welches sind die Aufgaben des Sachplanes Verkehr?-Verkehrskoordination -verkehrsträgerübergreifende generelle Zielsetzungen -Infrastrukturplanungen -Massnahmen
  27. 27Beschreibe die Teile des Sachplanes Verkehr-Programm (Ziele, Grundsätze, Prioritäten) -Umsetzungsteil Strasse
    -Umsetzungsteil Schiene -Umsetzungsteil Infrastruktur Luftfahrt
  28. 28Nenne wesentliche Handlungsfelder der schweizerischen Verkehrspolitik-Verkehrssicherheit -Agglomerationsverkehr -Alpenquerender Güterverkehr (LSVA) -Freizeitverkehr
  29. 29Warum ist das Handlungsfeld Agglomerationsverkehr wichtig?-Frage der Finanzierung des Agglomerationsverkehrs
    -Qualität Verkehrssystems verbessern -Siedlungsentwicklung nach innen -Umweltbelastung sowie Ressourcenverbrauch senken -Verkehrssicherheit erhöhen
  30. 30Wie soll die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Bahn umgesetzt werden?-LSVA -Güterverkehrsverlagerungsgesetz -NEAT -Bahnreform
  31. 31Was ist die LSVA?Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe, Ziele: -Begrenzung Verkehrswachstum Strassengüterverkehr -Verlagerung Strasse auf Schiene -Entlastung Umwelt
    LSVA für LW ab 3.5t: -Zahl in der Schweiz zurückgelegten km -Gesamtgewicht Fahrzeug -Fahrzeugemissionen
  32. 32Was ist das Güterverkehrsverlagerungsgesetz?2 Jahre nach Inbetriebnahme Lötschberg-Basis-Tunnel jährlich max. 650'000 LW die Alpen auf Strasse queren, heute nicht mehr realistisch weit über 1 Mio. LW, vielleicht Wert heraufsetzen
  33. 33Was ist Monitoring Flankierende Massnahmen (MFM)?Überprüfung flankierenden Massnahmen und von Bahn geplanten Angeboten und Aktivitäten, von UVEK eingesetzt, Aufgaben: -Analyse -Entwicklung Frühwarnsystem -Prüfung weiterer Verlagerungsmassnahmen -Beurteilung Wirksamkeit Massnahmen
  34. 34Was ist das Reservationssystem?-Für Gotthard geprüft -kostenlose Reservationsmöglichkeit in einem Zeitfenster von 2h -> ausreichende Warteräume -Durchfahrtskapazitäten effizienter nutzen
  35. 35Was ist die Alpentransitbörse?-Durchfahrtsrecht für Schwerverkehr auf Strasse marktwirtschaftlich geregelt werden -jährliche zugelassene Fahrten von Transportunternehmen ersteigert werden -dafür müssten Änderungen in den bilateralen Abkommen gemacht werden (Alpeninitiative)
  36. 36Was ist ein Dosierungs- und Tropfenzählsystem?Gotthardtunnel Tropfenzählsystem = -jeder LW einzeln in Tunnel geschickt -Anzahl pro Stunde ist begrenzt abhängig nach PW-Aufkommen -Verflüssigung PW-Verkehr
    San Bernardino = Schwerverkehr Einbahnsystem
  37. 37Was wird mit den Einnahmen der LSVA gemacht?1/3 Kantone: -getragene ungedeckte Kosten Strassengüterverkehr
    2/3 Bund: -Bahn 2000 -NEAT -Anschluss europäisches Hochgeschwindigkeitsnetz -Lärmsanierung Bahnen
  38. 38Für was ist der Infrastrukturfonds?-Für Massnahmen Verkehrsprobleme Agglomerationen (Aggloprogramme) -Fertigstellung Nationalstrassennetz, -Engpassbeseitigung Nationalstrassennetz, erfolgt aus Mineralölsteuer + Vignetteneinnahmen
  39. 39Neuer Skript!! VL2 Verkehrsplanung EUXX
  40. 40Beschreibe den Ablauf verkehrspolitischer Entscheidungen in der EU:Gesetzte entstehen im Zusammenspiel von EU-Kommission, Ministerrat und Europaparlament
  41. 41Wie heisst das „Verkehrsministerium“ der EU?Generaldirektion Mobilität und Verkehr (GD MOVE), 5 Direktionen: -Politikkoordination -Europäisches Mobilitätsnetzwerk -Innovative und nachhaltige Mobilität -Logistik -See- und Landverkehr -Luftfahrt + 5 Agenturen,
  42. 42Welche Aufgaben hat es?Aufgaben: -Gestaltung Verkehrspolitik -Verwaltung Finanzierprogramme Verkehr -transeuropäische Netzte + technologische Entwicklung und Innovation -Strassenbenutzungsgebühren
  43. 43Welches Verkehrsmittel wird in der EU für den Personenverkehr am meisten gebraucht? Welches hat den stärksten Anstieg?-Strassenverkehr (MIV) -Luftfahrt verzeichnet stärksten Anstieg
  44. 44Vergleiche EU/CH Anteile Schienen im Personenverkehr:CH sind Anteile der Schiene mit ca. 18 % doppelt so hoch wie in EU
  45. 45Vergleiche EU/CH zurückgelegte km pro Einwohner und Jahr mit Bahn:CH legt fast doppelt so viel pro Einwohner zurück (2300 km) wie die Spitzenwerte der EU-Länder
  46. 46Welche Verkehrsträger sind für den Güterverkehr in der EU bedeutsam?Alle Verkehrsleistungen der EU-Länder: Strasse 45%, Wasser 41%, Bahn 8%
    Modalsplit innerhalb EU: Strasse 75%, Bahn 18 %, Wasser 7%
  47. 47Vergleiche EU/CH GüterverkehrCH Güterverkehr 41%, doppelt so hoch wie in EU -> Schienenangebot und Massnahmen von Strassenverkehrsmarkt
  48. 48Vergleiche EU/CH Verkehrssicherheit:CH liegt die Zahl der Verkehrsunfalltoten deutlich unter den EU-Ländern
  49. 49Beschreibe die beiden Pfeiler der verkehrspolitischen Leitlinien der EU:Liberalisierung des Binnenverkehrsmarktes: -Abbau Grenzkontrollen (Schengener Abkommen) -sichere, effiziente und konkurrenzfähige Verkehrssysteme, die umwelt- und sozialverträglich sind
    Harmonisierung der nötigen Regelungen z.B. über Bahn
  50. 50Welche Sachzwänge hat die Liberalisierung als Teil der Verkehrspolitik zu tragen?Sozialer Sachzwang: Harmonisierung Sozialvorschriften Regeln für Ausübung Beruf und Qualifikationen
    Wirtschaftlicher Sachzwang: Vermeidung, dass Infrastrukturinvestitionen den Verkehrsträgern zu Gute kommen
    Sachzwang Sicherung Verkehrsverbindungen: Vermeidung Wettbewerbsfaktoren Verkehrsverbindungen zwischen Randgebieten und zentralen Gebieten in Frage gestellt wird.
  51. 51Wo ist die Verkehrspolitik der EU definiert und beschrieben?Im Weissbuch: Zielsetzungen der Verkehrspolitik bis 2020
  52. 52Welche Verkehrsstrategie verfolgt die EU?-einheitlicher europäischer Verkehrsraum -Innovationen für die Zukunft – Technologie und Verkehrsverhalten -Moderne Infrastrukturintelligente Bepreisung und Finanzierung -Die externe Dimension
  53. 53Was ist die externe Dimension?3. Länder welche nicht der EU zugehören, wie Schweiz, Ziele: -Öffnung Drittlandsmärken für Verkehrsdienste, Produkte und Investitionen hohe Priorität -Ausdehnung Binnenmarktregeln -Ausdehnung EU-Verkehrs-und Infrastrukturpolitik auf unmittelbare Nachbarn -Förderung EU-Ansatzes weltweit
  54. 54Was ist unter „Transeuropäischen Netzen“(TEN) zu verstehen?Gemeinschaftsinstrument zur Politikgestaltung und Netzplanung, Ziele: -Stärkung des Binnenmarktes -Stärkung wirtschaftlichen + sozialen Zusammenhalts -Verbindungen Drittländern schaffen -30 vorrangige Vorhaben, was ausgebaut wird wird über Leitlinien + Leitschemata festgelegt Ausbau: Bahn, Strasse, Flughäfen, Binnenschifffahrt + intermodaler Verkehr
  55. 55Was sind „Bilateralen Verträge“?Beziehung zwischen CH/EU auf politischer, wirtschaftlicher und auch kultureller Ebene zu regeln, bilaterale Verkehrsverträge: Bereich Luftverkehr, Landverkehr und Personenverkehr vorhanden
  56. 56Erläutere den Begriff „Luftverkehrsabkommen“Regelt auf Grundlage der Gegenseitigkeit, Zugang schweizerischer Fluggesellschaften zum liberalisierten europäischen Luftverkehrsmarkt, führte zur Verbesserung der Wettbewerbsposition
  57. 57Erläutere den Begriff „Landverkehrsabkommen“Koordinierte Landverkehrspolitik CH/EU, Ziel: -nachhaltige Mobilität -Umweltschutz -effizienter Verkehrsfluss - Liberalisierungsabkommen schrittweise gegenseitige Öffnung Strassen und Eisenbahn für Personen und Güter -Reglungen zu Gewichtslimite für LW -Strassenabgaben
  58. 58Neuer Skript!! VL3 Flugverkehrxxx
  59. 59Was ist das LFG und was regelt es?Luftfahrtgesetz (auch in UVEK geregelt)
    - Benutzung Luftraum
    - Sicherheitsvorschriften
    - Bodenorganisation Flugbetrieb
    - Flugsicherung in rechtlicher Hinsicht
    - Lufttransportrecht
    - Haftpflicht
  60. 60Wegen was wurde über das kantonale Flughafengesetz ZH abgestimmt? Und für was hat es keine Ermächtigung?- Hauptzweck war Verselbständigung (Privatisierung) Flughafen Zürich
    - für jeden Pistenausbau ist eine Volksabstimmung nötig
  61. 61Was sind Rahmenkonzession und wie verläuft das Verfahren?- baurechtliche Bewilligungen Ausbau von Flughäfen - vom UVEK Bewilligung erteilt -> zweistufiges Verfahren
    1. Vorentscheid der Rahmenkonzession für Ausbauvorhaben insgesamt erteilt
    2. Kanton als Flughafenhalter jedes einzelne Bauobjekt um Baukonzessionen nachsuchen
  62. 62Was beinhaltet der Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL)?- Luftfahrt Schweiz in ein Gesamtverkehrskonzept eingebunden
    - Übersicht über bisherige und künftige Entwicklungen - konzeptionelle Ziele und Vorgaben für Zivilluftfahrt fest
    - definiert Rahmen Lärmimmissionen von Flughäfen
  63. 63Wie hat sich die Flugpassagierzahl in den letzten Jahren verändert? Was sagen Prognosen für die nächsten Jahre am Flughafen Zürich? Wer in Europa fliegt am meisten?- Luftverkehr wächst ständig (8 Mio 70er, 13 Mio 80er, 20 Mio 90er, nach 2001 kurz gesunken wegen Anschlägen, dann 50 Mio 2015) - Flughafen Zürich Verdoppelung bis 2023 - Hang zum Fliegen bei Schweizern am ausgeprägtesten
  64. 64Wie hat sich der Frachtverkehr in der Schweiz entwickelt? Wie der Postverkehr?- Frachtverkehr seit 1980 bei Genf + Zürich verdoppelt, in Basel verdreifacht
    - 3 grössten Schweizer Flughäfen 1980 20'000 t -> 2004 28’000t
  65. 65Wurden die 3 grössten Flughäfen in letzter Zeit mal ausgebaut?- Genf (viele Anforderungen von Umweltverbänden wie Anschluss Schienenverkehr, Parkgebühren 3x höher) - Zürich (mehrere Etappen, Nachtflugverbot + Fluglärmgesetz)
    - Basel-Freiburg-Mulhouse (stark entwickelt, hohen Widerstand gegen geplanten Ausbau: Nachtflugverbot, Flugverbot über Risikozonen)
  66. 66Flugverkehr als Wirtschafsfaktor?- Wirtschaftszweig der Fluggesellschaften in 35 Jahren ein Wachstum erlebet, dass mit keinem anderen Sektor im Verkehr vergleichbar ist
    - keine Rentabilität, zu viele Fluggesellschaften machen sich Geschäft streitig
  67. 67Was sind Massnahmen zur technischen Optimierung für Energieverbrauch und Umwelteinflüsse? Bringen die Massnahmen etwas?- Verbesserung Triebwerke (stösst an Grenzen, keine Strategie die etwas bringt) - Verbesserung Aerodynamik (spart bis 25% Treibstoff, kann man immer verbessern) - Optimierung Flugverkehr (wachsen Emissionen weiter Prognose für 20 Jahre Verdoppelung, zusätzliche Massnahmen sind notwendig neben technischen + logistischen
  68. 68Was sind Massnahmen zur organisatorischen Optimierung für Energieverbrauch und Umwelteinflüsse? Bringen die Massnahmen etwas?- Luftraummanagement (verbesserungsdürftig Folgen sind Verspätungen, Umwege -> mehr Treibstoff und Umwelteinflüsse, bringt etwas vorrausschauend intelligentes System) - Effizienzsteigerung bessere Auslastung (bringt etwas für den Energieverbrauch pro Passagier und km)
    - Langsamer fliegen (spart Treibstoff, senkt Produktivität eines Flugzeuges -> nicht wirtschaftlich)
  69. 69Weitere Massnahmen zur organisatorischen Optimierung für Energieverbrauch und Umwelteinflüsse? Bringen die Massnahmen etwas?- optimierte Fluggeschwindigkeit und -Höhe (langsamer Fliegen=spart Treibstoff, höher Fliegen=spart Treibstoff)
    - Routenwahl nach ökologischen Kriterien öko-Routing (Flugweg Treibstoffverbrauch + Berührung sensibler Luftschichten optimiert wird, ob sich das wirklich lohnt? Gesamtwirkung nicht bekannt)
    - intelligentes Fliegen (Flugbewegungen werden optimiert, Warteschlaufen vermieden, jedoch Kapazitäten für Flugverkehr eher gering)
  70. 70Was gibt es für emissionsabhängige Landegebühren?- Zürich in 5 Lärmklassen, je nach Kategorie sind pro Start und Landung höhere Zahlungen zu leisten
    - nur lokal erhobene Gebühren möglich
    - EU-Ebene auch Abgaben anzustreben (Flugverkehrsaufkommen)
  71. 71Was gibt es für verschiedene Emissionshandelmöglichkeiten?- Lizenzierung von Umweltnutzung (Obergrenze von Emissionen + Handel mit Emissionsrechten)
    - EU-Emissionshandel (Fluggesellschaften müssen Zertifikate kaufen, Obergrenze wird jährlich reduziert)
  72. 72Was gibt es für Umweltabgaben? Was gibt es noch für eine andere Massnahme?- Ticketsteuer (in einigen EU Ländern anhand Strecke und nicht Emissionen)
    - Freiwillige Umweltabgaben (myclimate freiwillige Kompenationsmassnahmen)
    - Hochgeschwindigkeitsverkehr Zug (gegenüber Flugzeug bis 600 km und gegenüber Auto ab 200 km Umweltvorteile)
  73. 73Erläutere den Modalsplit vom Flughafen Zürich:- Flughafen-Besucher 63% ÖV
    - Passagiere 61% ÖV
    - Laden/Restaurantbesucher 58% ÖV
    - Mitarbeitende 42% ÖV
    - Vorabend Check-In 28% ÖV
  74. 74Durch wen entsteht das Verkehrsaufkommen?- Flugpassagiere - Angestellte
    - Besucher von Arbeitsplätzen
    - Begleiter Flugpassagiere
    - Zuschauer - Kunden Flughafengeschäfte
    - Flughafenfremde Umsteiger
    - Vorabend Check-In - Frachtverkehr
    - Baustellenverkehr
  75. 75Welche Motive für Verkehrsmittelwahl gibt es?- Bequemlichkeit - Gepäck
    - Verfügbarkeit des Angebots - Reisezeit
    - Parkplatzverfügbarkeit - soziale Gründe
    - Komfort - Kosten
    Flughafen Zürich einer der höchsten Werte mit ÖV beim Zubringerverkehr
  76. 76Was ist die Problematik ÖV als Zubringer?- verschiedene Zeiten mit viel Zu- und Abbringer, wenn ÖV Takt dicht ist, kann es nicht wirtschaftlich sein - Anordnungen von weiteren Nutzungen wie Einkauf, Freizeit, Kongresse können die starken Nachfrageschwankungen ausgleichen (ÖV über den ganzen Tag besser ausgelastet)
  77. 77Was gibt es für Umweltproblematik beim Zubringerverkehr?- Luftverschmutzung durch Zubringerverkehr hängt von Erreichbarkeit Flughafen ab
    - MIV-Zubringerverkehr kann grössere regionale Stickoxiden Auswirkungen haben als Flughafen
  78. 78Neuer Skript!! VL4 Bahnplanungxxx
  79. 79Zeichne 1 gleisige Strecken auf, erläutere Vor- und Nachteile:- Bei wenig Verkehr, Züge kreuzen an zweigleisig ausgebauten Bahnhöfen
    - Vorteil: geringer Flächenbedarf
    - Nachteil: Betriebsstabilität bei Verspätungen, Gegenzugwarten usw.
    Zeichne 1 gleisige Strecken auf, erläutere Vor- und Nachteile:
  80. 80Zeichne 1 gleisige Strecken mit Doppelspurinseln auf, erläutere Vorteile in Bezug auf 1 gleisige Strecken:- Vorteil: je länger Doppelspurinsel desto flexibler Kreuzung, Kreuzungen während Fahrt -> Fahrzeit wird gesenktZeichne 1 gleisige Strecken mit Doppelspurinseln auf, erläutere Vorteile in Bezug auf 1 gleisige Strecken:
  81. 81Zeichne 2 gleisige Strecken auf, erläutere Vor- und Nachteile:- Vorteil: Bei grossen Verkehrsaufkommen, jede Fahrrichtung ein Gleis (CH Linksbetrieb) - Nachteil: Zügen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten -> Verringerung der Leistungsfähigkeit - durch Bündelung kann Leistungsfähigkeit optimiert werdenZeichne 2 gleisige Strecken auf, erläutere Vor- und Nachteile:
  82. 82Zeichne 3 und 4 gleisige Strecken auf, wann werden diese eingesetzt?- wenn Bündelung nicht möglich oder erwünscht, auf 3 und 4 Gleise ausgebaut, schnelle Züge überholen können
    - bei sehr hohem Verkehrsaufkommen
    Zeichne 3 und 4 gleisige Strecken auf, wann werden diese eingesetzt?
  83. 83Was sind Knoten in der Gleisplanung?- zwei Strecken welche aufeinander treffen
    - meistens in Bahnhöfen, aber auch auf offener Strecke
  84. 84Zeichne verschiedene Arten von Bahnhöfen auf:Zeichne verschiedene Arten von Bahnhöfen auf:
  85. 85Erläutere die verschiedenen Arten von Bahnhöfen:- Zwischenstation: immer Durchgangsbahnhof - Endstation: Durchgangsbahnhof sowie Kopfbahnhof, Perons mit einem Querperron verbunden - Anschlussstation: Nebenlinie an durchgehender Strecke, Nebenlinien enden hier - Trennungsbahnhof: verzweigt sich eine Strecke - Kreuzungsbahnhof: kreuzen sich zwei Linie
  86. 86Was gibt es für verschiedene Wendemöglichkeiten?- je dichter Verkehr desto eher braucht es Wendemöglichkeiten - S-Bahnen vor Endstation Wendemöglichkeit für verspätete ZügeWas gibt es für verschiedene Wendemöglichkeiten?
  87. 87Anforderungen an Abstellanlagen:- Genügend Gleislänge
    - Infrastruktur für Lockführer (Weg)
    - Infrastruktur für Reinigungspersonal (Weg, Wasseranschluss)
  88. 88Wie funktioniert ein Rangierbahnhof?1. Güterwagen bei verschiedenen Anschlussgleisen + Verladebahnhöfen abgeholt
    2. Dieser Zug fährt in Einfahrgruppe
    3. Dort wird Wagen für Wagen über den Ablaufberg gestossen
    4. Wagen werden je nach Ziel auf vorgesehene Gleise in Richtungsgruppen gelenkt
    5. Zug endgültig zusammengestellt, fährt er in Ausfahrgruppe, wo auf planmässige Abfahrt gewartet wird
  89. 89Was für verschiedene Fahrzeugtypen mit Vor- und Nachteilen gibt es?- Lokomotive mit Wagen unverpendelt: eine Lokomotive zieht mehrere Wagen (CH eher in Güterverkehr), Nachteil: Endstation muss Lokomotive umgefahren werden -> grosser Aufwand + Kosten
    - Lokomotive mit Wagen, verpendelt: Lok-Wagen-Kompositionen mit Steuerwagen, Steuerwagen normaler Wagen mit Führerstand wird von Lokomotive gesteuert, Vorteil: Endstation muss nur Lokführer Spitze wechseln
  90. 90Was für verschiedene Fahrzeugtypen mit Vor- und Nachteilen gibt es?- Triebwagen: schwach frequentierte Linien, Lokomotive und Personenwagen sind in einem Fahrzeug vereint
    - Triebzüge: Antrieb auf ganzem Zug, Vorteil: da mehrere Achsen angetrieben Zug kann schneller beschleunigen, Nachteil: Nachfrageschwankungen schwierig (lässt sich nicht ein einzelner Wagen abhängen)
  91. 91Neuer Skript!! VL5 Bahnhöfe und Verknüpfungspunktexxx
  92. 92Welche drei Funktionen prägen den Bahnhof der heutigen Zeit?Hafen, Zielort, KnotenWelche drei Funktionen prägen den Bahnhof der heutigen Zeit?
  93. 93Was sind allgemeine Ansprüche der Benutzenden?- Optimale Fahrpläne
    - Kurze und direkte Fusswege
    - Sicherheitsgefühl
    - Einkaufsmöglichkeiten
    - Komfort
    - gute Info
    - komfortabel Wartemöglichkeiten
  94. 94Was sind Ansprüche des Langsamverkehrs?- Beschilderung für Langsamverkehr
    - Behindertengerechte Zugänge
    - Einbindung ins örtliche Radwegnetz
    - gesicherte Veloabstellanlagen
    - attraktive Fusswegführugnen
  95. 95Was sind Ansprüche des MIV?- Vorfahrten für MIV
    - P+R und Kiss+Ride Einrichtungen
  96. 96Was sind Ansprüche des ÖV?- gute Verknüpfungen mit anderen ÖV-Verkehrsmitteln
    - kurze Umsteigewege
    - gute Anschlüsse
    - genügend Bahnsteigzugänge
    - Wetterschutz
    - gute Beleuchtung
    - gute Fahrgastinformationen
  97. 97Was sind Ansprüche des Bahnhofsumfeldes?- städtebauliche Integration
    - geordnete Verkehrsabläufe
    - geordnetes Parken
    - genügend Grün
    - keine ungenutzten Flächen und Brachen
  98. 98Aus welchen Bauteilen besteht der Prototyp eines Bahnhofes?- die schnelle Zone: der Transferbereich
    - öffentlicher Raum
    - Reiseservice und Runshopping
    - Funktionen der langsamen Zone
    - Komfort und Ambiance
  99. 99Was sind Ansprüche der schnellen Zone (Transferbereich)?Ist der Kern eines Umsteigepunkts
    - kurze und direkte Wege
    - Verkehrsmittel möglichst nahe zu einander
    - bei grossen Bahnhöfen: direkte und logische Führung, Geschosswechsel und Umwege sind zu vermeiden
  100. 100Was sind Ansprüche des öffentlichen Raums?- Verbindung zwischen zwei Quartieren
    - zwei zentrale Haupteingänge mit zentralem Durchgang
    - logische Fusswegführungen
    - visuelle Bezüge
    - grosszügige Fussgängerflächen
    - stark befahrene Strassen aus Umgebung verlegen
  101. 101Was sind Ansprüche der Reiseservices und Runshopping?- Schalter oder Informationsstellen von verschiedenen Transportunternehmen
    - minimales reiseorientierendes Angebot an Einkaufsmöglichkeiten
    - Bilettverkauf + Informationen + reiseorientierende Einkaufsmöglichkeiten sind Teil der schnellen Zone, direkt mit Haupttransferwegen verknüpft
  102. 102Was sind Ansprüche der Funktionen der langsamen Zone?- etwas abseits vom Haupttransferweg, direkt in der Umgebung
    - zum Treffen
    - nicht-reiseorientierende Einkaufsmöglichkeiten (Funshopping)
    - auch Wohnungen und Abendfunktionen -> damit den ganzen Tag über belebt
  103. 103Was sind Ansprüche der Funktionen des Komforts und Ambiance?- Übersichtlicher und klarer Umsteigeknoten - wohnliche Atmosphäre
    - inklusive Umgebung offen, freundlich und gut beleuchtet
    - gut unterhalten, sauber, Personal + Sicherheitspersonal vorhanden
    - Witterungsschutz, Trinkwasserbrunnen
  104. 104Welche Vorgänge beim Umsteigen gibt es?- Zugang
    - Aufenthalt
    - Umsteigen
    - Ein- und Aussteigen
  105. 105Was für Verknüpfungsanlagen gibt es im Bereich ÖV und Velo? Welche Anforderungen werden gestellt?- Bike and Ride: 3 Formen (Vortransport, Nachtransport, Fahrradmitnahme) gut Erreichbarkeit gleich wie Barrierefreiheit, genügend Abstellplätze, kurze Wege, bequemes Abstellen + Anschliessen, Sicherheit Diebstahl und Vandalismus, wirksamer Witterungsschutz
    - BikeSharing: Flächen für Leifahrräder, werden immer bedeutender
  106. 106Was für Verknüpfungsanlagen gibt es im Bereich ÖV und MIV? Welche Anforderungen werden gestellt?- Park and Ride: Verknüpfung zwischen Haltestelle und MIV, genügend Abstellflächen, meistens nicht in innerstätischen Lagen, kann auch mit Busangebot kombiniert werden
    - Kiss and Ride: zum zu bringen oder abholen von Haltestellen, benötigen keine dauerhaften Parkflächen, zeitlich begrenzte Halteflächen für Kiss+Ride Nähe von Haltestellen, kann auch in Park and Ride Anlage untergebracht sein -> eindeutig zu kennzeichnen
    - CarSharing: bereits bestehen tarifliche Kooperationen, gute Beschilderungen, Beleuchtung, sichere Flächen zum Ein- und Aussteigen

Información

Descripción
Fichas sobre Verkehrsplanung 5 (VL1-VL5), creado por Eva Brünn el 12/01/2018.
Creado por
Eva Brünn · ene 2018
Actualizado
17 ene 2018
Visitas
65
Valoración

Escríbenos

¿Sobre qué es tu mensaje?

¿Qué te parece el nuevo diseño?

¿Te gusta?