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Flashcards

Buchführung Grundsätze Recht Bilanzierung und Bewertung

simanek.michael Wirtschaftsfachwirt 6 German 38 cards

Buchführung Grundsätze Recht Bilanzierung und Bewertung

Cards in this deck (38)

  1. 1Welche Vorraussetzungen müssen die GoB nach §238 und §239 HGB und Steuerrecht §145AO erfüllenBuchführung ist ordnungsgemäß, wenn:
    Beschaffenheit einem sachverständigen in angemessener Zeit einen Überblick der Geschäftfälle und die Lage des Unternehmens vermittelt
  2. 2Wo stehen die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung- Es gibt keine gesetzliche Definition
    - es handelt sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff
    - einige Grundsätze sind im HGB kodifiziert
  3. 3Nenne die GoB- Klarheit/Übersichtlichkeit
    - ordnungsgemäße Erfassung aller Geschäftsfälle
    - Belegprinzip
    - ordnungsgemäße Aufbewahrung der Buchführungsunterlagen
  4. 4Was versteht man unter Klarheit und Übersichtlichkeit GOB- sachgerechte überschaubare Organisation
    - übersichtliche Gliederung Jahresabschluß
    - Verechnungsverbot
    - keine Unkenntlichmachung von Buchungen
  5. 5Was versteht man unter ordnungsgemäße Erfassung aller Geschäftsfälle GOB- fortlaufend
    - vollständig
    - richtig
    - zeitgerecht
    - sachlich geordnet
  6. 6Was versteht man unter dem Belegprinzip GoB- keine Buchung ohne Beleg
    - laufende nummerierung der Belege
    - geordnete Aufbewahrung
  7. 7Was versteht man unter ordnungsgemäße Aufbewahrung der Buchführungsunterlagen GoB- Aufbewahrungsfrist 10 Jahre
    - Aufbewahrung auf Bildträger bzw. Datenträger (außer Jahresabschluß)
  8. 8Wer ist Buchführungsplichtig nach HandelsrechtJeder Kaufman nach §1 Abs. 1 HGB
    OHG, GmbH, KG, AG nach §6 HGB
    nach §241a HGB Einzelkaufleute mit Jahresumsatz < 500.000€ netto / Gewinn < 50.000 € sind befreit
  9. 9Wer ist Buchführungsplichtig nach Steuerrecht§141 AO sonstige Gewerbetreibenede mit Jahresumsatz < 500.000€ netto / Gewinn > 50.000 € sind befreit
    Alle anderen Unternehmen Gewinnermittlung gem. §4 EStG
    Einnahmen-Überschußrechnung
  10. 10Nenne die zeitliche Abfolge der Buchführung- Inventur → Inventar → Bilanz → Erfassung der Geschäftsvorfälle → Jahresabschlußbuchungen → Jahreabschluß bestehend aus: Bilanz (Schlußbilanz), GuV, Anhang (Erleuterung der Posten) Lagebericht (große Kapitalgesellschaften)
  11. 11Wann muss eine Inventur durchgeführt werden- Bei Eröffnung/Übernahme eines Unternehmnes
    - am Schluß einer Rechnungsperiode
    - bei Veräußerung/Auflösung eines UN
  12. 12Was ist das InventarVerzeichnis der Vermögensgegenstände und Schulden
  13. 13Unterscheide die Inventur nach der Art der Durchführung- körperliche Inventur
    - Buchinventur
  14. 14Welche Arten der Inventur gibt es- Stichtagsinventur
    - Stichprobeninventur
    - Zeitverschobene Inventur
    - Permanente Inventur
  15. 15Beschreibe die StichtagsinventurBilanzstichtag = Inventurstichtag
    Inventur darf 10 Tage vor oder nach Abschlußstichtag erfolgen, wenn Werte berechenbar sind
  16. 16Beschreibe die StichprobeninventurBestand darf nach Art, Menge und Wert mit anerkannten Mathematisch-statistischer Methoden durch Stichproben ermittelt werden
    Ergebnis wird auf das Gesamtergebnis hochgerechnet
  17. 17Beschreibe die Zeitverschobene InventurInventur kann 3 Monate vor oder 2 Monate nach dem Abschlußstichtag erfolgen
    Werte müssen fortgeschrieben oder zurückgerechnet werden
  18. 18Beschreibe die Permantene Inventurkörperliche Bastenadsaufnahme erfolgt zu verschiedenen Zeitpunkten im Geschäftsjahr
    Zu- und Abgänge müssen in der ordnungsgemäßen Lagerbuchführung lückenlos erfasst sein
  19. 19Beispiel Gliederung eines InventarsBeispiel Gliederung eines Inventars
  20. 20Bennene die Grundstruktur der BilanzBennene die Grundstruktur der Bilanz
  21. 21Nenne die Grundsätze ordnungsgemäßer BilanzierungBilanzwahrheit - vollständig/richtig
    Bilanzklarheit - Bezeichnung/Gliederung
    Vollständigkeit - alle Geschäftsfälle
    Zusammenhängend - Schluß=Anfang
    Kontinuität formell/materiell - über die Geschäftsjahre gleichbleibend
    Einzelbewertung - kein Ausgleich +/-
  22. 22Welche Grundfragen sind bei der Bilanz zu klärenWelche Objekte oder Vorgänge dürfen/müssen in die Bilanz = Bilanzansatz
    Mit welchem Wertansatz muss bilanziert werden = Bilanzbewertung
  23. 23Definiere Bilanzwahrheit§242 HGB
    Bilanz und GuV müssen Volständig und richtig sein
  24. 24Definiere Bilanzklarheit§243 HGB
    Jahresabschluß klar und übersichtlich
    richtige Bezeichnung und Gliederung
    §246 HGB
    Verechnungsverbot - Aktiv mit Passiv
  25. 25Definiere den Grundsatz der Vollständigkeit§238,240 HGB
    Alle angefallenen Geschäftsvorfälle
    §246 HGB
    Jahresabschluß sämtliche Vermögensgenestände, Schulden, RAP, Aufwendungen und Erträge
  26. 26Definiere Grundsatz des Bilanzzusammenhangs§252 HGB
    Wertansätze in der Eröffnungsbilanz müssen mit der Schlußbilanz übereinstimmen
    Ausnahme H15EStR - Aufwandsentschädigung öffentl. Kassen
  27. 27Definiere Grundsatz der formellen Bilanzkontinuitätgleiche Gliederung, inhaltliche Abgrenzung und Bezeichnung von einem Geschäftsjahr zum nächsten
    Gewährleistung der Vergleichbarkeit
  28. 28Definiere materielle Bilanzkontinuität§252 HGB
    Bewertungsstetigkeit und Wertstetigkeit
    Bewertungsmethoden sollen über die Geschäftsjahre beibehalten werden
    §252 Abs. 2 HGB Ausnahmen grundlegende Änderungen der wirtschaftli. und org. Verhältnisse des UN
  29. 29Definiere den Grundsatz der Einzelbewertung§252 HGB
    jeder Vermögensgegenstand und Schulden einzeln bewertet
    kein Ausgleich von Wert↑ mit Abschreibung bei anderem Gütern
    Ausnahme: Gruppenbewertung bei Durchschnittswerten
  30. 30Nenne weitere Grundsätze zur Bilanz und der Bewertung- Stichtagsprinzip
    - Going-concern-Prinzip
    - Vorsichtsprinzip
    - Realisationsprinzip
    - Imparitätsprinzip
    - Grunsatz der Periodenabgrenzung
  31. 31Definiere den Grundsatz des Stichtagsprinzips§252 HGB
    Werte der Bilanzposten sind nach dem Bilanzstichtag zu bewerten, nicht zum Bilanzerstellungszeitpunkt
    Beachte Wertaufhellung und Wertbegründente Tatsachen
  32. 32Was ist das Prinzip der WertaufhellungEine Sache ist werterhellend wenn sie vor dem Bilanzstichtag geschah, erst nach dem Bilanzstichtag und aber vor der Bilanzerstellung bekannt wird. Sie muss in der Bilanz des alten Jahres berücksichtigt werden
  33. 33Was ist das Prinzip der WertbegründungEine Sache ist wertbegründend, wenn sie erst nach dem Bilanzstichtag geschah und folglich erst nach dem Bilanzstichtag bekannt wird. Sie darf in der Bilanz des alten Jahres nicht berücksichtigt werden.
  34. 34Definiere Going-concern-Prinzip Fortführungsprinzip§252 HGB
    Bei der Bewertung muss von einer Fortführung des Betriebs ausgegangen werden
    z.B. bei drohender Insolvenz
  35. 35Definiere das Vorsichtsprinzip§252 HGB
    Ein Kaufmann darf sich nicht reicher machen als er ist
    Strenges (UV) und gemildertes (AV) Niederstwertprinzip
  36. 36Definiere das RealsisationsprinzipGewinne dürfen erst dann berücksichtigt werden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind
    Waren zum Ek in der Bilanz
  37. 37Definiere das Imparitätsprinzipvorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, sind zu berücksichtigen auch wenn diese zwischen dem Bilanzstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind
  38. 38Definiere den Grundsatz der PeriodenabgrenzungAufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs werden unabhängig der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt
    Bilanzposten = Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, ARAP und PRAP

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6 Wirtschaftsfachwirt Flashcards on Buchführung Grundsätze Recht Bilanzierung und Bewertung, created by simanek.michael on 04/01/2016.
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