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Karteikarten

Wirtschaftsinformatik Teil 2

Sabrina Heckler Betriebswirtschaftslehre Bachelor Deutsch 5,0Durchschnittliche Bewertung 5,0 von 5 (1 Bewertung) 168 Karten

Wirtschaftsinformatik Teil 2

Karten in diesem Stapel (168)

  1. 1TCP/IP Referenzmodell AbbildungTCP/IP Referenzmodell Abbildung
  2. 2Transmission Control Protocol/Intenert ProtocolTCP/IP
    Überwiegend eingesetzte Protokollfamilie, die durch Verwendung einer gemeinsamen Kommunikations-sprache unterschiedliche Endgeräte und Netzwerkkomponenten in die Lage versetzt, miteinander Daten auszutauschen.
    Der Kommunikation liegt die Verwendung der Paketvermittlung zugrunde.
  3. 3Prinzip der PaketvermittlungDaten werden in Pakete unterteilt, die unabhängig voneinander über verschiedene Kanäle übertragen und am Zielsystem wieder zusammengesetzt werden können.
  4. 4NetzwerktopologienStern-, Baum-, Ring-, und Bustopoligien sind grundlegende Netzwerktopologien, nach denen Netzwerke konzipiert weden. Vermaschte Topologien bilden sich bei unkontrollierten bzw. ad hoc aufgebauten Netzwerken.
  5. 5KoordinationsformenDie meisten Datenverarbeitungsaufgaben werden in kleinere, vernetzte Computersysteme verwendet.
    Network-Computing
    Koordinationsformen sind: Client-Server-Modell, Peer-to-Peer-Modell
  6. 6Client-Server-ModellEs gibt verschiedene Möglichkeiten, die Darstellungs-, Anwendnungs-, und Datenmanagementaufgaben einer Anwednung auf Client und Server zu verteilen.
    Datenmanagement (Server) - Anwendungslogik (Server) - Darstellungsschicht (Client)
  7. 7Peer-to-Peer-ModellDie lokalen Instanzen übernehmen die ,sogenannten Peers, alle Aufgaben der Anwendung. Dabei sind einzelne Peers bei der Aufgabenverrichtung gleichberechtigt.
  8. 8SpeichernetzwerkeDAS
    NAS
    SAN
  9. 9DASSpeichergerät direkt mit dem jeweiligen Server verbunden
  10. 10NASSpeichergerät direkt mit dem jeweiligen Netzwerk verbunden.
    Network-Attached Storage
    Schnelle RAID-Speichergeräte werden mit einem Netzwerk verbunden, sodass die zum Netzwerk gehörigen Geräte über einen speziellen Server, der für Datei- und Datenspeicherungsdienste verantwortlich ist, auf diese Speichergeräte zugreifen können.
  11. 11SANVerbindet viele verschiedene Typen von Speichergeräten.
    (Storage Area Network)
    Ausschließlich für die Datenspeicherung verwendetes Hochgeschwindigkeitsnetzwerk, das verschiedene Arten von Speichergeräten verbindet, beispielsweise Magnetband-Bibliotheken und RAID-Geräte, damit diese von mehreren Servern gemeinsam genutzt werden können.
  12. 12RAIDRedundant Array of Independent Disk
    RAID-Systeme sind Speicherkonzepte um Daten redundant zu speichern (RAID-Level 1) oder die Geschwindigkeit der Schreib-und Lesezugriffe zu steigern (RAID-Level 0). Für spezielle Anforderungen, wo beides, Datensicherheit und Geschwindigkeit, gefragt sind, gibt es weitere RAID-Level, die aber nicht alle standardisiert sind.
    Ein RAID kommt immer dann zum Einsatz, wenn folgende Ziele erreicht werden sollen:
    Geschwindigkeit steigern
    Datensicherheit erhöhen
    oder beides zusammen
  13. 13RAID-LevelRAID 0: Nicht ausfallsicher, dafür schnelle Lese-und Schreibgeschwindigkeit
    RAID 1: Ausfallsicher, aber teuer
    RAID 5: Ausfallsicher, aber langsame Schreibgeschwindigkeit
  14. 14RFIDRFID stellt eine leistungsstarke Technologie z.B. für die Verfolgung von Warenbewegungen durch die gesamte logistische Kette bereit
  15. 15Funktionsweise von RFIDFunktionsweise von RFID
  16. 16IP-Adresse32-Bit-Adresse, die die Position eines bestimmten Computers im Internet angibt.
    Sie wird durch vier Zahlen im Wertebereich von 0 - 255 angegeben,
    die durch je einen Punkt getrennt sind.
    Die neue Version des Internetprotokolls IPv6 sieht eine 128-Bit-Adresse vor, die in acht Blöcken zu je vier Hexadezimalzeichen dargestellt wird.
    XXX.XXX.XXX.XXX (jeweils 0…255) IPv4
    Name www.ipv6.uni-muenster.de (URL)
    IPv4-Adresse 208.77.188.166 (32-Bit-Adresse)
    IPv6-Adresse 2001:638:500:101:2e0:81ff:fe24:37c6 (128-Bit-Adresse)
    06/2011 Test IPv6, seitdem schrittweise Umstellung
  17. 17Mehrschichtige Client-Server-Architektur im InternetClient (Webbrowser, andere Clientsoftware z. B. PDA) - Internet - Webserver - Anwendungsserver und Webseiten - Datenbankserver - DatenbankenMehrschichtige Client-Server-Architektur im Internet
  18. 18DSL 2000 (Internettelefonie)bis zu 2.048 kbit/s Downloadgeschwindigkeit
    bis 192 kbit/s Uploadgeschwindigkeit
    min. 100 kbit/s pro VoIP-Telefonat
    (teilt sich den Durchsatz mit evtl. Datendiensten)
  19. 19Virtual Private NetworkVPN
    Server einer Abteilung und Client ist mit einem VPN Server verbunden, dieser tauscht Daten über das Internet mit einem anderen VPN Server aus, der mit dem Client und dem Server einer anderen Abteilung verbunden ist.
    Eine sichere Verbindung zwischen zwei Punkten in einem öffentlichen Netzwerk,
    um Unternehmensdaten zu übertragen.
    Stellt eine kostengünstige Alternative zu privaten WAN-Netzwerken dar.
  20. 20FirewallsSchützen den Server und den Webserver vor unberechtigten Zugriff von Außen über das Internet.
  21. 21Netzwerkzonen (Schnittstellen)Externes Netz (WAN-Port)
    Internes Netz (LAN-Port)
    Management-Netz
    Demilitarisierte Zone (DMZ)
  22. 22Einfaches System World Wide WebEs benötigt nur unidirektionale Verknüpfungen (Links) statt bidirektionaler
  23. 23Begriffe Word Wide WebHTTP (Hypertext Transfer Protocol)
    HTML (Hypertext Markup Language)
    URL (Uniform ResourceLocator)
    bzw. URI (Uniform ResourceIdentifier)
    Hyperlinks
    Hypertext
    Homepage
    Website
  24. 24GoogleDie weltweit am meisten benutzte Suchmaschine ( 90,6 % in Deutschland, 68,54 % weltweit 2014)
  25. 25Web 2.0 Konstituiernde MerkmaleUser Generated Content
    Web-2.0-Anwendungen basieren auf UGC
    Die Inhalte werden vom einem breiten, oft jungen Publikum erstellt
    Äußerst leistungsstarke Suchfunktionen
    Hochinteraktiv
    Möglichkeiten für Benutzer, sich auf sozialer Ebene mit anderen zusammenzuschließen
    „Soziale“ Websites
    Basieren auf der Breitbandkonnektivität des Webs
    Fungieren als Plattformen für Anwendungsentwicklung
  26. 26CrowdsourcingNutzung von virtuellen Arbeitsmärkten und sozialen Netzen
    im Internet für die Ausführung von Aufgaben, statt diese selbst zu erledigen
    oder sie von einem Mitarbeiter erledigen zu lassen.
  27. 27Benutzergenerierte Inhalte und soziale NetzeDas Web 2.0 basiert auf einem Many-to-Many-Kommunikationsmodell
    Alle vorherigen Massenmedien (jenseits des Internets) der modernen Geschichte verwenden ein Verbreitungsmodell (One-to-Many), in dem der Inhalt an einer zentralen Stelle von Fachleuten erstellt wird und „standardisiert“ unterschiedlich große Publikumsmengen erreicht.
  28. 28Web 2.0 Einsatz zu GeschätszweckenSichtweise vieler Kritiker:
    Web 2.0 und dessen Anwendungen primär als Unterhaltungsmedium
    Das Web 2.0 wird jedoch zunehmend als Plattform für „Geschäftsentwicklung“ betrachtet
    Quintessenz vieler aktueller Web-2.0-Fachbücher:
    Web 2.0 ist Beginn einer revolutionären Entwicklung,
    insbesondere im Bereich Geschäftsprozessunterstützung und
    Marketing
  29. 29Typen von AnwendungssystemenTypen von Anwendungssystemen
  30. 30Hauptarten von AnwendungssystemenUnterstützungssysteme für die Führungsebene ESS,
    Managementinformationssysteme MIS,
    Entscheidungsunterstützungssysteme DSS,
    Operative Systeme
  31. 31ESSAggregierte Daten aus externen und internen Quellen,
    Grafiken, Simulationen, interaktive Bearbeitung,
    Vorhersagen, Antworten auf Abfragen,
    Topmanagement
  32. 32DSSGeringe Datenmengen oder umfangreiche, für die Datenanalyse optimierte Datenbanken, analytische Modelle und Datenanalysewerkzeuge,
    Interaktive Bearbtung, Simulationen, Analyse,
    Spezialberichte, Entscheidungsanalysen, Antworten auf Abfragen,
    Fachexperten, Personalleiter
  33. 33MISZusammenfassende Transaktionsdaten, einfache Modelle,
    Stadardberichte, einfache Analysen, Zusammenfassungen und Bereichte über Ausnahmefälle,
    Mittleres Management
  34. 34Operative SystemeTransaktionen, Ereignisse, Sortieren, Listen erstellen, Zusammenführen, Aktualisieren, Detaillierte Berichte, Listen, Übersichten,
    Mitarbeiter der operativen Ebene, Gruppenleiter
  35. 35Operative Systeme DefinitionAnwendungssysteme, die die täglichen, für den Geschäftsbetrieb notwendigen Routinetransaktionen ausführen und aufzeichnen; diese Systeme werden auf der operativen Ebene eines Unternehmens eingesetzt.
  36. 36Managementinformationssysteme DefinitonSysteme auf der Managementebene eines Unternehmens,
    die durch die Bereitstellung von Standardübersichtsberichten sowie Berichten
    über Abweichungen der Planung, Kontrolle und Entscheidungsfindung dienen.
  37. 37Entscheidungsunterstützende Systeme DefinitionSysteme auf der mittleren Managementebene von Unternehmen,
    die Daten mit ausgeklügelten analytischen Modellen
    oder Datenanalysewerkzeugen kombinieren,
    um schwach strukturierte oder unstrukturierte Entscheidungsfindungsprozesse
    zu unterstützen.
  38. 38Unterstützungssysteme DefinitonSysteme auf der strategischen Ebene des Unternehmens,
    die die unstrukturierte Entscheidungsfindung
    insbesondere durch erweiterte Grafik- und Kommunikationsfunktionen
    unterstützen sollen.
  39. 39Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme PPSAnwendungssysteme, die zur Planung, Entwicklung und Produktion
    von Produkten und Dienstleistungen
    sowie zur Überwachung des Produktionsablaufs dienen.
  40. 40RechnungswesensystemeRechnungswesensysteme
  41. 41IntegrationIntegration bezeichnet in der Wirtschaftsinformatik die Verknüpfung von Menschen, Aufgaben und Technik zu einem einheitlichen Ganzen, um den Folgen der durch Arbeitsteilung und Spezialisierung entstandenen Funktions-, Prozess- und Abteilungsgrenzen entgegenzuwirken.
  42. 42IntegrationsdimensionenIntegrationsgegenstand
    Integrationsrichtung
    Integrationsreichweite
    Automationsgrad
    Integrationszeitpunkt
  43. 43Datenintegration Ziel - MittelpunktZiel: Redundanzarme Speicherung von Daten, die so insbesondere Dateninkonsistenzen abwenden hilft
    Mittelpunkt: Logische Integrität von Datenbanksystemen, auf die mehrere Anwendungen zugreifen
  44. 44FunktionsintegrationVoraussetzung: Bereits auf Datenebene durchgeführte Integrationsmaßnahmen, um „Ressourcen für die Übernahme weiterer gleichgearteter (Job Enlargement) bzw. anspruchsvollerer (Job Enrichment) Aufgaben“ freizusetzen,
    Unterscheidung: Zwischen Ausrichtung nach Aufgabenträger und Datenfluss -
    Einfluss: Nimmt zumeist Einfluss auf die organisatorische Gestaltung innerhalb eines Unternehmens
  45. 45ProzessintegrationIm Zentrum der Betrachtung steht der zu integrierende Geschäftsprozess
    Neben den zur Ausführung erforderlichen Daten und Funktionen werden zusätzlich ablauflogische Aspekte berücksichtigt
  46. 46ProgrammintegrationAbstimmung einzelner Softwarebausteine im Rahmen eines integrierten Systems
    Ziel: Informationstechnische Realisierung des fachlich-inhaltlichen Geschehens im Unternehmen
  47. 47Kölner Integrationsmodell (KIM)Erfasst die wichtigsten, mittels Datenverarbeitung lösbaren Aufgaben einer Unternehmung und fließende Informationsströme
    Für jede Aufgabe werden erforderliche Eingabedaten (und Ausgabedaten) ermittelt und Prozesse identifiziert, die diese Daten erzeugen (bzw. empfangen)
    Bewusste Vernachlässigung unternehmensspezifischer Besonderheiten
    Bildet Grundlage weiterer Integrationskonzepte (z.B. ARIS)
  48. 48Von der Funktions- zur ProzessorientierungBislang vorherrschende Gliederung und Einordnung von Anwendungssystemen ist funktionsorientiert
    In den Funktionsbereichen entstanden entsprechende bereichsspezifische Informationssysteme mit z.T. Dateninseln
    Viele Geschäftsprozesse sind jedoch funktionsübergreifend
  49. 49Intranetorganisations- oder unternehmens-internes, nicht öffentliches Rechnernetzwerk, das im Kern auf den Techniken des Internets basiert
  50. 50ExtranetIntranet, auf das einer definierten Gruppe organisations- und unternehmens-externer Benutzer Zugriff gewährt wird
  51. 51Intranets als unternehmensweite Informations-, Kommunikations und Anwendungsplattform VorteileIntranets
    sind leicht skalierbar,
    können alle Computer in einem praktisch nahtlosen Netzwerksystem vereinen
    Websoftware stellt eine einheitliche Schnittstelle zur Verfügung
    Intranets
    ermöglichen ansprechende Umgebungen mit hohem Informationsgehalt, z.B. über Webseiten
  52. 52Intranets zur Zusammenarbeit von Gruppen VorteileIntranets stellen eine umfangreiche Palette von Hilfsmitteln zur Schaffung von kooperativen (Arbeits-)Umgebungen zur Verfügung Mitglieder einer Organisation können so unabhängig von ihrem physischen Standort Informationen austauschen und an gemeinsamen Aufgaben arbeiten
  53. 53ERP-Systeme VorteileVorteile (Veränderung von vier Dimensionen)
    Unternehmensstruktur − einheitliche Organisation
    Management – unternehmensweite wissensbasierte Managementprozesse
    Datenstruktur – einheitliche Plattform
    Wettbewerbsfähigkeit – effiziente und kundenorientierte Geschäftsprozesse
    Verbesserung der Koordination innerhalb des Unternehmens sowie der Effizienz und Entscheidungsfindung
  54. 54ERP-Systeme HerausforderungenAufwendige Implementierung
    Fehlerhafte Implementierung
    Hohe Kosten der Einführung und gleichzeitig späte Realisierung der Vorteile
    Inflexibilität
    Ausbleibende Realisierung des strategischen Werts durch Inkompatibilität zu den eigenen Geschäftsprozessen
  55. 55Enterprise Application Integration (EAI)befasst sich mit der Herausforderung, bestehende, zumeist heterogene Anwendungssysteme technisch und logisch zu koppeln
    bezeichnet prozessorientierte Konzepte zur Planung, Durchführung und zum Management von unternehmensweiter Integration mittels geeigneter Methoden, Hilfsmittel und EAI-Software
    Deutschsprachige Bezeichnung: Unternehmensweite Anwendungsintegration (UAI)
  56. 56EAIEAI = zentrale Instanz (Hub-and-spoke; Nabe-Speiche > IT, Transport (z.B. Flugverkehr))
  57. 57Integrationsansätze nach Ring EinsatzbereicheEAI
    Middleware
  58. 58Electronic Data Interchange (EDI) DefinitionAutomatischer unternehmensübergreifender Austausch von strukturierten geschäftsrelevanten Daten
    Austausch großer Mengen an Geschäftsdaten
    EDI ist kein konkretes System, sondern eine Vielzahl von Standards und Ablaufregeln
    Standardisierte und strukturierte Datenformate
  59. 59Datenaustausch - Bedarf entlang der Wertschöpfungskette NachrichtentypenAusgetauschte Daten sind sehr häufig Bestandteil routineartiger Prozesse
    Es gibt mehrere hundert ausgetauschter Nachrichtentypen
    Die häufigsten sechs Nachrichtentypen machen 85% der schriftlichen Kommunikationsvorgänge aus:
    Angebotsanfragen,
    Bestellungen, Bestellungsänderungen,
    Lieferscheine,
    Empfangsbestätigungen und
    Rechnungen
  60. 60Datenaustausch - Bedarf entlang der Wertschöpfungskette Zwei grundlegende Arten von ausgetauschten InhaltenTransaktionsdaten (dynamische Elemente), z.B.:
    Datum
    Uhrzeit
    Tagespreis
    Artikelanzahl der Bestellung
    Stammdaten (ändern sich selten), z.B.:
    Kundendaten,
    Vertragsdaten,
    Artikeldaten
    Vermeidung falscher oder veralteter Stammdaten
  61. 61Electronic Data Interchange (EDI) Die zwei bedeutendsten EDI StandardsEDIFACT
    Ein branchenübergreifender, internationaler EDI-Standard. EDIFACT ist weltweit, vor allem in Europa, weitverbreitet. Verantwortlich für EDIFACT sind die Vereinten Nationen.
    Festgelegt nach der Norm ISO 9735.
    ANSI X.12
    Ein branchenübergreifender EDI-Standard, der hauptsächlich in den USA verwendet wird. Verantwortlich für diesen Standard ist das American National Standards Institute.
  62. 62EDI-KonverterEDI-spezifische Software, die mithilfe von Mappings proprietäre Datenformate aus Anwendungssystemen in EDI-genormte Nachrichten und umgekehrt umwandeln kann.
  63. 63EDI-MappingsSammlung von Vorschriften zur Konvertierung einer Nachricht aus einer Struktur in eine andere.
  64. 64Supply Chain Management (SCM)Supply Chain Management heute nicht mehr auf Auftragsabwicklung beschränkt, sondern mit strategischen Aspekten verknüpft (Kopczakund Johnson, 2003):
    Reduktion von Lagerbeständen und Lieferengpässen
    Übergreifende Transport- und Warenstromoptimierung
    Schaffung von Neugeschäft
    Konkurrenzvorteil beruht durch vernetzten Wertschöpfungsketten auch auf Unternehmensnetzwerken
  65. 65Upstream, DownstreamLogistik
    Upstream („flussaufwärts“) – Beschaffungslogistik
    Downstream („flussabwärts“) –
    Vertriebslogistik
    Öl- und Gasindustrie
    Upstream – Gewinnung von Erdöl und Erdgas
    Downstream – Verarbeitung und Vertrieb von Erdöl und Erdgas
  66. 66Lieferkettenstrategie effizient vs. reaktivIdentifikation der Lieferkettenprozesse mit dem größten Wert für das Unternehmen
    Eine effektive Lieferkettenstrategie reflektiert die Art des Bedarfs für die vom Unternehmen angebotenen Produkte
    Einordnung nach Bedarfsmustern
    Funktionale Produkte
    Benötigen effiziente Lieferketten
    Innovative Produkte
    Benötigen reaktive Lieferketten
  67. 67Just-in-Time DefinitionPlanungskonzept für eine minimale Lagerhaltung, wobei sämtliche Materialien und Waren genau zu dem Zeitpunkt eintreffen, zu dem sie gebraucht werden, und fertige Produkte versendet werden, sobald sie das Fließband verlassen.
  68. 68Just-in-Time Voraussetzungen Unvorhersehbare EreignisseVoraussetzungen:
    genügend Informationen über Produkte
    wann benötigt (Kunde)
    wann produziert (Hersteller)
    Unvorhersehbare Ereignisse:
    Unsicherheiten
    unsichere Produktnachfrage
    zu späte Lieferungen von Lieferanten
    defekte Teile / Rohmaterialien
    Ausfälle von Produktionsprozessen
  69. 69Efficient Consumer Response (ECR)ist eine konkrete Ausgestaltung des Pull-basierten Modells
  70. 70Squentielle Lieferketten Simultane LieferkettenSequentielle Lieferketten: Informationen und Material gelangen sequentiell von Unternehmen zu Unternehmen
    Simultane Lieferketten: Informationen fließen gleichzeitig in viele Richtungen
    Möglichkeit unmittelbarer Änderungen von Zeitplänen und Aufträgen
  71. 71Funktionalität von SCM-Systemen Zentrales Ziel VorgehenZentrales Ziel:
    Informationen sichtbar machen
    Offene und schnelle Kommunikation
    Die gemeinsame Nutzung von Informationen zwischen Mitgliedern der Lieferkette
    Vorgehen: Supply-Chain-Management-Systeme automatisieren den Informationsfluss zwischen Unternehmen und deren Lieferkettenpartnern
  72. 72Lieferkettensoftware kann im Wesentlichen unterschieden werden inSoftware zur Lieferkettenplanung
    Software zur Lieferkettensteuerung
  73. 73Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment (CPFR)Unternehmen, die mit ihren Lieferanten und Kunden kooperieren, um
    Bedarfsvorhersagen zu formulieren,
    Produktionspläne zu entwickeln,
    Versand-, Lagerhaltungs- und Beschaffungsaktivitäten zu koordinieren.
  74. 74Operatives und analytisches CRMDie bisher beschriebenen Anwendungen unterstützen jeweils eine der folgenden CRM-Dimensionen:
    Operative Aspekte CRM-Anwendungen, die direkt mit dem Kunden zu tun haben, z. B. zur Unterstützung im Callcenter und Kundendienst
    Analytische Aspekte wertet die Daten der operativen Systeme aus und stellt sie dem Management für die Verbesserung der Geschäftsleistung zur Verfügung
  75. 75MarktsegmentierungUnterteilung eines heterogenen Markts in kleinere, homogenere Untergruppen, in denen die Marketingaktivitäten zielgenauer ausgerichtet und effektiv gestaltet werden können.
  76. 76Funktionalität von CRM-Systemen Inhalt und Bisher und AbhilfeBeinhalten üblicherweise Software und Onlinewerkzeuge für
    Verkauf
    Kundendienst
    Marketing
    Ermöglichen die Automatisierung von Vertriebsaktivitäten (Sales Force Automation – SFA oder Vertriebsinformationssystem – VIS )
    Bisher
    Teile von Kundendaten waren oft auf isolierte Systeme verteilt – für Finanzen, Vertrieb, Verkauf, Kundendienst und Marketing – oder um Produktlinien, Geschäftsbereiche oder Kommunikationskanäle herum angeordnet.
    E-Commerce schuf große Mengen weiterer Daten und verschärfte das Problem
    Geschäftsprozesse hatten bisher nicht den Komfort des Kunden im Fokus
    Abhilfe
    Entwicklung von CRM-Systemen
  77. 77Kundenkontaktpunkt (Customer Touch Point)Ein Kundenkontaktpunkt (auch als Berührungspunkt oder Customer Touch Point bezeichnet) meint die zeitlich, örtlich bzw. kommunikationskanalspezifisch bestimmte, konkrete Interaktion eines Kunden mit dem Unternehmen.
    An diesem erfährt der (potenzielle) Kunde einen Eindruck von den Leistungen des Unternehmens sowie dem Unternehmen selbst.
    Als Kommunikationskanäle können z. B. fungieren:
    Telefon
    E-Mail
    Kunden-Helpdesk
    konventionelle Post
    Kaufbereich (POP – Point-of-Purchase)
  78. 78Cross-Selling(Verkauf ergänzender Produkte)
    Wird erzielt, wenn dem Kunden ergänzende Produkte oder Dienstleistungen verkauft werden.
  79. 79Upselling(Verkauf höherwertiger Produkte oder Folgeleistungen)
    Wird erzielt, wenn neuen oder bestehenden Kunden höherwertige Produkte oder Leistungen angeboten werden.
  80. 80Bündelung (Bundling)Verkauf zusätzlicher Produkte durch Produktkombination im Bündel, dessen Verkaufspreis niedriger ist als der Gesamtverkaufspreis der einzelnen Komponenten.
  81. 81AbwanderungsrateMaß für die Anzahl der Kunden, die keine Produkte oder Dienstleistungen von einem Unternehmen mehr nutzen oder kaufen. Sie ist ein Maß für das Wachstum oder das Schrumpfen der Kundenbasis eines Unternehmens.
  82. 82Kundenlebenszykluswert (CLTV oder CLV, Customer Lifetime Value)Differenz zwischen den Erlösen und den Ausgaben (etwa für Anwerbung und Bedienung) über die erwartete Kundenbeziehungsdauer (Lebensdauer), bezogen jeweils auf einen individuellen Kunden; der Wert dieses Betrags wird in heutigen Geldeinheiten ausgedrückt.
  83. 83Integrationsorientierung Horizontal und vertikalIntegrationsorientierung Horizontal und vertikal
  84. 84Das Y-Integrationsmodell nach ScheerDas Y-Integrationsmodell nach Scheer
  85. 85Beziehungen zwischen AnwendungssystemenBeziehungen zwischen Anwendungssystemen
  86. 86Der AuftragsbearbeitungsprozessDer Auftragsbearbeitungsprozess
  87. 87Kategorien von unternehmens-weiten AnwendungssystemenKategorien von unternehmens-weiten Anwendungssystemen
  88. 88Anwendungssysteme Traditionelle AnordnungAnwendungssysteme Traditionelle Anordnung
  89. 89Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) Innerbetrieblicher FokusEnterprise-Resource-Planning-System (ERP) Innerbetrieblicher Fokus
  90. 90Unternehmensweite Anwendungssysteme ArchitekturUnternehmensweite Anwendungssysteme Architektur
  91. 91Enterprise Application Integration (EAI) InformationsdrehscheibeEnterprise Application Integration (EAI) Informationsdrehscheibe
  92. 92Electronic Data Interchange (EDI) Klassifizierung weiterer beispielhafter EDI StandardsUN/EDIFACT
  93. 93Lieferkette (Supply Chain) GrafikLieferkette (Supply Chain) Grafik
  94. 94Supply Chain Management Die wichtigsten ProzesseSupply Chain Management Die wichtigsten Prozesse
  95. 95Bullwhip-Effekt (Peitschenschlag-Effekt)Bullwhip-Effekt (Peitschenschlag-Effekt)
  96. 96Lieferkettenmodelle Push- und Pull-basiertLieferkettenmodelle Push- und Pull-basiert
  97. 97Customer Relationship Management (CRM) PerspektivenCustomer Relationship Management (CRM) Perspektiven
  98. 98Electronic Commerce (E-Commerce)wird in einer engeren Begriffsfassung für die elektronische Unterstützung insbesondere von (Handels-)Aktivitäten verwendet, die im direkten Zusammenhang mit dem Kauf oder Verkauf von Produkten und Dienstleistungen stehen.
    E-Commerce erstreckt sich darüber hinaus auf Konzepte und Komponenten, die mittels Informations- und Kommunikationstechnik die Koordination von inner- wie auch überbetrieblichen Leistungserstellungsprozessen optimieren helfen.
  99. 99Electronic Business (E-Business)Zentral für Electronic Business ist die informationstechnische und organisatorische Vernetzung von Unternehmen mit allen Wirtschaftsakteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Zulieferanten bis Abnehmer.
    Charakteristisch für E-Business ist damit zum einen eine um intraorganisationale Aspekte erweiterte Perspektive sowie zum anderen die Berücksichtigung einer (über-)betrieblichen Prozessorientierung.
  100. 100Klassifizierungsansätze für E-Commerce SegmenteBusiness-to-Consumer (B2C)
    Elektronischer Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen direkt an einzelne Verbraucher
    Business-to-Business (B2B)
    Elektronischer Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen zwischen Unternehmen
    Business-to-Administration (B2A)
    Elektronischer Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen von Unternehmen an öffentliche Behörden bzw. den Staat
    Consumer-to-Consumer (C2C)
    Verbraucher verkaufen Produkte und Dienstleistungen direkt an andere Verbraucher
  101. 101Phasen der digitalen Geschäftsabwicklung StrukturierungenPhasen der digitalen Geschäftsabwicklung Strukturierungen
  102. 102Spezifika des internetbasierten E-CommerceUbiquität; Die Internet-/Webtechnologie steht überall und jederzeit am Arbeitsplatz, zu Hause und anderenorts etwa über Mobilfunk zur Verfügung.
    Globale Reichweite; Die zugrunde liegende Technik reicht rund um die Welt.
    Universelle Standards; Viele der zugrunde liegenden Standards sind im wesentlichen allgemein zugänglich, speziell Standards, die die Funktionsweise des Internets unmittelbar betreffen.
    Reichhaltigkeit; Viedo, Audio, Textnachrichten sind möglich.
    Interaktivität; Internet realisiert technisch einen Rückkanal.
    Informationsdichte; Internet reduziert Kosten der Kommunikation, erhöht potentiell die Qualität von Infos.
    Individualisierung/Kundenspezifische Anpassung; Leistungserstellung und Kommunikations lassen sich individualisieren
    Soziale Technologie, benutzergenerierte Inhalte und Sozial Networking; Internet begünstigt die technische und Soziale Verbindung der Menschen.
  103. 103Reichhaltigkeit (richness)Maß der Detailliertheit und des Umfangs relevanter Informationen,
    die ein Unternehmen Kunden zur Verfügung stellen kann.
  104. 104Reichweite (reach)Maß der Anzahl von Personen, zu und mit welchen das Unternehmen kommunizieren kann.
  105. 105InformationsasymmetrieSituation, in der die relative Verhandlungsstärke von zwei Parteien bei einer Transaktion dadurch bestimmt wird, dass eine Partei mehr an für die Transaktion relevanten Informationen besitzt als die andere Partei
    Beispiel: Gebrauchtwagenkauf
  106. 106Senkung von TransaktionskostenkategorienSenkung von Transaktionskostenkategorien
  107. 107Interaktives Marketing und IndividualisierungWebseiten als Quellen von Kundeninformationen
    Pflichtdaten, freiwillige Daten, Trackingfunktionen, …
    Webindividualisierung
    Das spezielle Zuschneiden von Webinhalten auf einen bestimmten Benutzer
    Vorteile des Einsatzes individueller Vertriebsmitarbeiter zu viel geringeren Kosten realisierbar
    Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen
    Persönlich zugeschnittene Inhalte, Informationen und Dienstleistungen bereitstellen
    Abgleich mit „Offline-Daten“
    Z.B. Offline-Einkäufe, Kundendienstunterlagen, Produktregistrierungen
    Effizienz/Effektivität vs. Datenschutz und Privatsphäre?
    Und schon wieder ein neues Geschäftsmodell …?
    Verkäuflichkeit und Wert von umfangreichen Daten?
    Kundenbefragungen und Fokusgruppen sind teuer
    Meinungen in Internetforen analysieren,
    Online-Marktforschung, Onlineverhalten einer großen Anzahl von Kunden vieler verschiedener Webseiten
  108. 108Blog= „Word Wide Web“ + „Logbuch“:
    Webseite, die typischerweise eine Reihe von chronologischen (in der Reihenfolge von jüngsten zu ältesten) Einträgen des Verfassers sowie Links zu thematisch verwandten Webseiten enthält
  109. 109BlogrolleSammlung von Links zu anderen Blogs
  110. 110Trackbacks / PingbacksListe von Einträgen in anderen Blogs, die sich auf einen Beitrag im ursprünglichen Blog beziehen
    Meist Leserkommentare gestattet
  111. 111Elektronischer MarktplatzVirtueller Markt innerhalb eines Datennetzes, etwa dem Internet, auf dem Mechanismen des marktmäßigen Tausches von Gütern und Leistungen informationstechnisch realisiert werden.
    Elektronischer Markt i.w.S. vs. elektronischer Markt i.e.S.
    Die Transaktionskoordination durch elektronische Märkte kann als informationsverarbeitende Einrichtung verstanden werden,
    deren Leistung über eine einfache Unterstützung der Kommunikationsphase hinausgeht.
  112. 112Elektronische Markplätze Vorteile für MarktteilnehmerElektronische Unterstützung der Koordinationsmechanismen
    Vollständige Koordination (z.B. Preisbildung)
    Einfache Koordinationsunterstützung (z.B. Preisinformation)
    Vereinfachung der Aktivitäten der Informationsbeschaffung und -auswertung
    Verringerung der Informationsasymmetrie
    Verringerung der zeitlichen und räumlichen Distanz
    Gleichberechtigung der Marktpartner
    Freiwillige Marktteilnahme
    Offenheit des Marktzugangs
    Marktgeschehen durch menschliche Interpretation der Marktsituation beeinflusst
  113. 113BörseElektronischer Marktplatz eines Drittanbieters,
    der primär transaktionsorientiert ist
    und für punktuelle Einkäufe den Kontakt
    zwischen vielen Käufern und Verkäufern herstellt.
  114. 114Digitale ProdukteDigitale Produkte sind Ansammlungen von Daten,
    die in vollständig digitaler Repräsentation gespeichert vorliegen
    und ohne Bindung an ein physisches Trägermedium
    über Kommunikationsnetzwerke vertrieben werden können.
    Beispiele:
    Software
    Informationen (digitale Texte, Bilder, Videos, Audio)
  115. 115Kennzeichen von digitalen ProduktenReproduktion und Distribution
    wenig Mehraufwand
    Anzahl Kopien prinzipiell unbegrenzt
    Kopien im Bedarfsfall erstellbar (geringe Lagerhaltung)
    Gleichwertigkeit von Original und Kopie
    Veränderbarkeit
    Nachteil: leicht vorzunehmende Modifizierung zur Verfälschung und Manipulation durch Unbefugte
    Vorteil: schnelle nachträgliche Fehlerkorrektur und einfache Aktualisierung
    Unterteilbarkeit in kleinere Einheiten und einfache (Re-) Kombinierbarkeit
    (z. B. „Mashups“)
  116. 116Kennzeichen von digitalen Produkten Hohe Produktions- und niedrige Grenzkosten der ReproduktionDigitale Informationsgüter haben eine besondere Kostenstruktur:
    Hohe Fixkosten (first copy costs)
    Fixkosten zumeist versunkene Kosten (sunk costs)
    Marginale Kosten nahe Null
    Keine Kapazitätsbeschränkungen
    Problem: Preissetzung
    Preis = Grenzkosten?
    Ruinöse Konkurrenz oder Monopolisierung
    Lösungsansatz: Dem Preiswettbewerb ausweichen (siehe nächstes Kapitel)
    Hohe Produktions- und niedrige Grenzkosten der Reproduktion
    Verschleißfreiheit
    Schnelle Verbreitungsgeschwindigkeit
    Nutzungsalternativen
    Nicht Produkt an sich, sondern Verwendungsweise (Lesen, Drucken, Verschenken usw.) stiftet Wert
    Erfahrungsgüter
  117. 117Ökonomie steigender Grenzerträge (increasing returns)Ökonomie steigender Grenzerträge (increasing returns)
  118. 118Evolution versus RevolutionEvolution
    Produktinnovation ist abwärtskompatibel und bietet somit einen Wechselpfad
    Reduktion der Wechselkosten
    Wechselanreiz nur bei höherer Leistung
    Trade-off: Kompatibilität belastet Leistung
    Bsp: MS Office 2016 / 2011
    Revolution
    Produkt wird als neues Netzwerkgut sofort auf den Markt gebracht
    Andy Groove: „10X rule of thumb“
    Riskante Strategie, taugt womöglich nur für bereits stark positionierte Unternehmen
  119. 119Offenheit versus KontrolleZiel:
    Profitmaximierung; abhängig von Wert des Netzes, multipliziert mit Anteil am Netz; neu: Trade-off
    Offene Standards führen zu schneller wachsenden Netzen Varianten:
    Völlig offen (open source)
    Allianzen (z.B. Wintel)
    (Neutrale) vertrauenswürdige Dritte (third parties)
    „Sponsor“ (z.B. SUN / Java)
    Kontrollierte Standards erhöhen den Gewinnanteil
    Tendenziell nur durch Marktführer realisierbar
  120. 120Der Lock-in-EffektWechselkosten können prohibitiv hoch sein,
    sodass Konsumenten in der Nutzung eines Gutes „gefangen“ werden
    Der Lock-In-Effekt ist abhängig von den totalen Wechselkosten
    Totale Wechselkosten = Wechselkosten des Konsumenten +
    Kosten (z.B. Marketing) des neuen Anbieters
    Die totalen Wechselkosten sind versunkene Kosten
    Nur geringfügige Manipulierbarkeit (z.B. Rabatte durch Freiminuten)
    Anwendungsbeispiel: providergebundene E-Mail-Adressen
  121. 121Idee der Marktsegmentierung (durch Preis- und Produktdifferenzierung) Unterscheidung nach PigouPreisdifferenzierung ersten Grades
    „individueller Preis“
    Preisdifferenzierung zweiten Grades
    Teilmärkte, mit Selbstselektion
    Preisdifferenzierung dritten Grades
    isolierte Teilmärkte
  122. 122Marktsegmentierung Einige SpielartenPreisdifferenzierung
    Produktdifferenzierung
    Versioning
    Bündelung
  123. 123Ausgangspunkt: Marktsegmentierung Unteres Marktsegment„Unteres Marktsegment“:
    p=0, Shareware o. Studenten-Version, „schlechteres“ Produkt
    Ziel: Kritische Masse erreichen
    Mittel: Kunden für oberes Segment gewinnen
    z.B. durch Verschenken („follow the free“)
  124. 124Ausgangspunkt: Marktsegmentierung Oberes Marktsegment„Oberes Marktsegment“:
    P > mc (marginal costs), Profi-Version etc.
    Ziel: Preisaufschläge durchsetzen
    Mittel: Kundenbindung, Kunden vom unteren Segment fernhalten, z.B. durch
    Erhöhung der Bequemlichkeit,
    Ausnutzung der Knappheit der Ressourcen Zeit,
    Aufmerksamkeit,
    Vertrauen
  125. 125Marktsegmentierungsstrategien VI PreisbündelungBeispiele:
    Traditionelle Medien:
    Sparmenüs bei McDonald‘s und PizzaHut
    Electronic Commerce:
    AOL mit Angeboten wie E-Mail, Zugang zum WWW, Chat-Foren, Hotline usw.
    Formen der Preisbündelung:
    Entbündelung (alle Produkte separat)
    Gemischte Bündelung (alle separat und als Bündel)
    Reine Bündelung (alle Produkte nur gemeinsam als Bündel)
  126. 126IntermediärUnter Intermediär wird ein ökonomisch handelndes Wirtschaftssubjekt verstanden,
    das aufgrund von Informationsunvollkommenheiten zwischen Wirtschaftssubjekten
    im weitesten Sinne vermittelt.
    Direktvertrieb über das Internet
  127. 127DisintermediationDie Eliminierung von Organisationseinheiten
    (z.B. Handelsstufen) oder Geschäftsprozessschritten, die für bestimmte Vermittlungsaktionen in der Wertschöpfungskette verantwortlich sind
    Einsparpotenzial und „Win-Win-Situation“: Niedrigere Preise und höhere Gewinne
  128. 128Reintermediation im E-CommerceDie Verschiebung der Vermittlerrolle innerhalb der Wertschöpfungskette zu einem anderen, neuen Träger
  129. 129ransaktionskostentheoretische AnalyseEine differenziertere Betrachtung lässt erkennen, dass insbesondere in Folge der Konzentration der Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen und des durch Käufermärkte herrschenden Preisdrucks Intermediäre auch in der Internet-Ökonomie eine wertschöpfende Stellung einnehmen werden.
    In Abhängigkeit von der Höhe der Transaktionskosten wird es sowohl zum einem Ausscheiden von Intermediären aus dem Markt kommen als zur Wahrnehmung neuer Aufgaben durch neue Mittler.
  130. 130GeschäftsmodellAbstraktion des Wesens eines Unternehmens, der Art und Weise, wie dieses Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen zur Verfügung stellt, und der Art und Weise, wie das Unternehmen Wert generiert.
  131. 131Elektronisches Zahlungssystem DefinitionDie Verwendung von digitalen Techniken, wie Kreditkarten, Smartcards und internetbasierten Zahlungssystemen, um für Produkte und Dienstleistungen auf elektronischem Weg zu zahlen.
  132. 132ZahlungssystemeZahlungssysteme
  133. 133Spezielle Serversoftware für E-Commerce unterstütztEinrichtung elektronischer Verkaufsräume und Kataloge, um Produkt- und Preisinformationen anzuzeigen
    Entwurf von elektronischen Einkaufskörben
    Vereinbaren und Überwachen von Lieferbedingungen
    Anschluss an Systeme zur elektronischen Zahlungsabwicklung
    Anzeige der Produktverfügbarkeit
    ggfs. Verbindung zu Backoffice-Systemen
  134. 134Webbasierten E-Commerce Zusammenspiel mehrerer KomponentenWebbasierten E-Commerce Zusammenspiel mehrerer Komponenten
  135. 135HitsAnzahl einzelner abgerufener Elemente von einer Webseite (z. B. einzelne Grafiken oder Textbausteine)
  136. 136Page Impressions (Seitenabrufe):Anzahl der Zugriffe auf eine Webseite, unabhängig von der Menge der darin eingebundenen Elemente
  137. 137Ad Impressions (Werbekontakte):Anzahl der Auslieferungen eines Werbemittels (etwa in Form eines Werbebanners)
  138. 138Ad ClicksZahl der Klicks auf ein Werbemittel (z. B. auf einen Werbebanner), das meist zur Website des Werbungstreibenden gelinkt ist
  139. 139Click Through RateVerhältnis von Ad Clicks zu Ad Impressions
  140. 140Visits (Besuche)Zusammenhängende Seitenabrufe durch einen Nutzer in einem bestimmten Zeitraum (in einer Session)
  141. 141Stickiness (Verweildauer)Verweildauer pro Visit (etwa in Minuten)
  142. 142VisitorsAnzahl der Personen, die eine Website aufgesucht haben. Besucht die gleiche Person eine Website zweimal hintereinander, so werden zwei Visitors gezählt
  143. 143Verträge im InternetBestellt der Käufer die Sache im Internet, verpflichtet er sich damit zwar zum Kauf.
    Der Vertrag kommt jedoch erst zustande, wenn der Verkäufer dieses Angebot auch annimmt, z. B. indem er es bestätigt.
    Zu beachten:
    Gestaltung der Benutzeroberfläche kann Einfluss auf Vertragsinhalte haben
    Informationspflicht muss eingehalten werden
  144. 144Beweiskraft von Verträgen im InternetInhalt einer E-Mail oder einer Datenbank ist einfacher zu manipulieren.
  145. 145Elektronische Signatur„Elektronische Signaturen sind Daten in elektronischer Form, die anderen elektronischen Daten beigefügt oder logisch mit ihnen verknüpft sind und die der Authentifizierung dienen.“
  146. 146Widerrufsrecht und Informationspflichten im InternetKaufvertrag kann ohne Angabe von Gründen innerhalb von zwei Wochen widerrufen werden.
  147. 147AbsatzkanalkonflikteVerwendung von neuen Absatzmärkten kann zu Konflikten mit traditionellen Absatzkanälen führen:
    Vertriebspersonal und die Distributoren befürchten, dass ihre Erträge sinken, wenn Kunden direkt im Internet einkaufen
    Kunden kaufen online oft direkt beim Hersteller, ohne über Distributoren zu gehen
    Absatzkanalkonflikt
    Konkurrenz zwischen zwei oder mehr Distributionskanälen, über die Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens verkauft werden
  148. 148Informationsmanagement (IM)Informationsmanagement (IM) soll im Hinblick auf die Unternehmensziele den bestmöglichen Einsatz der Ressource Information gewährleisten.
    Es umfasst das Management
    der Informationswirtschaft,
    der Informationssysteme,
    der Informations- und Kommunikationstechniken
    sowie der übergreifenden Führungsaufgaben
  149. 149Informationsorientierung Drei DimensionenFähigkeiten und Kultur beim Umgang mit Informationen
    Fähigkeiten zur Umsetzung operativer Informationsmanagementaufgaben
    Breite des IT-Einsatzes
  150. 150Führungsaufgaben des InformationsmanagementsIT-Governance
    IT-Prozesse
    Strategie
    IT-Personal
    IT-Controlling
  151. 151InformationslebenszyklusUnter dem Informationslebenszyklus im Rahmen des Informationsmanagements wird der Zyklus von
    Bedarfsbestimmung,
    Beschaffung,
    Organisation,
    Produktion,
    Distribution,
    Nutzung und
    Entsorgung
    von Information verstanden.
  152. 152Management der Erfolgssteigerung und Potenzialvergößerung durch I&K-Technik (Säule des Informationsmanagements)Gegenstand: I&K-technikbasierte Erfolgssteigerungen, Produkte und Dienstleistungen
    Strategische Erfolgs- und Potentialplanung
    Planung von I&K-technikbasierten Produkten und Diensleistungen
    Organisationsentwicklung
    Controlling der Erfolgssteigerung und Potentialvergrößerung
  153. 153Neue Formen der Arbeitsteilung und WertschöpfungNeue Formen der Arbeitsteilung und Wertschöpfung
  154. 154IT-GovernanceBestandteil der Führungsaufgaben des IT-Managements sowie der Unternehmensführung zur Sicherstellung einer unternehmensstrategiekonformen, effektiven Steuerung und Nutzung der IT.
  155. 155IT-StrategieDie IT-Strategie eines Unternehmens widmet sich der Steigerung der Wirtschaftlichkeit und Verbesserung der Wettbewerbsposition durch den Einsatz von IT.
  156. 156Strategic-Alignment-Modell (SAM)Strategic-Alignment-Modell (SAM)
  157. 157Geschäftsstrategiebeantwortet die Frage, wohin ein Unternehmen sich entwickeln soll und warum
  158. 158IS-Strategiebestimmt die organisatorischen Anforderungen an Informationssysteme und damit die „IT-Nachfrage“, um die Geschäftsstrategie zu unterstützen.
  159. 159IT-Strategiezeigt auf, wie das „IT-Angebot“ (d.h. die notwendige Infrastruktur und die benötigten Dienstleistungen) zur Verfügung gestellt werden sollte.
  160. 160Priorisierung von IT-ProjektenNutzen - Finanzieller Nutzen und Nicht finanzieller Nutzen
    Einfachheit der Durchführung - Projektrisiko und Projektkomplexität
  161. 161Geschäftsprozessmanagment Fünf Stufen des ProzessmodellsVerantwortung - Beschreibung - Messung - Beherrschung - Verbesserung
    (Kreislauf)
  162. 162Geschäftsprozessmanagment Reifegrade von GeschäftsprozessenPyramiede:
    1. Idealzustand
    2. Verbesserter Zustand
    3. Beherrscht (Input, Tätigkeiten und Output sind für alle Beteiligten akzeptabel)
    4. Definiert
    5. Unbeschrieben
  163. 163Die wichtigsten TCO-PositionenHardwareanschaffung
    Softwareanschaffung
    Installation
    Schulung
    Support
    Wartung
    Komplementäre Infrastruktur
    Ausfallzeit
    Raumbedarf und Energie
  164. 164Balanced Scorecard (BSC)Finanzen
    Geschätsprozesse
    Bildung/Kenntnisse und Wachstum
    Kunden
    (alles Unternehmensziele und Zielgrößen)
  165. 165COBITCOBIT liefert einen Rahmen, der helfen soll, dass
    IT mit dem Geschäft abgestimmt ist,
    IT das Geschäft unterstützt und den Unternehmensnutzen maximiert,
    IT-Ressourcen nicht verschwendet werden und
    IT-Risiken angemessen gesteuert werden.
    IT-Performance messen
  166. 166IT-SourcingBezeichnet die Beschaffung der Informationstechnologie eines Unternehmens über interne Ressourcen oder durch Beauftragung an externes Unternehmen, das sich auf die Bereitstellung der jeweiligen Dienstleistung spezialisiert hat.
  167. 167Service Level Agreement (SLA)Werden vor dem Bezug von IT-Dienstleistungen sowohl bei internen als auch bei externen Quellen zwischen Benutzern und Dienstleistern ausgehandelt. Die Grundlage solcher Abkommen ist die Erbringung von Dienstleistungen zu vereinbarten Kosten. Die Service Level Agreements sichern die Bereitstellung von IT-Dienstleistungen.
  168. 168IT-ComplianceBezeichnet das Sicherstellen, dass alle für die Unternehmens-IT relevanten Rechtsnormen (Gesetze und die damit zusammenhängenden Bestimmungen und Verordnungen) sowie Regelungswerke von Behörden zur Interpretation oder Ausführung dieser Rechtsnormen nachweislich eingehalten werden.

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Wirtschaftsinformatik Teil 2
Erstellt von
Sabrina Heckler
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