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Flashcards

Marketing

Nico Weingärtner Marketing German 5.0Average rating 5.0 out of 5 (2 ratings) 93 cards

Marketing

Cards in this deck (93)

  1. 11. Wie wird Marketing heute verstanden und in welche Bereiche teilt es sich auf?1. Marketing ist die Vermarktung von Produkten und dem Unternehmen. Es wird dual verstanden:
    a) Institutionelles Marketing:
    Marketing als Unternehmensbereich der kontrolliert wird
    b) funktionelles Marketing :
    Marketing als marktorientierte Unternehmensführung
  2. 22. Was bedetuet KKV?KKV = Komparativer Konkurrenzvorteil
  3. 33. Was ist der KKV und aus was setzt er sich zusammen?KKV bedeutet, dass das Produkt beim Kunden als besser, neu oder anders wahrgenommen
    wird. Er setzt sich zusammen aus den:
    a) Anforderungen der Nachfrager: Bedeutsamer und wahrnehmbarer Leistungsvorteil
    b) Anforderungen des Unternehmens: Wirtschaftlichkeit und Verteidigungsfähigkeit auf dem
    Markt da hohe Entwicklungskosten
  4. 44. Welche Dimensionen hat der KKV?Die zwei Dimensionen des KKV:
    a) Effektivitätsdimension: Kundenvorteil muss wahrgenommen und bedeutsam sein
    b) Effizienzdimension: Angebot muss für den Anbieter wirtschaftlich und verteidigungsfähig
    sein
  5. 55. Wie kann der KKV von anderen Marketing Termini abgegrenzt werden?Weitere Marketingtermini:
    a) Wettbewerbsvorteil (auch USP genannt) → Alleinstellungsmerkmal = Nutzenunterschied
    zweier Angebote
    b) Nachfragevorteil = Kundenvorteil: Nutzen des Angebots im Vergleich zum Preis
    c) Unternehmensvorteil: Unterschied Preis und Kosten des Angebots
  6. 66. Was sind die Informationsgrundlagen für das Marketing? (4 Stk)Informationsgrundlage des Marketing setzt sich zusammen aus:
    - Unternehmensziele (wohin?)
    - definierte Marktfeldstrategie (wie?)
    - definierte Absatzmärkte (wo?)
    - definierter Geschäftseinheitenmix (womit?)
  7. 77. Aus welchen drei Teilen setzt sich die Unternehmenspolitik zusammen? Und welche Funktionen haben die einzelnen Teile?Die Unternehmenspolitik setzt sich aus drei Elementen zusammen:
    a) Vision: auf Zukunft gerichtete Leitidee über eigene Entwicklung (Idee muss andere
    Begeistern)
    b) Mission: eigener Beitrag zur Erschließung der Leitidee (Existenzzweck, Werte,
    Verhaltensstandards)
    c) Leitbild: Umsetzung von Vision und Mission in Aussagen mit Handlungsbezug. Das Leitbild
    bildet das Image, die Wettbewerbsposition, Motivation und Orientierung
  8. 88. Durch welche drei Dimensionen wird der relevante Markt abgegrenzt und warum ist es wichtig seinen Markt richtig abzugrenzen?Der relevante Markt wird sachlich, räumlich und zeitlich abgegrenzt
  9. 99. Wie wird der relevante Markt sachlich abgegrenzt und was sind die dadurch gewonnen Erkenntnisse?Sachliche Abgrenzung
    a) Substituierbarkeit der Produkte (durch Kaufverhalten der Nachfrager bestimmt)
    b) Anbieter entscheidet selbst bei welcher Intensität der Substituierbarkeit er die
    Konkurrenzbetrachtung abschneidet. Dadurch Kanes passieren dass Anbieter mit
    ähnlichen Produkten sich unterschiedlich stark als Konkurrenten wahrnehmen
  10. 1010. Wie wird der relevante Markt räumlich abgegrenzt? Gibt ein Beispiel10. Räumliche Abgrenzung nach Absatzgebiet (lokal, regional,national, international)
    Beispiel: Google spielt international, Baidu und Yandex national in China bzw. Russland
  11. 1111. Wie wird der relevante Markt zeitlich abgegrenzt? Gibt ein Beispiel. Zeitliche Abgrenzung nach Angebotszeitpunkt
    Beispiel: 20 Minuten → kostenlose Zeitung am morgen, Blick am Abend → kostenlose Zeitung
    am Abend
  12. 1212. Was sind Assets?Assets = Güter die Unternehmen erwerben, entwickeln und pflegen und zum Vorteil von
    Nachfrager und Unternehmen einsetzen können
  13. 1313. Was sind Competences?13. Competences = Fähigkeit Assets zielführend einzusetzen
  14. 1414. Was haben Core assets und core competences gemeinsam?Core Assets und core competences sind:
    a) wertvoll
    b) selten
    c) nicht immitierbar
    d) nicht substituierbar
  15. 1515. Beischreibe das Wertkettenkonzept allgemeinDie Wertschöpfungskette stellt die Zusammenhänge der Unternehmensaktivitäten bei der
    Gütererstellung dar. Sie besteht aus:
    Eingangslogistik → Operationen → Marketing&Vertrieb → Ausgangslogistik → Kundendienst
  16. 1616. Wende das Wertkettenkonzept auf ein Beispiel an6. Anwendung der Wertkette
    1. Kundenwünsche erkennen
    Bei einem Möbelhaus z.B. Inspiration, Design, Preis
    2. Wertkette erstellen:
    Standort wählen → Sortiment festlegen → Design definieren → Möbel produzieren →
    Inhalte der Werbung festlegen → Umfang des Service festlegen
  17. 1717. Welche Probleme ergeben sich bei der Anwendung des Wertkettenkonzept?Probleme bei der Anwendung des Wertkettenkonzeptes:
    • Definition der Wertkette bzw. Zerlegung der Wertschöpfungskette
    • Zuordnung von Kosten und Nutzen zu Wertzellen
    • hohes Aggregationsniveau der Ergebnisse
    • Erfassung von Wertschöpfungsstufen außerhalb des Unternehmens
  18. 1818. Was bedeutet Intermediation und Dis-Intermediation bezüglich des Wertkettenkonzepts und durch was kann es verursacht werden?. Intermediation = Verlängerung der Wertkette
    Dis-Intermediation = Verkürzung der Wertkette
    Kann durch beispielsweise durch das Internet hervorgerufen werden
  19. 1919. Welche vier Fähigkeiten sind wichtig um im Wettbewerb zu bestehen? Gib jeweils 3 Bsp anWichtige Fähigkeiten um im Wettbewerb zu bestehen:
    1. Fähigkeit zum Wachstum z.B. Personal, Fertigkeiten, Finanzen
    2. Fähigkeit zur Anpassung z.B. Kostenwettbewerb, komplexe Produkte
    3. Fähigkeit zum Durchhalten z.B. Liquiditätsreserven
    4. Fähigkeit zur schnellen Reaktion z.B. Liquiditätsreserven, Produktionskapazität
  20. 2020. Welche Faktoren beeinflussen die Marktattraktivität und somit den Eintritt neuer Konkurrenten in den vorhandenen Markt?Die Marktattraktivität und somit der Eintritt neuer Konkurrenten wird beeinflusst durch:
    • Marktpotenzial (Gesamtheit möglicher Absatzmengen eines Marktes für ein bestimmtes
    Produkt oder eine Produktkategorie)
    • Marktvolumen (Realisierter Absatz und Umsatz, Teil des Marktpotenzials)
    • Absatzvolumen (Gesamtheit des in der Ermittlungsperiode getätigten Absatzes (im Sinn von
    Absatzmenge) eines Unternehmens).
    • Wachstumsreserven (ob Potential schon ausgeschöpft oder nicht)
  21. 2121. Was ist der Informationsbedarf des Marketings?Informationsbedarf des Marketing:
    Wer (→ Nachfragegruppe) nutzt warum (→ Bedürfnisse/ Motive) welche Medien (→
    Nutzungsverhalten )
  22. 2222. Welche zwei Kundenfelder müssen Medienbetriebe bedienen?22. Medienbetriebe bedienen Rezipienten und Werbekunden
  23. 2323. Das Ausmaß welcher Prozesses variiert je nach Entscheidungen? (drei Ausmaße mit Bsp.)23. Das Ausmaß kognitiver Prozesse variiert je nach Entscheidung23. Das Ausmaß welcher Prozesses variiert je nach Entscheidungen? (drei Ausmaße mit Bsp.)
  24. 2424. Vergleiche zwei der drei Entscheidungen im Detail24. Genaue Betrachtung von extensiven und routinierten Entscheidungen :24. Vergleiche zwei der drei Entscheidungen im Detail
  25. 2525. Wer trifft bei Werbekunden die Entscheidungen (nenne Beispiele)Bei Werbekunden treffen Promoter die Entscheidungen. Sie werden nach ihrer Machtquelle
    und ihren Leistungsbeiträgen eingeteilt
  26. 2626. Nach was sollte sich die Bearbeitung des Kunden orientieren? Zeichne dazu eine BCG Matrix mit den Dimensionen der Rentabilität und der strategischen BedeutungDie Bearbeitung von Werbekunden sollte sich nach der Bedeutung und Rentabilität richten26. Nach was sollte sich die Bearbeitung des Kunden orientieren? Zeichne dazu eine BCG Matrix mit den Dimensionen der Rentabilität und de...
  27. 2727. Unter welchen Rahmenbedingungen arbeiten Medienbetriebe?7. Unter folgenden Rahmenbedingungen arbeiten Medienbetriebe:
    1. Gesellschaft
    2. Wirtschaft
    3. Recht/Politik
    4. Technologie
  28. 2828. Wie entwickelt sich in Deutschland die Bevölkerung?Die deutsche Gesellschaft unterliegt dem demographischen Wandel, die Kluft zwischen Arm
    und Reich wächst und die Werte wandeln sich immer mehr hin zu gesellschaftsbezogenem
    Idealismus und Individualismus des einzelnen
  29. 2929. Wie ist der wirtschaftliche Stand Deutschlands heute? Nenne AuswirkungenDie wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands:
    steigender Wohlstand, Globalisierung, Sättigungserscheinungen auf allen Märkten,
    Polarisierung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse
  30. 3030. Aufgrund welcher Entwicklung gewinnen Netzwerke, Location-based Services und AugmentedReality-Anwendungen immer mehr an BedeutungDa das Internet immer sozialer, lokaler und realer wird gewinnen soziale Netzwerke, Locationbased
    Services und Augmented-Reality Anwendungen immer mehr an Bedeutung
  31. 3131. Nenne drei Aufgaben der MarktforschungAufgaben der Marktforschung:
    1. Identifizierung und Definition von Marktchancen und -problemen
    2. Entwicklung und Modifizierung von Marketingmaßnahmen
    3. Überprüfung des Marketingerfolgs
  32. 3232. In welche zwei Bereiche teilt sich die Marktforschung auf? Erkläre beide Bereiche!Die Marktforschung wird in zwei große Bereiche aufgeteilt
    1. Sekundärforschung (Desk Research)
    Beschaffung, Zusammenstellung und Analyse anderweitig bereits vorhandenen Materials
    2. Primärforschung (Field Research)
    Neue Erhebung in qualitativer oder quantitativer Form
  33. 3333. Nenne gängige Quellen der SekundarforschungGängige Informationsquellen der Sekundärforschung:
    1. Unternehmen (Absatz- und Umsatzstatistiken)
    2. Ämter (statistisches Bundesamt)
    3. Internet (Google AdWords)
  34. 3434. Nenne Vor- und Nachteile der SekundarforschungVor und Nachteile der Sekundärforschung34. Nenne Vor- und Nachteile der Sekundarforschung
  35. 3535. In was gliedert sich die Primärforschung auf?35. Die Primärforschung gliedert sich in die Qualitative und die Quantitative Marktforschung auf
  36. 3636. Was unterscheidet qualitative und quantitative Marktforschung36. Unterschiede zwischen der Qualitativen und Quantitativen Marktforschung36. Was unterscheidet qualitative und quantitative Marktforschung
  37. 3737. Nenne je zwei Erhebungsmethoden für qualitative und quantitative MarktforschungVerschiedene Erhebungsmethoden im Überblick:
    1. Qualitative Marktforschung:
    Tiefeninterviews, Fokusgruppen
    2. Quantitative Marktforschung:
    Befragungen, Experimente
  38. 3838. Wie unterscheiden sich Tiefeninterviews von FokusgruppenTiefeninterviews: mündliche Befragung einer Person, relativ große Freiheit des Interviewers
    bzgl. Inhalt und Gestaltung
    Fokusgruppen: Gruppe von 5-10 Personen, meist keine Experten, diskutieren über definierten
    Untersuchungsgegenstand, werden von unabhängigen Moderator geleitet
  39. 3939. Welche Vor- und Nachteile bieten Befragungen?Vor- und Nachteile bei Befragungen:
    Sie sind schnell, einfach und können je nach befragter Person Experte- oder Marktkenntnis
    beinhalten
    Dafür sind sie Kosten und Zeit intensiv, es kann zu mangelnder Übersicht oder lückenhafter
    Beobachtungen kommen
  40. 4040. Nenne Vor- und Nachteile der qualitativen und quantitativen Marktforschung40. Vor- und Nachteile Qualitativer und Quantitativer Marktforschung40. Nenne Vor- und Nachteile der qualitativen und quantitativen Marktforschung
  41. 4141. In welche drei Kategorien werden Unternehmensinterne Stärken und Schwächen eingeteilt? Wie werden sie beurteilt? Nenne BeispieleUnternehmensinterne Stärken und Schwächen werden unterschieden nach
    1. Assets (Bsp.: Kundenbeziehungen)
    2. Kompetenzen (Bsp.: Content creation)
    3. Prozesse (Bsp.: Kundenorientierung)
    Die eigenen Daten werden zur Beurteilung mit denen des stärksten Wettbewerbers verglichen
  42. 4242. In welchen Bereichen liegen Unternehmensexterne Chancen und Risiken? Gibt je ein BeispielUnternehmensexterne Chancen und Risiken können im… liegen:
    1. Wettbewerb (+ Schwächere Konkurrenz in best. Bereich, - Konzentrationstendenzen)
    2. Nachfrager (+ Ausbau des Internet-Angebots, - Sättigungserscheinungen)
    3. Umwelt (+ Angebote für Generation 55+ , - Urheberrechtsverletzungen im Internet)
  43. 4343. Was ist die SWOT-Analyse? Nenne die verschiedenen Ansätze?Die SWOT-Analyse setzt Stärken, Schwächen, Risiken und Chancen zu einander in Beziehung
    Stärken + Risiken → Stärken nutzen, um Risiken zu reduzieren
    Stärken + Chancen → Stärken nutzen, um Chancen zu ergreifen
    Schwächen + Risiken → Schwächen eliminieren, um Risiken zu reduzieren
    Schwächen + Chancen → Schwächen eliminieren, um Chancen zu ergreifen
  44. 4444. Was sind Unternehmensziele?44. Unternehmensziele können durch die Frage „Wo wollen wir hin“? definiert werden
  45. 4545. Entlang welcher drei Dimensionen sind Ziele zu operationalisieren?Die Ziele sollten sich an folgenden Dimensionen orientieren:
    1. Zielinhalt (Was soll erreicht werden)
    2. Zielausmaß (Wie viel davon soll erreicht werden?)
    3. Zielperiode (Wann soll es erreicht werden?)
  46. 4646. Wie sollen Ziele sein um operationalisiert zu werden?Ziele sollten spezifisch, messbar, aktionsorientiert, realistisch und terminiert sein → kurz
    SMART
  47. 4747. Was ist eine Strategie und wofür wird sie bei Unternehmenszielen gebraucht?Eine Strategie ist ein bedingter, langfristiger, globaler Verhaltensplan der zur Erreichung der
    Unternehmensziele führt
  48. 4848. Erkläre die MarktfeldstrategieDie Marktfeldstrategie legt die Stoßrichtung zur Erschließung von Wachstumsquellen fest:
    1. Marktdurchdringung (Gegenwärtige Märkte & gegenwärtige Produkte)
    2. Marktentwicklung (Neue Märkte & Gegenwärtige Produkte)
    3. Produktentwicklung (Gegenwärtige Märkte & neue Produkte)
    4. Diverifikation (Neue Märkte & neue Produkte)
  49. 4949. Worauf setzen schnell wachsende Firmen?49. Schnell wachsende Unternehmen setzen auf Gegenwärtige Märkte
  50. 5050. Welche Typischen Strategiemuster gibt es im Zeitverlauf?50. Typische Strategiemuster im Zeitverlauf:50. Welche Typischen Strategiemuster gibt es im Zeitverlauf?
  51. 5151. Was sind Absatzmärkte?Absatzmärkte sind Teilmenge eines relevanten Marktes. Sie werden sachlich (Kundensicht),
    räumlich (geografische Lage) und zeitlich abgegrenzt
  52. 5252. Wofür braucht man klar definierte Absatzmärkte?Durch die Definition der Absatzmärkte:
    1. eröffnen sich Wachstumsperspektiven
    2. wird Aufmerksamkeit auf Aspekte gelenkt die für Markterfolg wichtig sind
    3. werden Unternehmensgrenzen abgesteckt
    4. können relevante Konkurrenten identifiziert und definiert werden
  53. 5353. Nenne drei Kriterien zur Definition von Absatzmärkten und erläutere sieAbsatzmärkte werden nach folgenden Kriterien definiert:
    1. Segment → Wesen Bedürfnisse sollen befriedigt werden
    2. Funktion → Was für Bedürfnisse sollen…
    3. Technologie → Wie wollen die Bedürfnisse…
  54. 5454. Welche zwei Handlungsoptionen im Bezug auf Absatzmärkte haben Unternehmen?Unternehmen haben zwei Handlungsoptionen:
    1. Konzentration auf ausgewählte Absatzmärkte → Tendenz zum Qualitätswettbewerb (Bsp.
    Kita)
    2. Vollständige Abdeckung aller Absatzmärkte → Tendenz zum Preiswettbewerb (strecken
    nach Größe „bei uns bekommen Sie es noch billiger!“
  55. 5555. nenne Merkmale strategischer GeschäftseinheitenMerkmale strategischer Geschäftseinheiten:
    - Jede Geschäftseinheit hat einen Kreis von Konkurrenten
    - Leitung erfolgt durch einen Manager
    - Für jede GEH muss für die Absatzmärkte, getrennt vom Rest des Unternehmens, planen
  56. 5656. Nennend erläutere zwei Möglichkeiten zur AbsatzmarktbearbeitungAbsatzmärkte können durch eine GEH (pro keine Kannibalisierung; Contra: undifferenzierte
    Bearbeitung) oder durch mehrere GEH (Pro und Contra: vice versa) bearbeitet werden
  57. 5757. Was ist besonders wichtig für den GEH-Mix und was gilt es zu beachten?Der GEH-Mix sollte regelmäßig überprüft werden. Hierfür sind vor allem das Marktwachstum
    (Chancen und Risiken) und der relative Marktanteil (Stärken und Schwächen) besonders
    wichtig
  58. 5858. Mit was wird die Marktanteilsrelevanz begründet und wie lautet die Begründung?Die Marktanteilsrelevanz wird mit der Erfahrungskurve begründet → Je mehr ich ausbringe
    desto stärker sinken meine Stückkosten
  59. 5959. Nenne Vor- und Nachteile der ErfahrungskurveVor- und Nachteile der Erfahrungskurve:
    + Einfach, anschaulich, hohe Akzeptanz in der Praxis
    - Unklarer Produktbegriff, alleinige Abhängigkeit der Erfahrung von der Menge,
    problematische Kostenzuordnung
  60. 6060. Welches Schaubild kombiniert das Marktwachstum und den relativen Marktanteil?Die BCG-Matrix kombiniert Marktwachstum und relativen Marktanteil60. Welches Schaubild kombiniert das Marktwachstum und den relativen Marktanteil?
  61. 6161. Welche Normstrategien entwickeln sich aus den Feldern der Matrix?Normstrategien aus der Ableitung der BCG-Matrix
    1. Fragezeichen → selektiv investieren
    2. Stars → investieren
    3. Cash Cows → abschöpfen
    4. Arme Hunde → desinvestieren
  62. 6262. Nenne Vor- und Nachteile der BCG-MatrixVor- und Nachteile der BCG-Matrix
    + anschauliche Aufbereitung der Unternehmenssituation
    + hohe Akzeptanz in der Praxis
    + Verbesser Kommunikation mit den SGE
    + empirische Relevanz der Schlüsselfaktoren
    - zu starke Vereinfachung des Strategieentwicklungsprozesses
    - mangelnde Berücksichtigung der Umwelt
    - begrenzte Genrealisierbarkeit der Normstrategien
  63. 6363. Definiere Marketing-ZieleMarketing Ziele = angestrebte zukünftige Sollzustände die mit Marketingstrategien und
    Marketinginstrumenten realisiert werden sollen
  64. 6464. Unterscheide vorökonomische und ökonomische ZieleUnterscheidung vorökonomischer und ökonomischer Ziele
    1. Vorökonomische Ziele → AIDA
    Erhöhung des Bekanntheitsgrades, Veränderung / Verstärkung von Wissen / Image,
    Erhöhung von Bedürfnissen und Präferenzen, Verstärkung der Kaufabsicht
    2. Ökonomische Ziele → Deckungsbeitrag
    Steigerung Absatzmenge / Zahlungsbereitschaft, Senkung Marketingkosten
  65. 6565. Nenne einen Lösungsansatz zur Erreichung der Marketing-ZieleLösungsansatz zur Erreichung der Marketing-Ziele → STP - Prozess (Segmenting → Targeting
    → Positioning)
  66. 6666. Was bedeutet Segmenting?Marktsegmentierung = Aufteilung eines heterogenen Gesamtmarktes in relativ homogene
    Nachfragegruppen
    Segmenting beinhaltet also: Kiterienwahlm Segmentierung, Segmentbeschreibung
  67. 6767. Nenne 4 SegmentierungskriterienVerschiedene Segementierungskriterien:
    - Produktbezogene Kriterien (Wahrnehmungen, Bedürfnisse, Nutzenvorstellungen)
    - Verhaltensbezogene Kriterien (Preisverhalten, Mediennutzung, Produktwahl)
    - Persönlichkeits- und lebensstilbezogene Kriterien (Lebensstil, soziale Orientierung)
    - Soziodemografische Kriterien (Geschlecht, Alter, Familienstand)
  68. 6868. Welche Anforderungen sollten Segmente erfüllen?Anforderungen an Segmente
    1. Verhaltensrelevanz → Segmente sollten auf künftige Käufe schließen lassen
    2. Bildbarkeit → Segmente sollten sich leicht bilden lassen
    3. Stabilität → Segmente sollten über einen längeren Zeitraum stabil sein
    4. Einzigartigkeit → Segmente sollten sich voneinander unterscheiden
    5. Segmente sollten profitabel bearbeitbar sein
  69. 6969. Was beinhaltet das Targeting?69. Das Targeting beinhaltet die Segementbewertung und die Segmentauswahl
  70. 7070. Wie wird bei Targeting vorgegangen?Beim Targeting wird folgendermaßen vorgegangen:
    1. Zieldefinition
    2. Ausschluss nicht ziel-kompatibler Segmente
    3. Bewertung und Auswahl verbleibender Segmente (Attraktivität der Segmente für das
    Unternehmen, Attraktivität des Unternehmens für die Segmente)
    4. Positioning
  71. 7171. Was bedeutet Positioning?Positionierung = Bestreben des Unternehmens sein Angebot so zu gestalten, dass es im
    Bewusstsein der Zielkunden einen besonderen, geschätzten und vom Wettbewerb
    abgesetzten Platz einnimmt
    Positionen beinhaltet Konzeption und Marketing - Mix
  72. 7272. Welche zentralen Entscheidungsfelder beinhaltet das Positioning?Zentrale Entscheidungsfelder des Positionings: Martbearbeitung, Marktstimulierung,
    Marktverhalten
  73. 7373. Nenne Unterschiede zwischen undifferenziertem und differenzierten MarketingUnterschiede zwischen undifferenziertem und differenziertem Marketing73. Nenne Unterschiede zwischen undifferenziertem und differenzierten Marketing
  74. 7474. Welche drei Optionen hat man bei konkurrenzgerichtetem Verhalten?Drei Optionen konkurrenzgerichteten Verhaltens:
    1. Anpassung:
    Ziel: Verteidigung der eigenen Marktposition durch Rückgriff auf bewährte Konzepte
    Vorgehen: reaktive Ausrichtung am Wettbewerb
    2. Ausweichen
    Ziel: Umgehung des Wettbewerbs durch unkonventionell, innovative Konzepte
    Vorgehen: Konzentration auf Nischen geringen Wettbewerbs
    3. Konflikt:
    Ziel: Gewinnung von Marktanteilen mittels konventioneller und/ oder unkonventioneller
    Ansätze
    Vorgehen: Direktangriff, Umzingelung, Flankenangriff, Guerilla-Akttake
  75. 7575. Nenne zwei Strategien zur Marktstimulierung und beschreibe sieUnternehmen haben zwei strategische Optionen zur Marktstimulierung:
    Präferenz-Strategie → Qualitätsvorteil („Kauf, weil etwas besser ist“)
    Preisführer-Strategie → Preisvorteil („Kauf, weil etwas billiger ist“
    → Strategie zwischen den Stühlen führt meist nicht zum Erfolg!
  76. 7676. Vergleiche die Präferenz-Strategie mit der Preisführer-StrategieVergleich der Präferenz-Strategie mit der Preisführer-Strategie
    1. Präferenz-Strategie
    Ziel ist es beim Nachfrager qualitative Präferenzen aufzubauen, die eine hohe Preisstellung
    rechtfertigen
    2. Preisführer-Strategie
    Ziel is es beim Nachfrager eine Preisvorteilsposition gegenüber allen relevanten
    Konkurrenten aufzubauen
  77. 7777. Welche drei Möglichkeiten Preisführer zu werden hat man?77. Möglichkeiten Preisführer zu werden: Urteilsbasiert, Kostenbasiert, Subventionsbasiert
  78. 7878. Was zeichnet die Urteilsbasierte Preisführer-Strategie aus?78. Urteilsbasierte PFS: subjektiv der niedrigste Preis
  79. 7979. Nenne typische Ansatzpunkte der Urteilsbasierten PFS hinsichtlich Preisgestaltung und Preiskommunikation und BeispieleTypische Ansatzpunkte der urteilsbasierten PFS hinsichtlich79. Nenne typische Ansatzpunkte der Urteilsbasierten PFS hinsichtlich Preisgestaltung und Preiskommunikation und Beispiele
  80. 8080. Was zeichnet die Kostenbasierte PFS aus?80. Kostenbasierte PFS: objektiv der günstigste Preis
  81. 8181. Nenne zwei Maßnahmen um das Kostensenkungspotenzial zu erkennenMaßnahmen um Kostensenkungspotential zu erkennen:
    1. Erfahrungskurve
    2. Economies of Scale: Erhöhung der Ausbringungmenge = Sinkende Stückkosten aufgrund
    von Fixkostenreduktionen, Automatisierungen, Spezialisierungen
    3. Economies of Scope: Kostenvorteile durch gemeinsame Nutzung von Ressourcen
  82. 8282. Nenne drei Maßnahmen und die Kosten tatsächlich zu senkenMaßnahmen um Kosten tatsächlich zu senken:
    1. Target Pricing → dramatische Preisunterbietung des Wettbewerbs mit investitonscharakter
    zwecks Besetzung von Volumenposition
    2. Product Redesign
    3. Integration → Ausdehnungen des medialen Leistungsspektrums
    4. Outsourcing → Auslagerung von Produktionsschritten an andere Unternehmen
  83. 8383. Nenne Vor- und Nachteile des OutsourcingChancen und Risiken von Outsourcing:
    + Konzentration auf Kerngeschäft, Kostenreduktion, Know-how-Transfer
    - Abhängigkeit, Koordinationsaufwand, Zeitverzögerung
  84. 8484. Was zeichnet die Subventionsbasierte PFS aus?Die subventionsbasierte Preisführer-Strategie zielt darauf ab, eine Preisvorteilsposition der
    Quersubventionierungen zu erreichen
  85. 8585. Nenne drei Arten von Quersubventionen und jeweils den Träger der SubventionierungEs gibt drei Arten von Quersubventionierungen:
    1. durch Verbundprodukte → Träger der Subventionierung ist der Rezipient selbst
    2. durch Premium-Produkte → Täter der Subventionierung sind andere Rezipienten
    3. durch Werbung → Träger der Subventionierung sind Werbekunden
  86. 8686. Warum sind Medien Erfahrungsgüter?86. Medienprodukte sind Erfahrungsgüter das sie auf die Qualität vertrauen müssen
  87. 8787. Nenne drei Eigenschaften die ein Medienprodukt z.B eine Zeitschrift hat und gibt dazu je ein BeispielEigenschaften von Medienprodukten am Beispiel einer Zeitschrift:
    1. Sucheigenschaften → Vor der Produktnutzung beurteilbar z.B Titelbild der Zeitschrift
    2. Erfahrungseigenschaften → Erst bei der Produktnutzung beurteilbar z.B Inhalte der
    Zeitschrift
    3. Vertrauenseigenschaften → Nie der nur indirekt beurteilbar z.B Leserberatung
  88. 8888. Wie kann man zu Präferenz-Strategien noch sagen?Präferenz-Strategien sind Markenstrategien!
  89. 8989. Was sind Marken?89. Marken sind Vorstellungsbilder in den Köpfen der Konsumenten z.B bei Mika die Kuh
  90. 9090. Auf welchen zwei Säulen beruhen Marken? Nenne Merkmale für beideStarke Marken beruhen auf zwei Säulen:
    1. Bekanntheit (aktive & passive Bekanntheit)
    2. Image (Art, stärke, zahl und Einzigartigkeit der Assoziationen)
  91. 9191. Wie entwicklen sich starke Marken? (6 Schritte). Sechs Schritte zur Entwicklung starker Marken:
    1. Erfassung der Markenidentität (Markennutzen, -attribute, -tonalität, -bild)
    2. Identifikation zentraler Nutzerkomponenten
    3. Analyse des Wettbewerbs
    4. Festlegung der Stoßrichtung der Positionierung
    5. Entscheidung über die Vermittlung der Positionierung (Aktualisierung, Informationen,
    Emotionen)
    6. Integrierte Kommunikation der Positionierung (inhaltlich und formal über Zeit und Medien)
  92. 9292. Welche drei Stoßrichtungen zur Positionierung einer Marke gibt es?Festlegung der Stoßrichtung zur Positionierung der Marke:
    1. Markenposition beibehalten: Beeinflussung des idealen Angebots
    2. Marke umpositionieren: Anpassung an das ideale Angebot oder Anbau an das ideale
    Angebot
    3. Marke neu positionieren
  93. 9393. Vergleiche noch einmal die Preisführer-Strategie mit der Präferenz-StrategieVergleich Preisführer- und Präferenz-Strategie93. Vergleiche noch einmal die Preisführer-Strategie mit der Präferenz-Strategie

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