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Allgemeine Pathologie / Einführung

Nicole Nafzger APP German 4.5Average rating 4.5 out of 5 (11 ratings) 3,485 views

Mindmap zur Allgemeine Pathologie Einführung: Zellschaden, Entzündung, Krebs und Störung des Kreislaufs

Mindmap: Allgemeine Pathologie Einführung

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Allgemeine Pathologie / Einführung

  1. Grundlage

    • Art des Schadens, Ausmass des Schadens, Dauer des Schadens.
  2. Zellschaden

    • Zellen verhungern
      • Ohne H2O und Nährstoffen überlben die Zellen nicht - Auslöser Mangelernährung, Minderdurchblutung z.B. Infarkt
    • Bedrohung durch Mikroorganismen, Tiere oder Pflanzen
      • INfektion mit Viren, Bakterien, Pilzen sind der häufigste Grund
    • Physikalische und chemische Attacken
      • Physikalisch z.B. Knochenbrüche,radioaktive und elektromagnetische Strahlung Chemische: Alkohol, Drogen, Medikamente
    • Multfaktorielle Schädigungen
      • findet man oft bei psychisch Kranken, hohes Alter oder genetische Veränderung
  3. Entzündung

    • Reaktion auf ein Schaden
    • Akut
      • beginnt rasch, klingt schnell ab und kinterlässt meist keine dauerhaften Schäden
    • chronisch
      • schleicht sich ein, heilt nicht ab und verursacht Gewebedefekte
    • Symptome
      • Calor
        • Überwärmung durch vermehrte Durchblutung am Ort der Entzündung
      • Rubor
        • Rötung auch Effekt von Mehrdurchblutung
      • Tumor
        • Die Blutkapillaren im Bereich der Entzündung werden durchlässiger- Abwehrzellen und auch Flüssigkeit tritt au, eine Flüssigkeitansammlung- Ödem entsteht- Schwellung
      • Dolor
        • Chemische Substanz die von geschädigten Zellen und Abwehrzellen ausgeschüttet werden- reizen die Nervenfasern. oder auch Druck kann ein Grund zum Schmerz sein
      • Functio Laesa
        • Durch Schwellung,Schmerz, Zellschaden ist manchmal die Funktion des betroffenen Ogran gestört.
    • Eksudative Entzündung
      • Dünnflüssig,Farblos warsch. viraler Infekt. Bei gelbem,zähen Exsudat (Eiter) waren Bakterien am Werk.
    • Ulzerative Entzündung
      • Gewebedefekt- Nekrose z.B. Magengeschwür
    • Granulomatöse Entzündung
      • Typisch bei einer chronischen Entzündung. Abwehrsystem ist nicht in der Lage es zu bekämpfen - sprich es wird eingemauert z.B. tuberkulose,Morbus Crohn
  4. Störung des Kreislaufs

    • Thrombose
      • Überall wo Blut fliesst kann es zu Thrombosen kommen. Ein Thrombus (Anhäufung) in einer Kapillare, plötzlich löst sich ein Embolus und schwimmt durch die Blutbahn, bis er irgendwo stecken bleibt und eine Embolie verursacht
      • Virchow- Trias
        • Wandschaden der Innenauskleidung der Blutgefässe
          • Hoher Blutdruck, Zigarettenrauch und Entzündungen schädigen die Gefässwand
        • Stase des Blutflusses
          • Wo das Blut nicht fliesst, gerinnt es. Arteriosklerose - Arterien verkalkung und Aneurysmen - Aussackungen von Blutgefässen können die Ursache sein
        • Störung der Blutzusammensetzung
          • Pille, Rauchen und Krankheiten der Blutplättchen erhöhen die Gerinnungsneigung des Blutes
    • Ödeme
      • Ablauf
        • Ungleichgewicht zwischen Sekretion und Resorption
      • Sekretion
        • Die Flüssigkeit der Blutgefässen fliesst ins Interstitium
      • Resorption
        • Die interstitielle Flüssigkeit wird von den Gefässen aufgenommen, nur 90%
      • Lymphabfluss
        • übernimmt die restlichen 10% der Resorption, Wiederaufnahme der Flüssigkeit aus dem Interstitium
      • Störungen
        • Sekretion gestört
          • Die Blutkapillaren sind zu durchlässig. zu viel Flüssigkeit fliesst ins Interstitium und kann nicht abtransportiert werden. bei Entzündungen und erhöhten Druck auf die Kapillaren
        • Resorption gestört
          • Albuminmangel behindert die Resorption aus dem Interstitium in die Gefässe. Albumin ist ein Leberprotein, welches die Flüssigkeit wieder in die Gefässe saugt. ODER ein Stau im venösen Blutstrom kann zu einer Störung führen
    • Schock-Lebensbedrohende Störung
      • Kardiogener Schock
        • versagt das Herz. Blutfluss nimmt ab, Ograne erhalten zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe, Abfallstoffe können nicht abtransportiert werden. z.B. Herzinfarkt
      • Hypovolämischer Schock
        • zuwenig Flüssigkeit. Durch Blutverlust, Erbrechen mit Durchfall,diabetes Koma, grossflächige Verbrennungen.
      • anaphylaktischer oder septischer Schock
        • Blutgefässe werden weit- Blut versackt, Ödeme bilden sich. Allergische Reaktion auf Insektenstiche, Medikamente, schäden durch Bakterientoxine.
        • Symptome
          • Schwindel,Bewusstseinstörung, kalte blasse Haut, Tachykardie, Hypotonie
  5. Krebs

    • Krebszellen haben ein asoziales Verhalten
    • Eigenschaften-asozial
      • Wachstumsanarchie
        • Onkogene fördern den Zellwachstum, Tumorsurpressorgene hemmen es. Kommt es zu Schäden- können Onkogene aktiviert und Tumorsurpressor abgeschaltet werden
      • Immortalisierung
        • Der Schaden im Erbgut verhindert Kontrolle der Zellteilung- Zellen werden unsterblich
      • Fehlende Bindung
        • wuchernde Zellen verlieren die Bindung zu den Nachbarszellen - Entdifferenzierung
      • Entfremdung
        • entfernen sich mit der Zeit vom ursprünglichen Aussehen, entziehen sich so der Immunabwehr
      • Vagabundismus
        • wandern über Lymph oder Blutbahnen durch den Körper - Metastasen
    • Defekt des Erbguts
      • durch radioaktive Strahlung, Viren, Zigarettenrauch,
    • beninger Tumor
      • Kapselförmige Abgrenzung, Keine Gefässinvasion, Keine Infiltration, Differenziert, wenige Mitosen, Wachstum langsam und verdrängend, Druck auf Organe, Keine Metstasen
    • maligner Tumor
      • Keine Abgrenzung ( Arme), Gefässinvasion, Infiltration, Entdifferenziert, Viele Mitosen, Wachstum schnell und infiltrativ, Organzerstörung, metastasierend
    • semi-maligner Tumor
      • wächst lokal wie ein maligner, metastasiert jedoch nicht
    • Karzinom
      • Tumor aus Epithelgewebe (80%)
    • Sarkom
      • Tumor aus Bindegewebe
    • Grading
      • wie heftig ist er vom Orginalgewebe entfremdet G1 gleich wie Orginal-harmlos, G4 undifferenzierbar, hoch gefährlich
    • TNM Klassifikation
      • T= Tumor (Grösse), N= Nodus (Lymphknotenmetastasen), M=Metastasen ( Fernmetastasen / hämatogen)
    • Bewegungsdrang
      • Lymphogen
        • Karzinome immer zuerst via Lymphgefässe in die Lymphknoten-irgendwann dann auch hämatogen
      • hämatogen
        • Sarkome immer zuerst via Blutstrom in andere Organe
      • Implatationsmetastasen
        • Tumor bricht in benachbartes Organ ein
  6. Angeborene Missbildungen

    • Teratologie
      • Lehre von den Missbildungen
    • Embryopathien
      • Schaden innerhalb der ersten 10 SSW
    • Fetopathien
      • Schaden nach der 10.SSW
    • Ursache
      • Medikamente,Röteln, Alkohol, radioaktive Strahlen etc.

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APP Mind Map on Allgemeine Pathologie / Einführung, created by Nicole Nafzger on 11/10/2013.
Created by
Nicole Nafzger
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