Quiz
EC Sozialpsychologische Grundlagen (Univie)
Questions in this quiz (43)
1Was trifft auf das Paradigma des "Naiven Wissenschaftlers" zu?
- ABei hoher Motivation & Abhängigkeit wird genaue Informationsverarbeitung eingesetzt.
- BBei geringer Motivation & Abhängigkeit wird genaue Informationsverarbeitung eingesetzt.
- CMenschen verwenden Heuristik, da sie nicht fähig sind die gesamte Information zu verarbeiten.
- DMenschen haben das Bedürfnis verhalten auf bestimmte Gründe zu attribuieren.
2Welche Wirkungen haben nach Tesser die Nähe zur Vergleichsperson und die Relevanz der Leistung?
- ABei überlegener Leistung einer befreundeten Vergleichsperson auf einer irrelevanten Dimension wird die Nähe zur ihr gesucht.
- BBei überlegener Leistung einer unbekannten Vergleichsperson auf einer irrelevanten Dimension wird die Distanz vergrößert.
- CDie Leistung eines Fremden wird bei relevanten Aufgaben besser beurteilt als die Leistung eines Freundes.
- DDie Leistung eines Freundes wird bei relevanten Aufgaben besser beurteilt als die Leistung eines Fremden.
3Wodurch zeichnen sich akquisitive Selbstdarsteller aus?
- AEine hohe Selbstdarstellungskompetenz und ein niedriges Selbstkongruenzmotiv.
- BEine hohe Selbstdarstellungskompetenz und ein hohes Selbstkongruenzmotiv.
- CEine niedrige Selbstdarstellungskompetenz und ein niedriges Selbstkongruenzmotiv.
- DEine niedrige Selbstdarstellungskompetenz und ein hohes Selbstkongruenzmotiv.
4Was trifft auf Self-Handicaping zu?
- AWird von Personen mit niedrigem Selbstwert häufiger eingesetzt als von Personen mit hohem Selbstwert.
- BWird von Personen mit hohem Selbstwert häufiger eingesetzt als von Personen mit niedrigem Selbstwert.
- CDas Misslingen wird auf äußere Umstände attribuiert.
- DTrotz ungünstiger Bedingungen hat man das Ziel erreicht.
5Was trifft auf die Augmenting-Strategie zu?
- ATritt bei Personen mit niedrigem Selbstwertgefühl auf.
- BTritt bei Personen mit hohem Selbstwertgefühl auf.
- CTrotz widriger Umstände hat man das Ziel erreicht.
6Wodurch ist die absteigende Informationsverarbeitung (Top-Down) gekennzeichnet?
- AEs wird von Erwartungen/einer Person ausgegangen.
- BViele Infos werden berücksichtigt.
- CJede Info wird gemäß Erwartungen überprüft
- DMerkmale werden Kategorien/Schemata zugeordnet.
7Wodurch ist die aufsteigende Informationsverarbeitung (Bottom Up) gekennzeichnet?
- ASie läuft kontrolliert ab.
- BAus zahlreichen Verhaltensweisen wird auf Merkmale geschlossen.
- CJede Info wird überprüft.
- DEs wird von Erwartungen/ einer Person ausgegangen
8Was charakterisiert einseitige Mitteilungen?
- AEnthält nur Argumente für einen bestimmten Standpunkt.
- BEnthält Argumente für verschiedene Standpunkte.
- CWirksamer bei "gebildeten" Personen.
- DWirksamer wenn der Empfänger im Vorhinein einen der beiden Standpunkte akzeptiert.
9Was charakterisiert zweiseitige Mitteilungen
- AEinstellungsänderungen durch zweiseitige Mitteilungen sind widerstandsfähiger gegenüber späterer Gegenpropaganda.
- BZweiseitige Mitteilungen enthalten Argumente für einen Standpunkt.
- CZweiseitige Mitteilungen enthalten keine Argumente.
- DZweiseitige Mitteilungen sind wirksamer bei "ungebildeten" Personen.
10Was charakterisiert nach Snyder schwache Selbstüberwacher?
- AEinstellungen sind nicht Ausdruck ihrer Werthandlungen.
- BEinstellungen sind Ausdruck ihrer Werthandlungen.
- CSie stimmen nicht mit inneren Standards überein.
- DSie stimmen mit inneren Standards überein.
11Was kennzeichnet nach Snyder starke Selbstüberwacher?
- ASie stimmen mit inneren Standards überein.
- BEinstellungen haben soziale Anpassungsfunktion.
- CMöchten "angemessene" oder "richtige" Einstellung haben um Anerkennung zu bekommen.
- DStarke SÜ kommen ohne SÜ aus und benötigen nur geringe Selbstdarstellungskonzepte.
12Welche Aussagen treffen auf die Negativitätstendenz zu?
- AUngewöhnliche/ auffällige Infos werden leichter gemerkt.
- BNegative Eigenschaften haben keinen Einfluss auf den Bewertet.
- CNegative Eigenschaften können eine Gefahr für den Bewerter darstellen.
- DExtreme Infos werden ausgeblendet.
13Was trifft auf den unrealistischen Optimismus zu?
- AGehört zu den Selbstwert-steigernden-Triaden.
- BGlaube dass man mehr positive Ereignisse und weniger Krankheiten als andere Personen haben wird.
- CÜberschätzung der Fähigkeit die Zukunft vorherzusagen.
- DPersonen schätzen sich besser als der Durchschnitt ein.
14Was trifft auf den Above-Average Effekt zu?
- APersonen schätzen sich schlechter als der Durchschnitt ein.
- BPersonen schätzen sich besser als der Durchschnitt ein.
- Csozialer, athletischer, mit besseren Fertigkeiten in Logik und Grammatik
- DPersonen halten sich für unsterblich.
15Experimente haben gezeigt, dass die durch einen neutralen oder negativen Sender hervorgerufene Einstellungsänderung mit der Zeit zunimmt. Wie nannten Hovland et al. diesen Effekt?
- AAssimilationseffekt.
- BKontrasteffekt.
- CSleeper-Effekt.
- DAkkomodationseffekt.
16Gütekriterien von Theorien:
- ALänge der Theorie.
- BAnzahl der Phänomene - je mehr desto besser.
- CPräzision.
- DWissenschaftliche Sprache.
- EEinfachheit.
- FPrüfbarkeit.
- GAnzahl der daran arbeitenden Wissenschaftler - je mehr desto besser.
- HBesser wenn durch empirische Daten gestützt.
17Mögliche Störvariablen:
- AVergesslichkeit.
- BSoziale Erwünschtheit.
- CAufforderungscharakter der Testperson.
- DAufforderungscharakter des Versuchsleiters.
- EVersuchsleiterInneneffekt.
18Nicht-experimentelle Methoden.
- AFeld Studien
- BFeldexperiment.
- CArchiv Studien
- DCase Studies.
- EUmfragen.
19Welche sind keine ethischen Grundlagen für ein Experiment?
- APsychisches Wohlbefinden.
- BPhysisches Wohlbefinden.
- CGerechte Entlohnung.
- DVermeidung von Täuschung.
- EVermeidung von unangenehmen Situationen.
- FInformierte Zustimmung.
- GDebriefing.
20Welche Wissenschaftler beschäftigten sich mit Behavourismus?
- APavlov.
- BSkinner.
- CHaider.
- DWatson & Rayner.
21Kognitive Sozialpsychologie:
- A1960-1970: Konsistenz- Dissonanz und Balancetheorien
- B1980-1990: "motivierter Taktiker"
- C1940-1960: Konsistenz- Dissonanz und Balancetheorien
- Dseit Mitte der 1990er: Mensch wird stark von seinem Unbewussten beeinflusst.
22Evolutionäre Sozialpsychologie bedeutet:
- ADie Interaktionen zwischen Individuen haben sich im Laufe der Zeit verändert.
- BVerhalten kann größten Teils auf vererbte Verhaltensmuster zurückgeführt werden.
- CAnwendungsgebiete: Attraktionsforschung, Aggression, Prosoziales Verhalten.
- DVerhalten ist erlernt.
23Asch ́s Konfigurations-Modell (1946):
- ADimensionen, die die Inferenzprozesse kaum beeinflussen, werden zentrale Merkmale genannt.
- BDimensionen, die die Inferenzprozesse stark beeinflussen, werden zentrale Merkmale genannt
- CDimensionen, die die Inferenzprozesse stark beeinflussen, werden periphere Merkmale genannt
- DPeriphere Traits (Eigenschaften) haben kaum Einfluss auf die Bewertung anderer Personen.
24Anfangs- oder Endeffekte (primacy oder recency - effect):
- AAsch (1946): 2 Listen mit Adjektiven!
Die ersten Adjektive beeinflussen die Bewertung der Person stärker. - BAsch (1946): 2 Listen mit Adjektiven!
Die letzten beiden Adjektive beeinflussen die Bewertung der Person stärker. - CJones & Goethals (1972):
Wenn Personen kognitiv durch andere Aufgaben (zB. Kopfrechnen, Stricken) belastet oder abgelenkt oder müde sind.
- AAsch (1946): 2 Listen mit Adjektiven!
25Positivität vs. Negativitätstendenz:
- ASobald eine negative Information vorliegt --> Bias in Richtung Negativität (Fiske, 1980)
- BSears (1983): Wenn wir noch keine Information besitzen, bewerten wir andere Personen positiv.
- CDie Stärke der Ausprägung ist nicht kulturabhängig (Markus, Kitayama & Heiman, 1996)
- DHamilton & Zanna (1974): Positives Bild ist schwerer zu ändern als negatives Bild.
26Drei Modelle der Verrechnung (Anderson, 1965, 1978,
1981)- ASummenmodell.
- BTeilgleichungsmodell.
- CDurchschnittsmodell.
- DRelativiertes Durchschnittsmodell.
- EGewichtetes Durchschnittsmodell.
27Funktionen von Schemata (nach Herkner, 1990):
- ASchemata erleichtern das Abrufen von Informationen.
- BSchemata bestimmen, ob und wie gut wir etwas verstehen.
- CSchemata steuern unser Verhalten.
- DSchemata steuern unser Denken.
- ESchemata wecken bestimmte Erwartungen, und beeinflussen die Aufmerksamkeit.
- FSchemata wecken bestimmte Erinnerungen.
- GSchemata bewirken, dass wir „automatisch“ Schlussfolgerungen ziehen und damit über die gegebene Information hinausgehen.
- HSchemata beeinflussen unsere Gedächtnisleistung.
28Schematypen:
- AIntellektuellenschema.
- BSozialschema.
- CPersonenschema.
- DRollenschema.
- EScripts.
- FSelbst-Schema.
- GFremd-Schema.
29Prototyp:
- AErleichtern soziale Interaktion.
- BTypischer oder idealer Vertreter einer Kategorie.
- CMeistens stark vereinfacht, abwertend und oft auf klaren, offensichtlichen Unterschieden basierend.
- DVereinfachte mentale Bilder, zur Interpretation der sozialen Welt.
30Stereotypen nach Lippmann:
- AVereinfachte mentale Bilder zur Interpretation der sozialen Welt.
- BKognitive Repräsentation eines typischen oder idealen Vertreters einer Kategorie.
- CMeistens stark vereinfacht, abwertend und oft auf klaren, offensichtlichen Unterschieden basierend.
31Aufgaben von Stereotypen:
- AReduktion von sozialer Ungewissheit.
- BReduktion von sozialer Ungleichheit.
- CStabilisierung von Machtunterschieden.
- DKlärung von Gruppenkonflikten.
- EEntstehung von Gruppenkonflikten.
- FKlärung von sozialen Rollen.
- GRechtfertigung des status quo.
32Variablen, die die Benutzung von Stereotypen beeinflussen:
- AKosten, eine ungenaue Entscheidung zu treffen.
- BKosten, eine falsche Entscheidung zu treffen.
- CKosten, keine Entscheidung zu treffen.
- DKosten, eine nicht ethische Entscheidung zu treffen.
33 Individuelle Differenzen:
- AAttributionale Komplexität.
- BAssoziierte Komplexität.
- CReduktion von Ungewissheit.
- DReduktion von Unwissenheit.
- EBedürfnis nach kognitiver Beschäftigung.
- FChronische Zugänglichkeit
34Was trifft auf Salienz zu?
- AAuffälligkeit, Aufmerksamkeit erregend.
- BSaliente Personen werden als erfolglos gesehen.
- CWiderspruch zu Erwartungen bzw. zu gewohntem Rollenverhalten
- DSaliente Personen werden als einflussreicher gesehen
- ESaliente Personen werden persönlich verantwortlich gemacht für ihr Verhalten.
- FLockerer bewertet.
35Selbstdiskrepanztheorie (Higgins):
- ADas tatsächliche Selbst.
- BDas gewünschte Selbst.
- CDas erwünschte Selbst.
- DDas geforderte Selbst.
- EDas ideale Selbst.
36Was trifft auf den protektiven Selbstdarsteller zu?
- ABetritt die soziale Situation in der Annahme belohnt zu werden.
- BBetritt die soziale Situation mit Pessimismus und Furcht.
- CHat Angst dass falsches Verhalten Missbilligung nach sich zieht.
37Welche Selbstmotive gibt es?
- ASelf-Assimilation
- BSelf-Assesment.
- CSelf-Improvement.
- DSelf-Confidence.
- ESelf-Verification.
- FSelf-Enhancement.
38Was besagt der Ego-defensive Effekt?
- AWenn man andere runtermacht fühlt man sich selbst besser.
- BMan vergleicht sich mit signifikant schlechteren Personen.
- CMan übergeht seine eigenen Schwächen.
- DFertigkeiten die man beherrscht sind weniger wichtig.
39Der Selbstwert: (was trifft zu?)
- ATrait-Self-Esteem ist situationsvariant.
- BState-Self-Esteem ist situationsvariant.
- CState-Self-Esteem ändert sich je nach Leistungssituation.
- DTrait-Self-Esteem ändert sich je nach Leistungssituation.
40Was trifft auf die Zugänglichkeit zu?
- AJe schneller die Antwort, desto zugänglicher die Einstellung.
- BJe langsamer die Antwort, desto zugänglicher die Einstellung.
- CJe öfter sie Aktiviert wird, desto zugänglicher ist sie.
- DJe seltener sie Aktiviert wird, desto zugänglicher ist sie.
414 Komponenten des Vorurteils:
- AKognitive.
- BSituative.
- CAffektive
- DKonative.
- EBehaviorale.
42Phänomen der Glasdecke:
- AMänner sind häufiger in unteren Managementschichten vertreten.
- BFrauen sind am häufigsten in mittleren Managementschichten vertreten.
- CFrauen sind auch in mittleren Managementschichten vertreten.
- DFrauen sind kaum in höheren Managementschichten vertreten.
- EMännliche Vorurteile/ Angst konstruieren die Glasdecke.
433 Faktoren der RWA Skala:
- AKonventionalismus.
- BKonformismus.
- CAutoritäre Aggression.
- DAutoritäre Submission.
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- - Psychologie Quiz on EC Sozialpsychologische Grundlagen (Univie), created by Lisa Hofbauer on 07/05/2018.
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- Lisa Hofbauer
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