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Flashcards

Einführung in die BWL: Kapitel 1

Anjay German 3.0Average rating 3.0 out of 5 (1 rating) 17 cards

Cards in this deck (17)

  1. 1BWL im System der WissenschaftenWissenschaften → Realwissenschaften → Sozialwissenschaften → Wirtschaftswissenschaften → BWL (neben VWL)
  2. 2Nachbarwissenschaften- Betriebstechnik/Produktionstechnik
    - Betriebssoziologie
    - Wirtschaftsrecht
    - Arbeitspsychologie
    - Ökologie
  3. 3Inne Systematisierung: Funktionale Gliederung→ nach Leistungsfunktionen differenziert:
    - Produktionswirtschaft - Absatzwirtschaft - Personalwirtschaft - Finanzwirtschaft etc.
  4. 4Innere Systematisierung: institutionelle Gliederung→ nach Branchen & Wirtschaftsbereichen differenziert:
    - Industrie-, Handels-, Bank-, Verkehrsbetriebslehre
    - neue Branchen: Medienbetriebslehre, e-commerce
  5. 5Innere Systematisierung: Genetische Gliederung→ nach Lebenszyklus von Unternehmen differenziert:
    - einzelne Gründungsphasen von Unternehmen: Gründung, Frühentwicklung, Reife, Liquidation = Gründungsphase, Betriebsphase, Liquidationsphase
    - Gründungsmanagement in Gründungsphase = sehr wichtig!
    - integrative Sichtweise
  6. 6Innere Systematisierung: Prozessorientierte Gliederung→ nach Führungsprozessen orientiert:
    - Unternehmensführung folgt bestehenden Prozessen: Zielfestlegung, Planung, Entscheidung, Ausführung, Kontrolle = Basis für spätere Planungen (Managementregelkreis)
  7. 7Ziele wirtschaftlicher Analysen- Ermittlung von Voraussetzungen, Bestimmungsgründen für wirt. Handeln → Gesetzmäßigkeiten → Erklärung, Prognose
    - Bestimmung von optimaler Handlungsweise
  8. 8Abgrenzung BWL vs. VWL→verfolgen beide genannte Ziele
    - gesamtwirt. Optimierung vs. einzelwirt. Optimierung
    - gesell. optimale Gesamtlösung vs.
    individuelle optimale Lösung
    - Vernachlässigung einzelner Interessen vs. Vernachlässigung der Ziele anderer Akteure
    - beide: anwendungsorientierte Wissenschaft
  9. 9BWL in eine Satz: Ist......die Wissenschaft der Optimierung unter Knappheits- und Unsicherheitsbedingungen:
    - Erfahrungsobjekt: einzelwirt. Betrieb
    - Optimierungsziel/Auswahlprinzip: Ökonomisches Prinzip
    - Erkenntnisobjekt: Rationales Wirtschaften
  10. 10Spezielle Entscheidungstheorie zur Unterstützung betrieblichen Handelns= Ziel und Mittelentscheidungen
    • Ziele werden von Akteuren selbst festgelegt
    → BWL sagt nicht, dass Gewinn maximiert werden soll
    • BWL trifft Aussagen zur Zielerreichung, über die Mittel
    → BWL sagt, mit welchen Mitteln Gewinnmaximierung erreicht werden kann!
  11. 11Beispiel Gewinnmaximierung• Oberziel: Gewinnmax.
    1. Unterziel: Erlösmax. / Aufwandsmin.
    2. Unterziel: max Preise, Marktanteil, Käufer/
    günstigste Rohstoffe, weniger Zeit pro Stk., weniger Fehlproduktion
  12. 12Modelltheoretische Betrachtung= Modelle als Instrument zur Aufgabenerfüllung
    • häufig mathematische Abbildung von quantitativen Zusammenhängen : Errechnung einer Optimallösung
  13. 13Modellkategorien• Erklärungs-, Prognose- und Entscheidungsmodelle (Zweck des Modells)
    • Partial- und Simultanmodelle (Umfang der Entscheidungsbereiche)
    • Einzel- und gesamtwirt. Modelle (Art des Erfahungsobjekts)
    • Statistische und dynamische Modelle (zeitl. Aspekt)
    •Deterministische und stochastische Modelle (Sicherheitsgrad)
  14. 14Parameter• Zielgröße, die eingehalten werden soll (z.B. Gewinn)
    • Restriktionen, die eingehalten werden sollen (z.B. Budgetgrenzen) = Rahmenbedingungen
    • Variablen, über die Optimierung erreicht werden kann (z.B. Werbemaßnahmen) = Gestaltungsparameter
  15. 15Das ökonomische Prinzip= Rationalprinzip (Wahl der besseren Lösung bei zwei Alternativen
    • Optimumprinzip
    •Dominanzprinzip
  16. 16Optimumprinzip→ Optimierung von Verhältnis zw. Ergebnis und Mitteleinsatz
    → Ziel: optimales Verhältnis zw. Resultat und Ressourceneinsatz
    → ignoriert Nebenbedingungen
    • Maximumprinzip: mit gegebenem Mitteleinsatz das größtmögliche Ergebnis
    • Minimumprinzip: Gegebenes Ereignis mit geringstmöglichen Mitteleinsatz
  17. 17Dominanzprinzip→ bei Entscheidung mit mehreren Zielen oder unter Unsicherheit
    → beachtet noch unbekannte Nebenbedingungen/ Umweltbedingungen (z.B. Wetter)
    • absolute Dominanz:
    Wenn eine Alternative die restlichen Alternativen unter allen Bedingungen (Sonne, Regen etc.) dominiert!
    • Zustansdominanz:
    Wenn eine Alternative niemals schlechter, aber mind. unter einer Bedingung die andere Alternative dominiert (Dominanzbeziehung)
    ☛ Entscheidung nicht nur nach möglichem Zielerreichungsgrad, auch abhängig von Risikobereitschaft!
    → risikoscheue Entscheidung: Alternative mit bestem Minimalergebnis
    → risikoneutrale Entscheidung: Alternative mit bestmöglichem durchs. Ergebnis
    • Wahrscheinlichkeitsdominanz:
    Wahrscheinlichkeitsangaben für jeden Umweltzustand
    → Wenn eine Alternative in ihrer Wahrscheinlichkeit, den Ergebniswert zu erreichen, die
    anderen Alternativen dominiert

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Description
Karteikarten zum lernen der Vorlesung bei Schulte im 1. Semester BWL
Created by
Anjay
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