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Created by Laus Kojka
about 7 years ago
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Question | Answer |
Institutionenökonomik | Neo-Evolutionäre Ökonomik und Neo-Institutionalismus |
Neo-Evolutionäre Ökonomik | Naturgegebene Entwicklung der Wirtschaft (Marx, Keynes - Boulding, Hodgson) |
Neo-Institutionalismus | Ist an individuellen Handlungen orientiert (Galbraith, Mydral) |
Modell der industriellen Organisation (Gomery) | Structure -> Conduct -> Performance (Struktur, Verhalten, Leistung) |
Bereiche der Medienforschung | Die Wirkung der Existenz von Medien Wirkung der Eigentums- und Organisationsstrukturen von Medien Wirkung von Medieninhalten |
Woraus besteht die Medienstruktur eines Landes? | Medienorganisationen, Verbände, Politische und gesellschaftliche Akteure sowie deren Interaktionen. Politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen |
Maletzke über: Massenkommunikation | Massenkommunikation ist jene Form der Kommunikation, bei der Aussagen öffentlich durch technische Verbreitungsmittel indirekt und einseitig an ein disperses Publikum vermittelt werden. |
Saxer über: Medien | Medien sind komplexe institutionalisierte Systeme um organisierte Kommunikationskanäle von spezifischem Leistungsvermögen. |
Kommunikationspolitik | Aufstellung rechtsverbindlicher Regeln für die Individual- und Massenkommunikation |
Medienpolitik | Jenes Handeln, das auf die Herstellung und Durchsetzung allgemein verbindlicher Regeln und Entscheidungen über Medienorganisationen und die massenmediale öffentliche Kommunikation abzielt. |
Medienpolitik ist ... | Bündel politischer Maßnahmen Ein Handlungssystem (interagieren verschiedener Akteure) ... sind Entscheidungen. |
Polity | Politik als Rahmen bzw. politische Strukturen. Formale Dimension: Normen, Regeln, Institutionen, Verfassung, Gesetze |
Policy | Politische Inhalte. Werden für allgemein verbindlich erklärt. Probleme sollen gelöst werden und Gesellschaft gestaltet werden OUTPUT |
Politics | Politischer Prozess. INPUT |
Konkurrenzdemokratie - Konkordanzdemokratie | Entscheidung per Mehrheitsentschluss. - Entscheidungen per Verhandlung (auch von kleinen Parteien). |
präsidentielle Demokratie - parlamentarische Demokratie | Einheit von Regierungschef und Staatsoberhaupt - Enge Verbindung zwischen Parlamentsmehrheit und der Regierung |
Repräsentative Demokratie - Direkte Demokratie | Herrschaft durch von Bürgern gewählte Repräsentanten - Die Unmittelbare Herrschaft des Volkes. |
Merkmale von: Akteure | Zielorientierung Wertorientierung Ressourcen Strategiefähigkeit Selbst- und Fremdbeschreibung |
Kollektive Akteure: Interessenartikulation | Greifen Themen auf und versuchen diese als politisch relevant zu erklären Gewerkschaften oder soziale Bewegungen |
Kollektive Akteure: Interessenaggregation | Greifen bereits formulierte Interessen auf und versuchen diese einzubringen. |
Akteure der Medienpolitik (5) | Unternehmen, Interessenverbände, Parteien, Staatliche Akteure, Zivilgesellschaftliche Akteure |
Policy-Zyklus | Problemdefinition -> Politikdefinition -> Politikformulierung -> Politikimplementation -> Politikevaluation -><- |
Regulierung als ... (lt. Baldwin und Cave) | ... jegliche Form der sozialen Kontrolle (Mechanismen, die das Verhalten beeinflussen) ... intendierter Staatseinfluss (Gebote, Verbote, Subventionen, etc.) ... Menge von Anordnungen |
Regulierungstheorie: Fokus auf Interessen | Public-Interest-Theorie Regulatory Failure Private-Interest-Theorien |
Regulierungstheorie: Fokus auf Institutionen | Agency-Theorie Neoinstitutionalismus |
Regulierungstheorie: Fokus auf Ideen | Rolle von Ideen und Traditionen |
Organisationsprivatisierung | Öffentliches Unternehmen wird in eine private Rechtsform (AG) überführt Staat bleibt Eigentümer der Organisation |
Vermögensprivatisierung | Eine Organisation, die bisher öffentliches Eigentum war, wird an private Investoren verkauft |
Aufgabenprivatisierung | Bisher staatliche Aufgaben werden ganz oder teilweise in den privaten Sektor verlagert |
Governance | Lenkungsform. Steuerungs- Regelungssystem im Sinn von Strukturen Durch private oder private Akteure |
Government | Regulierung durch staatliche Akteure |
Media Governance: Horizontale Ausweitung | Staatliche Medienregulierung & Selbst- und Co-Regulierung |
Media Governance: Vertikale Ausweitung | Europäische und globale Regierung |
Ökonomische Begründungen für Medienregulierung (6) | Markt und Marktversagen Öffentliche Güter Strukturprobleme des Wettbewerbs Externe Effekte Informationsmängel Meritorische Güter |
Produktive Effizienz | So kostengünstig wie möglich produzieren |
Allokative Effizienz | Angebot entsprechend der Präferenzen der Konsumenten |
Öffentliches Gut | Es kann von allen Nachfragern konsumiert und niemand kann ausgeschlossen werden. |
Allmendegut | Konsumrivalität aber Nicht-Ausschließbarkeit: Atemluft z.B. |
Homogene Güter | Produzent und Konsument sind über die Qualität voll informiert |
Such- und Inspektionsgüter | Qualität lässt sich vor dem Kauf beobachten |
Tendenzen im Printbereich laut Rötke | 1. Konzentration 2. stärkere Homogenisierung / innere Selektion des Inhalts 3. suboptimale Versorgung mit öffentlicher Meinung |
Sektor A (nach Wolff) Organisationsformen für öffentliche Leistungsprozesse | Fachleute im öffentlichen Dienst |
Sektor B (nach Wolff) Organisationsformen für öffentliche Leistungsprozesse | Gesetzliche Normen / Regulierung |
Sektor C (nach Wolff) Organisationsformen für öffentliche Leistungsprozesse | Markt |
Sektor D (nach Wolff) Organisationsformen für öffentliche Leistungsprozesse | Kooperation mit Externen (Expertenwissen; Aufgaben mit Projektcharakter) |
Entscheidung eines Regulators (nach Kyrer) | - Gesellschaftliche, politische und ökonomische Argumente - Empirische Fakten - Benchmarking (Vergleich) |
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