U8 Datenbanken in CMS
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CMS – Content Management System
- Ein Content Management System (kurz CMS) ist eine Software, die zur
- Erstellung und Verwaltung von Inhalten – in Text-, Bild-, Video- oder
- sonstiger Form – verwendet wird.
- => Datenbankgestütztes Softwarepaket.
- Was ist ein CMS?
- Abkürzung für "Content-Management-System"
- Software, welche auf einem Web-Server installiert wird
- System zur Verwaltung von Webseiten
- es lassen sich mit CMS Webseiten-Inhalte ohne jegliche Kenntnisse von Technik und Programmierung verwalten
- CMS übernimmt oftmals automatisierte Aufgaben -> Pflegeaufwand wird verringert
- Websites mit CMS werden dynamische Webseiten genannt, aber nicht jede dynamische Website nutzt ein CMS
- Weit verbreitet sind vor allem Open-Source-Systeme, die
- sowohl professionelle als auch private Anwender nutzen. -> meist für kleinere Betriebe interessant.
- Unter einem CMS wird eine
- Anwendungssoftware verstanden, das die gemeinschaftliche Erstellung und
- Verwaltung von Inhalten ermöglicht. Spezielle Kenntnisse von Programmier- oder Seitenbeschreibungssprachen sind nicht notwendig.
- Wann ist der Einsatz von einem CMS sinnvoll?
- • bei umfangreichem, ständig verändertem Inhalt
- • wenn die Pflegepersonen der Inhalte keine Fachkenntnisse haben (in HTML, CSS,…)
- Wann ist der Einsatz weniger sinnvoll?
- • wenn es wenig Inhalt ist zum Pflegen, oder er sich nicht ändert
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- Vorteile:
- Viele Open Source-Programme und somit kostenlos.
- es können mehrere Leute daran arbeiten
- keine Fachkenntnisse nötig
- Trennung von Design und Inhalt
- Rechte an Benutzer vergeben
- Ausgabe in verschiedene Medien möglich (PDF, Web, Smartphone)
- Daten werden nur 1x erfasst (Fehler reduzieren, Zeitersparnis)
- Nachteile:
- Einführung eines CMS bedeutet einen stark erhöhten Aufwand für ein Unternehmen
- Prozesse eines Unternehmens und seiner Abteilungen müssen
- umgestellt werden
- Software muss korrekt installiert, eingerichtet und
- gepflegt werden.
- Mitarbeiter benötigen eine Schulung für den
- Umgang mit der Software.
- Zudem können CMS weitaus komplexer und somit fehleranfälliger sein.
- Es können hohe Folgekosten entstehen
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- Was sind Datenbanken?
- Die meisten CMS nutzen SQL Datenbanken
- relationale Datenbank: besteht aus einer Reihe von Tabellen, die Daten in vordefinierten Kategorien enthalten
- Datenbanken in Zusammenhang mit CMS speichern meist:
- Allgemeine Informationen bezüglich der Installation (Website-URL, CMS-Version,…)
- Inhalte (z.B. Texte, Pfade und Datum)
- Bilder, PDF, usw. werden in der Regel nicht in der Datenbank gespeichert! Nur der Pfad, wo sich die Datei auf dem Server befindet, wird gespeichert!
- Meistverbreitete SQL Datenbank:
- MySQL
- Verbreitung von CMS, die SQL Datenbanken nutzen:
- WordPress (58 %)
- Joomla (7 %)
- Es gibt auch NoSQL (not only SQL), werden von sehr modernen Webapplikationen und -sites bevorzugt, da diese große Datenmengen flexibel handhaben müssen
- -> Bekannt: MongoDB
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CLM und der Aufruf-Ablauf des CMS
- Content-Lifetime-Management:
- ist das zentrale Prinzip aller CMS zur Erstellung, Verwaltung und Publikation der Inhalte
- für jeden einzelnen Beitrag kann der Veröffentlichungszeitraum mit Anfangs- und Enddatum festgelegt werden
- Aufruf-Ablauf
- Anfrage an Webserver (Apache)
- Weiterleitung an PHP-Interpreter zur Übersetzung
- Abfragen an die Datenbank durch Scripte
- Überprüfung der Rechte des Benutzers zum Aufruf
- Auslesen der Struktur- und Layoutdaten aus den Unterverzeichnissen des htdocs-Ordners (Hyper Text Documents – alle Dateien und Scripte enthalten, die zur Generierung der Seite nötig sind)
- Generierte HTML-Datei mit Content, Struktur und Layout wird vom Webserver an den Browser des Clienten zurück geschickt.
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- - Editor zur Verwaltung des Contents
- - Asset-Manager zur Verwaltung von digitalen Assets (Güter) wie Bilder, Sounds, Dokumente, etc.
- - Workflow-Management für die gleichzeitige Arbeit mehrerer Benutzer am Content
- - Zugriffs- und Benutzerverwaltung
- Systemsicherheit durch abgestufte Rechte- und Nutzerverwaltung
- Nutzer mit gleichen Rechten sind in Nutzergruppen zusammengefasst -> schnelle korrekte Rechtezuweisung beim Hinzufügen neuer Nutzer
- Jeder Benutzer hat nur die für ihn relevanten Zugriffsrechte, z. B. Redakteur hat nur Zugriff auf Beiträge seines Bereiches
- - Bereiche des Rechtesystems:
- Redaktionale Rechte
- z. B. Lesen, Erstellen und Bearbeiten eigener Inhalte, evtl. Zugriff zur Bearbeitung fremder Inhalte, Inhalte archivieren, sperren,
- löschen
- Ressourcenbezogene Rechte
- z. B. Up- und Download von Dateien, Zugriff auf bestimmte Ordner und Dateien
- Administrative Rechte
- Verwalten von Rechten, Benutzern, Inhalten, Layout und Templates
- - Import- und Export-Schnittstellen
- - Aufteilung in Frontend und Backend
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- Frontend („Vorderansicht“)
- eigentliche Website, die der Benutzer sieht
- alle Inhalte fließen zusammen und werden in Form eines Design dargestellt -> Bedieneroberfläche
- Backend („Hinteransicht“)
- Steuerzentrale der Website
- man erreicht es über einen Login
- Einstellungen können vorgenommen werden
- Webinhalte können administriert werden -> Verwaltungsoberfläche
- CMS-Benutzer
- es werden Rollen definiert, z.B. Admin, Designer, Autor,…
- diesen werden Rechte zugewiesen
- Template
- Layoutvorlage, Musterseite, Designvorlage
- Asset:
- Bilder, Texte, Grafiken, Inhalte (alles, was verwendet wird)
- Assetmanagement:
- Verwaltung aller digitalen Assets
- werden von jeweiliger Darstellung getrennt und medienneutral erfasst
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- Statische Website (nutzt kein CMS)
- Nutzer ruft Website auf -> Anfrage wird an Webserver gesendet
- es werden eine oder mehrere Dateien angefordert
- Server prüft, ob Datei vorhanden ist und sendet sie an den Nutzer
- Alle Dateien und Unterseiten müssen vom Betreiber manuell angelegt werden
- Vorteil:
- - sehr schnell
- - benötigt keine speziellen technischen Anforderungen an den Webserver
- Nachteil:
- - Redakteure müssen über HTML-Kenntnisse verfügen
- - Globale Änderungen müssen in allen Dateien vorgenommen werden (z.B. im Webdesign)
- - es können keine Aufgaben automatisiert werden

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- Dynamische Website (nutzt CMS)
- Nutzer ruft Website auf
- sendet eine Anfrage an den Server
- aufgerufene Datei ist eine dynamische Datei, z.B. eine PHP-Datei
- Server / CMS erhält die Anfrage
- diese Datei beinhaltet keinen Inhalt und hat keinen bestimmten Aufbau
- CMS hat die Aufgabe, die Seite aufzubauen (rendern)
- dafür benötigt es eine Vorlage (Aufbau & Design), sowie den eigentlichen Inhalt (Datenbank)
- Sobald Daten automatisiert bearbeitet (lesen, schreiben und ausführen) werden, sprechen wir von einer dynamischen Website. Diese Aufgabe übernimmt ein Webserver.

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- Zusammenspiel von Datenbanken und CMS
- Die Inhalte sind in einer Datenbank gespeichert
- CMS stellt Verbindung zur Datenbank her
- dann sucht das CMS anhand einer einzigartigen Zahl den gewünschten Datensatz aus einer Tabelle der Datenbank
- danach sendet das CMS die Datei zurück an den Nutzer
- Vorteile:
- Globale Änderungen müssen nur in Vorlagen vorgenommen werden
- Inhalte sind flexibel nutzbar (Sortierung, Kategorisierung)
- Interaktion möglich, z.B. Kontaktformular, Login,…
- Trennung Inhalt und Design
- Redakteur benötigt keine Fachkenntnisse in Programmiersprachen
- Nachteile:
- Systemanforderungen an den Server
- Fehleranfälliger als statische Seiten
- Kosten (wenn CMS nicht kostenfrei ist)
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- Caption: Das CMS erstellt die Datei dynamisch.
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- Datenbank
- = strukturierte Sammlung von Daten, die in einem sachlogischen Zusammenhang stehen
- Datenbanksystem
- = (DBS) besteht aus den eigentlichen Daten (der Datenbank) und dem DBMS, z. B. MySQL
- DBMS
- = (Datenbank-Management-System) Software um Daten in einer Datenbank sinnvoll und komfortabel nutzen und verwalten zu können
- Relationale DB
- = Daten werden übersichtlich in zweidimensionalen Tabellen gespeichert, deren Beziehungen zueinander sich grafisch darstellen lassen
- Tabelle
- = (Relation) Container für mehrere Datensätze, bestehend aus Zeilen und Spalten
- Datensatz
- = (Tupel) Zeilen einer Tabelle
- Besteht aus mehreren Datenfeldern
- Muss eindeutig über Schlüssel identifizierbar sein
- Attribute
- = Spaltenüberschriften
- Primärschlüssel
- = besonderes Attribut zur eindeutigen Zuordnung des Datensatzes
- Sekundärschlüssel
- = (Fremdschlüssel) Schlüssel in einer Tabelle, der in einer anderen Tabelle Primärschlüssel ist, definiert den Zusammenhang zwischen Tabellen
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- Vereinheitlichung
- = Daten werden nur einmal erfasst und zentral gespeichert
- Flexibilität
- = erfasste Daten lassen sich mehrfach und unterschiedlich verwenden
- Redundanz-Vermeidung
- = keine doppelte Speicherung gleicher Daten. Redundanz führt zu Speicherverschwendung und inkonsistenten (widersprüchlichen) Daten
- Datenkonsistenz
- = vollständige und widerspruchsfreie Daten
- Eindeutigkeit
- =
- eindeutige Identifizierbarkeit der Datensätze durch Schlüssel
- Fehlerfreiheit
- = Datenbankfehler sollen automatisch korrigiert werden
- Programmunabhängigkeit der Daten
- = Durch Trennung von Datenbank und DBMS
Information
- Description
- Thema U8; Konzeption und Planung (Datenbanken in CMS) für die Abschlussprüfung Mediengestalter Sommer 2016
- Created by
- Lena A.
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