Flashcards
Lernkarten Erstsemester Bsc. Psychologie komplett Teil2
Cards in this deck (46)
- 1Edward L. Thorndike (1847-1949)Lernen durch Konsequenzen (operantes Konditionieren) - beobachtete Katzen beim Ausbruch aus einer Puzzlebox
- 2operantes Konditionierenlernen durch Konsequenzen; ["operant"=Beeinflussung der Umwelt]
- 3Kontingenzen bei der VerstärkungZuverlässige Beziehung zwischen einer Reaktion und den dadurch hervorgerufenen Änderungen in der Umwelt
- 4Verstärkerein Verstärker ist jeder Stimulus, der - kontingent zum Verhalten dargeboten - die Wahrscheinlichkeit des Verhaltens erhöht
- 5Fluchtkonditionierungein aversiver Stimulus wird durch Flucht ausgeschaltet, dem Stimulus wird also ausgewichen, nachdem man ihm bereits ausgesetzt war (Regenschirm aufspannen bei Platzregen)
- 6Vermeidungskonditionierungeinem aversiven Stimulus wird ausgewichen, bevor es zur Konfrontation kommt (bei Regen gar nicht erst aus dem Haus gehen)
- 7operante Löschungwenn Verstärkung ausbleibt oder eine Reaktion keine vorhersagbaren Konsequenzen mehr zeigt
- 8Bestrafungsreizein Bestrafungsreiz ist jeder Stimulus, der - kontingent zum Verhalten dargeboten - die Wahrscheinlichkeit des Verhaltens vermindert
- 9diskriminative Hinweisreizelegen den Kontext einer Reaktion auf eine Verstärkung oder Bestrafung fest, so dass das Verhalten nur in der spezifischen Situation häufiger oder seltener auftritt
- 10primäre VerstärkerNahrung, Wasser etc.
- 11konditionierte/sekundäre VerstärkerGeld, zustimmendes Lächeln, Noten, diverse Statussymbole etc.
- 12Verstärkerplänefixierter Quotenplan
variabler Quotenplan
fixierter Intervallplan
variabler Intervallplan - 13partielle Verstärkung[Quoten- & Intervallpläne]
Reaktionen, die unter partieller Verstärkung erworben werden sind löschungsresistenter als Reaktionen unter kontinuierlichen Verstärkerplänen - 14fixierter QuotenplanVerstärkung nach einer festgelegten Anzahl von Reaktionen, z.B. nach 10 (FR-10-Plan) oder 25 (FR-25-Plan)
- 15variabler QuotenplanVerstärkung erfolgt z.B. im Mittel nach 10 Reaktionen, also mal nach der 1. ein andres Mal nach der 17ten [höchste Reaktionsrate und Löschungswiderstand]
- 16fixierter IntervallplanVerstärkung erfolgt jeweils nach einem festgelegten Zeitintervall nach der Reaktion, z.B. bei FI-10 nach 10 Sekunden
- 17variabler IntervallplanVerstärkung erfolgt im Mittel nach einem festgelegten Zeitintervall, bei einem VI-20-Plan z.B. im Mittel pro 20 Sekunden
- 18Shapingkomplexeres Verhalten wird durch schrittweise Annäherung konditioniert bis schließlich das komplexe Verhalten erreicht ist
- 19Kognitionjede mentale Aktivität, die zur Repräsentation und Verarbeitung von Wissen eingesetzt wird [Denken, Erinnern, Wahrnehmen & Verwendung von Sprache]
- 20komparative Kognitiongeht von speziesübergreifenden, breiten Verhaltensmustern aus, die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten über Spezies hinweg und die Kontinuität von Fähigkeiten von Tieren hin zu Menschen
- 21Edward C. Tolman (1886-1959)untersuchte erstmalig kognitive Prozesse beim Lernen
- 22kognitive Landkarte(lt. Tolman)
Ratten fanden bei Blockierung des direkten Wegs in einem Labyrinth den kürzesten Umweg mittels innerer Repräsentation des Labyrinths [räumliches Gedächtnis] - 23Konzeptuelles VerhaltenUnterscheiden in "identisch" und "unterschiedlich"
- 24mittelbare VerstärkungBeobachtung wie ein anderes Individuum Vorteile durch das gezeigte Verhalten erlebt
- 25mittelbare BestrafungBeobachtung wie ein anderes Individuum Nachteile durch ein gezeigtes Verhalten erlebt
- 26BeobachtungslernenFähigkeit durch Beobachtung von Lernprozessen bei anderen Individuen selbst zu lernen [Erwartung, dass dieselbe Verstärkung oder Bestrafung eintritt]
- 27Albert BanduraFührte das Bobo-Doll-Experiment durch
- 28Implizites/Explizites Gedächtnisimplizites Gedächtnis [Abruf von Gedächtnisinhalten ohne bewusste, aktive Anstrengung]
explizites Gedächtnis [aktive Anstrengung um auf Gedächtnisinhalte zuzugreifen] - 29Deklaratives GedächtnisLangzeitgedächtnis
Erinnern von Fakten und Ereignissen
Unterteilt in Episodisches (pers. Erfahrungen) und Semantisches ((Allgemein-)Wissen) Gedächtnis
[Hippocampus] - 30Prozedurales GedächtnisLangzeitgedächtnis
Erinnern "wie Dinge getan werden"
[Cerebellum] - 31production compilationdie mentalen Anweisungen, aus denen eigene Handlungen hervorgehen, werden zusammengefügt (Übergang vom deklarativen ins prozedurale Erinnern)
- 32Enkodierung [Gedächtnis]erster Informationsverarbeitungsprozess, führt zu einer mentalen Repräsentation im Gedächtnis
- 33Speicherung [Gedächtnis]Aufrechterhalten von enkodierten Informationen über eine gewisse Zeitspanne hinweg
- 34Abruf [Gedächtnis]Wiedergewinnung gespeicherter Informationen zu einem späteren Zeitpunkt
- 35Ikonisches GedächtnisGedächtnissystem im visuellen Bereich, das große Informationsmengen für sehr kurze Zeiträume speichern kann
(Überschneid. Kurzzeitgedächtnis) - 36KurzzeitgedächtnisTeil des Arbeitsgedächtnisses, kann nur 7 +/-2 Items für einen kurzen Zeitraum abspeichern; kann durch Chunking oder Rehearsel verbessert werden
- 37Georg Miller (1956)schlug die Zahl "sieben" als "magische Zahl" für die Gedächtnisleistung von Menschen vor
- 38RehearsalMnemotechnik des "erhaltenden Wiederholens" über phonologische Schleife
- 39ChunkingChunking ist ein Prozess der Rekonfiguration von Items, indem sie auf der Basis von Ähnlichkeit oder anderen Organisationsprinzipien gruppiert werden
- 40ArbeitsgedächtnisGedächtnisressource; Schlussfolgern, Sprachverstehen etc.; stellt eine wichtige Grundlage für den Fluss der Gedanken und Handlungen von Moment zu Moment bereit
- 41Alan Baddeley (2002, 2003)schlug vier Komponenten des Arbeitsgedächtnisses vor
[Zentrale Exekutive, phonologische Schleife, visuell-räumlicher Notizblock, episodischer Puffer] - 42phonologische Schleifespeichert und manipuliert sprachbasierte Informationen (Rehearsel im Kopf "hören"); weißt große Überschneidungen mit dem Kurzzeitgedächtnis auf
- 43visuell-räumlicher Notizblockspeichert und manipuliert visuell-räumliche Informationen (sich vorstellen, wieviele Tische im Lieblingsrestaurant stehen)
- 44zentrale ExekutiveKontrolle von Aufmerksamkeit und Koordination von Informationen aus phonologischer Schleife und visuell-räumlichem Notizblock; kontrolliert das Subsystem des episodischen Puffers
- 45episodischer Pufferkontrolliert von zentraler Exekutive; Abruf von Informationen aus dem Langzeitgedächtnis und Kombination mit Informationen aus der aktuellen Situation
- 46working memory capacity (WMC)Maß der Arbeitsgedächtniskapazität: Menschen mit höherer WMC können besser mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen; sie haben höhere Ressourcen für komplexe kognitive Vorgänge
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- Psychologie Flashcards on Lernkarten Erstsemester Bsc. Psychologie komplett Teil2, created by Sonja Wort Wolke on 17/11/2017.
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