Quiz
KPOL PuKW
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Questions in this quiz (40)
1Welche wissenschaftlichen Disziplinen befassen sich mit Medienpolitik? (4)
- APukw
- BSozialpsych
- CPolitikwissenschaft
- DWirtschaftswissenschaft
- EPsychotherapie
- FRechtswissenschaft
22. Laut Saxer sind Medien: (3)
- AKommunikationskanäle
- BMassenkommunikation
- COrganisationen
- DUnterkomplexe Systeme
- EKomplexe Institutionen
- FUnterkomplexe Akteure
3Welche Ansätze der Regulierungstheorie gibt es? (3)
- ANeoinstitutionalismus
- BPublic-Agency Theorie
- CRolle von Ideen und Traditionen
- DPrivate Failure Theory
- EAgency Theory
- ANeoinstitutionalismus
4Beurteilen Sie folgende Aussagen zum Themenkreis Neue Kooperationsformen
zwischen Staat und Privatwirtschaft (3)- ANeokorporatistische Kompromissysteme nehmen zu
- BKrisenkartelle sind selten bis gar nicht anzutreffen
- CKompromissysteme sind an Voraussetzungen gekoppelt
- DIm Bedienbereich sollte Kompromisssystemen nicht mit Skepsis begegnet werden.
- EDas Publikum ist durch mangelnde Organisiertheit gekennzeichnet
5Aktuell lassen sich folgende Bereiche des Neuen Instituionalismus
unterscheiden: (4)- AKonstitionenöknomie
- BDeutsche Historische Schule
- CNew Organizational Economics
- DTheorie Institutionellen Wandels
- EEvolutorische Ökonomik
- FMerkantilismus
6Wie kann die Forschung der Politik nach Maletzke nutzen? (3)
- AForschung trägt zum Verständnis von Prozessen der Kommunikation bei
- BForschung dient der Reduktion von Komplexität
- CForschung dient als Hilfe bei kommunikationspolitischen Entscheidungen
- DForschung kann als taktisches Instrument der Kommunikationspolitik benutzt werden.
- EForschung legitimiert politisches Handeln.
- FForschung hat prognostische Funktionen
7Beurteilen Sie folgende Aussagen zum Themenkreis Trennungsgrundsatz und
markieren Sie die richtige(n) (3)- AFür den Fernsehbereich muss Marktversagen als Regel denn als Ausnahme gesehen
werden. - BDer Verweis auf die Selbstregulierungskräfte des Marktes ist zielführend.
- CDie Medienkompetenz der Zuschauer reicht aus, um inhaltliche Unterscheidungen jenseits
einer Sendungskennzeichnung zu treffen - DBefunde der Rezeptionsforschung zur Wirksamkeit programmintegrierter werblicher
aussagen liegen nicht vor - EWerbespots und programmintegrierte Angebote stellen zwei unterschiedliche
Angebotsformen dar. - FWerbespots und programmintegrierte Angebote haben letztlich sehr unterschiedliche
Modi der Kommunikation zur Folge.
- AFür den Fernsehbereich muss Marktversagen als Regel denn als Ausnahme gesehen
8Röpke versteht öffentliche Meinung als (4)
- AErgebnis eines Prozesses freier Diskussion
- BProdukt privater Natur
- CErgebnis eines Prozesses, der kein vorbestimmtes Ziel hat.
- DMomentaufnahme des Prozesses freier Diskussion
- EPrivates Gut
- FÖffentliches Gut
9Co-Regulierung meint nach Puppis (2)
- ADass private Akteure Regelverstöße durchsetzen
- BDass private Akteure im eigenen Auftrag Regeln setzen
- CDass private Akteure im Auftrag des Staates handeln
- DDass private Akteure gemeinsam Regelverstöße sanktionieren
- Edass private Akteure für die eigenen Branchen Regeln setzen und deren Einhaltung
durchsetzen - FDass die eigene Branche sich verpflichtet, sich innerhalb eines selbst zu etablierenden
Rahmens zu regulieren.
10Beurteilen Sie folgende Aussagen Olsons zum Themenkreis
Interessensgruppen und markieren Sie die richtigen (3)- AInteressensgruppen, die Zugang zu selektiven Anreizen haben, können Kollektivgüter
erlangen - BGroße Gruppen können mit größerer Wahrscheinlichkeit kollektiv handeln als kleinere
- CKonsumenten, Rezipienten und steuerzahler sind nicht organisiert
- DDer Umstand, dass Gruppen organisiert sein können, heißt nicht, dass sie es sind.
- ENicht organisierte Gruppen sind in der Lage für sie schädliche Änderungen zu blockieren
- FInteressensgruppen sind immer politisch aktiv.
- AInteressensgruppen, die Zugang zu selektiven Anreizen haben, können Kollektivgüter
11Welche Ansätze zur Erklärung von Medienregulierung von Puppis? (1)
- AMachtzentriert
- BInteressenszentriert
- CKapitalzentriert
12Neuer Institutionalismus (4)
- AKonstitutionstheorie
- BDeutsche Hist. Schule
- CNew Organisational ..
- DTheorie des inst. Wandels
- ERhetoische Ökonomik
- FMerkantilismus
13Welche medienpolitischen Akteursgruppen gibt es? (4)
- AMedienunternehmen
- BZivilgesellschaftliche Akteure
- CParteien
- DInteressenvertreter
- EPublikum
14Welche Gebiete der PUKW sind bei der Laswell Formel dabei? (2)
- AKommunikatorforschung
- BInhaltsforschung
- CFilmanalyse
- DPolitikfeldanalyse
15Effektivität und Effizienz öffentlicher und privatwirtschaftlicher
Rundfunkorganisation sind nicht unmittelbar vergleichbar. Was unterscheidet
die Organisation nach Kiefer? (4)- AFinanzierungsinstrumente
- BVorstellungen von Leistungsbringer
- CLeistungsziele
- Dzugrundeliegenden fundamentalen Organisationen
- EZielhierarchien
- FModelle der Vielfaltsicherung
16Steiniger und Wölke befassen sich im Rahmen ihres Artikels "Separating TV
das from TV programming" mit folgenden Themenbereichen: (4)- ASymbolischem Interaktionismus
- B Strukturalismus
- CProgrammintegrierter Werbung
- DMedienkompetenz
- EAudiovisual Medie Services Directive (AVMSD)
- FTrennungsgrundsatz
17Die Ausgangslage für die Liberalisierung und deren Verlauf unterschied sich
in den USA und Europa deutlich. Warum? (3)- AWeil westeuropäische Länder private Monopolbetriebe verstaatlicht haben.
- BWeil in Europa eine Privatisierung öffentlicher Monopolunternehmen notwendig
war. - CWeil die USA private Monopole nicht staatlich regulierte.
- DWeil die USA private Monopole geduldet hat.
- EWeil private Monopole in den USA verstaatlicht wurden.
- FWeil in den USA der Übergang zu mehr Wettbewerb nicht gelang.
18Warum votiert Puppis für den Begriff der Medienpolitik und nicht für den der
Kommunikationspolitik (1)- AWeil die Betriebswirtschaftslehre mit Kommunikationspolitik ähnliches bezeichnet.
- BWeil so Prozessen der Konvergenz besser Rechnung getragen werden kann.
- CWeil in der Politikwissenschaft auch von Kommunikationspolitik die Rede ist.
- DWeil öffentliche Kommunikation zentraler Gegenstand der PKW ist.
- EWeil öffentliche Kommunikation im digitalen Zeitalter kaum bedeutend sein wird.
- FWeil Kommunikationspolitik nicht nur Gegenstand sonder auch Bezeichnung für
eine Teildisziplin der PKW ist.
19Warum bzw. aus der Perspektive welcher Disziplinen ist die Einhaltung des
Trennungsgrundsatzes bedeutsam? (3)- AAus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive
- BDa das Funktionieren von Unterscheidungen der Zuschauer keine Voraussetzung dafür
ist, dass gesellschaftliche Kommunikation gelingen kann. - CDa mediale Angebote nur so überhaupt (partiell) marktfähig sind
- DAus literaturwissenschaftlicher Perspektive
- EAus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive
- FDa es irrelevant ist, die Herkunft des Dargebotenen erkennen zu können
20Beurteilen Sie folgende Aussagen zum Themenkreis Neue
Kooperationsformen zwischen Staat und Privatwirtschaft und markieren Sie die
richtige(n). (3)- AKompromisssysteme sind an Voraussetzungen gekoppelt
- BIm Medienbereich sollte Kompromisssystemen nicht mit Skepsis begegnet werden
- CNeokorporalistische Kompromisssysteme nehmen zu.
- D Das Publikum ist nicht durch mangelnde Organisierbarkeit gekennzeichnet
- EDas Publikum ist durch mangelnde Organisierbarkeit gekennzeichnet
- FKrisenkartelle sind selten anzutreffen.
21Politische Ökonomie begreift: (3)
- APolitische Steuerungssysteme im Bereich der Wirtschaft als systemfremd
- BÖkonomie und Politik als unabhängige Systeme
- CPolitische Steuerungssysteme im Bereich der Wirtschaft als nicht systemfremd
- DStaatlich-politisches Handeln als illegitim
- EWirtschaft und Politik als interdependente Systeme
- FStaatlich-politisches handeln als vielfältig abgestuft
22Medienregulierung kann auf verschiedene Modelle oder Ansätze
zurückgeführt werden. In manchen Theorien setzen sich die
Medienunternehmen systematisch gegen den Staat durch. Trifft dies zu auf… (2)- ACapture Theory
- BPublic Interest Theory
- CPrincipal Agent Theory
- DAgenda Setting Theory
23Themenkreis Product Placement: (4)
- Adie Beschlussfassung der Richtlinie wird einen Kommerzialisierungsschub nach
sich ziehen - BUnter Berücksichtigung des Zuscherverhaltens darf die Kennzeichunung nicht als
sinnvolle Maßnahme bezeichnet werden - CDie Zuschauer müssen auf die Produktplatzierung hingewiesen werden
- DWie Werbespots unterliegt Product Placement keiner Begrenzung hinsichtlich des
zeitlichen Umfangs - EIm Zeitalter des Zappings ist der Hinweis auf eine Information im Vorspann
wirklichkeitsfremd - FDie Kennzeichnung hat sich schon beim Themenplacement bewährt
- Adie Beschlussfassung der Richtlinie wird einen Kommerzialisierungsschub nach
24Was soll die Medienpolitik verstanden als Herstellung und Durchsetzung
kollektiv verbindlicher Regeln für die öffentliche Kommunikation, mit Bezug auf
Medienunternehmen leisten? (2)- AMP soll dafür sorgen dass Medienunternehmen einen verlässlichen Rechtsrahmen
für ihre Tätigkeit zur Verfügung haben. - BMP soll auf die Inhalte der öffentlichen Kommunikation achten und erforderlichenfalls
eingreifen. - CMP soll die Medienunternehmen den Marktkräften überlassen.
- DMP soll auf das Marktverhalten der Medienmarktteilnehmer einwirken
- AMP soll dafür sorgen dass Medienunternehmen einen verlässlichen Rechtsrahmen
25Verkürzt kann Medienpolitik als Ergebnis von Akteurshandlungen begriffen
werden, die zur Durchsetzung bestimmter Interessen dienen. Welche der
folgenden Akteursgruppe(n) gelten nicht als medienpolitische Akteure?- ADie Wirtschaftskammer WKÖ
- BDie Bischofskonferenz
- C Die Gebührenzahlenden
- DRed Bull TV
26Das Internet als “dritte Welle“ des Kommunikationswandels bringt mehr
Interaktivität und Individualisierung. Die demokratischen Aufgaben der Medien
werden davon wie folgt berührt (3)- Adie Qualität der Information nimmt tendenziell zu, weil Journalisten unter
Zeitdruck besser recherchieren - Bdie Qualität der Information nimmt tendenziell ab, weil in Onlineredaktionen
weniger Zeit für Recherche zur Verfügung steht - Cdie Demokratiequalität nimmt zu, weil die Partizipationsmöglichkeiten der Bürger
an der Selbstorganistaion der Gesellschaft verbessert werden - Ddie Watchdog – Funktion kann durch “civic journalists” kaum effizient erfüllt
werden, weil ihnen Vielfach der Zugang zu den Quellen fehlt
- Adie Qualität der Information nimmt tendenziell zu, weil Journalisten unter
27Die im Nationalrat vertretenen Parteien entsenden Vertreterinnen und
Vertreter in … (2)- ABKS (Bundeskommunikationssenat) (beschäftigt sich mit Beschwerden)
- BKommAustria
- CPresseförderungsbeirat
- DPublizistikförderungsbeirat
- EORF Stiftungsrat
- FORF Programmbeirat
28Der österreichische Presserat… (1)
- Aist das Selbstregulierungsorgan der österreichischen Medien
- BBerät die RTR bei pressepolitischen Entscheidungen
- CEntsenden 2 Vertreter in den ORF Stiftungsrat
- DSchlichtet Streit zwischen dem VÖZ und dem ORF
- EExistiert nicht
29Der ORF plant eine neue politisch breit angelegte Talkshow. Er teilt der
Öffentlichkeit mit, dass in der Show nur die beiden Koalitionsparteien zu Wort
kommen sollen, weil diese die Regierungsverantwortung tragen. Welches
wären die medienpolitischen Konsequenzen? (1)- ADer BKS prüft von sich aus, ob diese Talkshow eine Verletzung des Objektivitätsgebots
des ORF darstellt. - BDer ORF ist in seinen Entscheidungen völlig frei, weil er staatsfern organisiert ist.
- CDer ORF sollte eine solche Talkshow nicht veranstalten, weil sie das
Objektivitätsgebot verletzen würde - Ddie RTR prüft das Sendungskonzept und erteilt eine Zulassung.
- ADer BKS prüft von sich aus, ob diese Talkshow eine Verletzung des Objektivitätsgebots
30Zu den direkten und indirekten staatlichen Förderungsmaßnahmen der
Presse in Östrr zählen (2)- ABefreiung von der Umsatzsteuer
- Bdirekte Presseförderung
- CBefreiung von der Werbeabgabe („Werbesteuer“)
- Dindirekte Presseförderung (zB verminderte Umsatzsteuer)
- EBefreiung von der ORF Rundfunkgebühr
31Welcher Umsatzsteuersatz gilt für Tageszeitungen in Österreich?
- A0% (umsatzsteuerbefreit)
- B2%
- C 10%
- D20%
32In ihrem Text 2003 entwickeln die beiden Autoren van Cuilenburg und
McQuail ein dreistufiges Konzept der Medienpolitikentwicklung. Diese sind- AFrühphase (wenig Medienpolitik)
- BStaatsphase (rein staatliche Medienpolitik)
- CSelbstregulierungsphase
- DCo-Regulierungsphase
- EOase der öffentlichen Medien
- FSuchphase nach neuen Paradigmen
- GInternet-Phase (Neukonzeption Medienpolitik)
33Marie-Luise Kiefer stellt in ihrem Text 1996 das öffentliche dem privaten
Medienorganisationsmodell gegenüber. Zu den öffentlichen Parametern zählt
sie: (2)- AEffektivität gemessen an der Rentabilität
- BSteuerungsmechanismus „invisible hand of the market“
- Cindividuelle Nutzenmaximierung als normative Zielsetzung
- DSachzielerreichung als Organisationszweck
- EAngebotsorientierung Bedarfsdeckung
- FAnbieterwettbewerb zur Vielfaltssicherung
34Im Hinblick auf eine effektive Kontrolle der Medienkonzentration hat sich
staatliche Medienregulierung in Österreich… (1)- Adurch die Entflechtung von „formil“ als handlungsfähig erwiesen
- Bals besonders wirksam erwiesen, weil in jedem Bundesland ein starkes
Medienunternehmen besteht - Cals besonders unwirksam erwiesen, weil die wöchentlichen Meinungspublizistik
unter einem Dach erscheint - Dgegenüber der Selbstregulierung als unterlegen erwiesen, weil die Medienunternehmen
die Konzentration effektiver steuern können
35Am 2. Dezember 2008 hat Bundespräsident Heinz Fischer die neue
Bundesregierung angelobt. Für Medienangelegenheiten ist im Kabinett
Faymann zuständig- AMinisterin Doris Bures
- BStaatssekretär Josef Ostermayer
- CMinisterin Claudia Schmied
- DStaatssekretär Reinhard Lopatka
36Der österreichische Gesetzgeber sieht unterschiedliche
Regulierungsniveaus für öffentliche und private Fernsehveranstalter vor. In
welchen Regelungsbereichen lassen sich Unterschiede feststellen? (2)- AVerpflichtung zur Objektivität
- BPatronanzsendungen
- CJugendschutz
- DTabakwerbung
- EProgrammquoten für Europäische Werke
- FDauer der Spotwerbung
37In der Generaldirektion (GD) Informationsgesellschaft laufen viele Fäden der
Medienpolitik der Europäischen Union zusammen. In dieser GD wird: (2)- ADas MEDIA Programm der EU verwaltet
- BDie Richtlinie über die Bereitstellung audiovisueller Mediendienste bearbeitet
- CÜber die Beihilferegeln für die öffentlichen Fernsehveranstalter entschieden
- DDie Verhandlungsposition der EU in der WTO koordiniert
38Die unabhängige Preisbindungskanzlei (1)
- Aexisitiert nicht
- Blegt Endverbraucherpreise für Bücher fest
- C legt Endverbraucherpreise für Kinotickets fest
- Dbehandelt Beschwerden wegen verstoß gegen das Preisbindungsgesetz
39 Medienpolitik befasst sich überwiegend mit folgenden Problemfeldern: (3)
- AÖffentlich-rechtlichem Rundfunk
- BRestrukturierungsabkommen
- CGesellschaftsrecht
- DTechnischen Entwicklungen
- EGebührenerhöhungen
- FUnternehmenszusammenschlüssen
40Technische Begründungen für Medienregulierung waren bzw. sind: (4)
- ANeue Distributionskanäle
- BDigitalisierung
- CImmaterialität der Rundfunksignale
- DGatekeeperproblematik
- EFrequenzknappheit
- FDivergenzmanagement
Information
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- 5. Semester Publizistik Quiz on KPOL PuKW, created by Mona Les on 08/01/2015.
- Author
- Mona Les
- Language
- Deutsch
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